Unser erstes barrierefreies Kinderbuch

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Neues von der Bunten Bande! Im fünften Teil der Kinderbuchreihe erleben die fünf Freunde wieder spannende Abenteuer. Das Besondere daran: Mit drei verschiedenen Lesarten in einem einzigen Buch ist „Das gestohlene Fahrrad“ das erste barrierefreie Buch der Bunten Bande.

In der Buchreihe, die die Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag herausgibt, werden die jungen Leserinnen und Leser auf kindgerechte Weise an die Themen gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion herangeführt. „Die Bunte Bande – das gestohlene Fahrrad“ ist das fünfte Buch über die Kinderhelden. Dieses Mal geht es um Hilfe für einen Freund in Not: Ihrem Freund Ben wurde das Fahrrad gestohlen und seine Familie hat kein Geld, um ihm ein neues zu kaufen. Was kann „Die Bunte Bande“ tun, um Ben zu helfen?

Das erste barrierefreie Buch der Bunten Bande

Der neue Band geht noch einen Schritt weiter als seine vier Vorgänger: Es ist die erste inklusive Ausgabe dieser Reihe. Alltagssprache, Leichte Sprache und Brailleschrift wurden ganz bewusst miteinander vereint. Kinder mit ganz unterschiedlichen Vorrausetzungen können dieses Buch gemeinsam lesen und werden durch die drei Textversionen auf die besonderen Bedürfnisse anderer Kinder aufmerksam.

„Unsere Vision war es, ein wirklich inklusives Buch zu produzieren, in dem Kinder mit ganz unterschiedlichen Vorrausetzungen gemeinsam lesen können“, erklärt Mirjam Daniels, Projektleiterin der Kinderbuchreihe.

Mit zusätzlichem Lehrmaterial, wie praktischen Übungen, dem Bunte Bande-Song und barrierefreien PDFs, können die Themen Vielfalt und Besonderheiten im Klassenverband vertieft werden. Dies hilft den Schülern zu erkennen, dass Vielfalt eine große Chance ist. So entwickeln sie Verständnis und Respekt für ein Leben mit Behinderung.

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Die Macher des barrierefreien Kinderbuches erzählen

Gregor Strutz, der Designer

Das DIN-A4-Format ist bei einem inklusiven Buch zwingend: weil Brailleschrift viel Platz braucht, weil sehbehinderte Kinder auf große Schrift und großzügige Illustrationen angewiesen sind und weil bei Leichter Sprache eine große Schrift und Zeilenabstände üblich sind.

Andrea Tischner, die Übersetzerin

Manche Kinder brauchen Geschichten in leicht verständlicher Sprache, weil sie die Zusammenhänge sonst nicht verstehen. Oder weil sie nicht gut lesen können. Wenn wir in unserem Büro für Leichte Sprache Texte von Alltagssprache in Leichte Sprache übersetzen, versuchen wir, nahe am Original zu bleiben. Gerade bei Geschichten ist es schade, wenn wir Inhalte stark vereinfachen oder ganz weglassen müssen – da geht immer etwas verloren.

Christiane Bartelsen, die Verlagsfrau

Der Carlsen Verlag ist immer offen für neue Ideen. Wir hatten zum Beispiel deutsch-türkische Kinderbücher im Programm, wir haben Pixi-Bücher für Flüchtlinge in verschiedenen Sprachen herausgegeben – und auch Inklusion ist für uns ein wichtiges Thema. Als die Aktion Mensch mit der Idee eines inklusiven Kinderbuchs für unser Verlagsprogramm an uns herangetreten ist, haben wir die Idee deshalb gerne aufgegriffen!

Martin Schlüpen, der Drucker

Von Anfang an stand fest, dass für „Die Bunte Bande“ eine Brailleprägung nicht infrage kommt, weil die Bücherseiten beidseitig bedruckt wurden. Also haben wir uns für das Siebdruckverfahren entschieden. Um es einfach auszudrücken: Die Braillepunkte wurden mit Lack auf die schon mit Text und Bildern bedruckten Seiten aufgetragen – in drei Durchgängen, bis sie die vorgegebene maximale Höhe hatten. Das ist für Kinder, die im Braillelesen noch nicht so geübt sind, sehr wichtig.

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