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Web Content Accessibility Guidelines

WCAG bedeutet Web Content Accessibility Guidelines. Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) erklären, wie man Webinhalte zugänglich macht für Menschen mit Behinderung. "Webinhalte" beziehen sich generell auf die Informationen in einer Webseite oder Web-Applikation, inklusive beispielsweise Text, Bilder, Formulare, Töne und Videos.

Die WCAG sind gedacht für:

  • Webentwickler, Autoren und Webdesigner
  • Entwickler von Werkzeugen zur Erstellung von Webinhalten
  • Entwickler von Testwerkzeugen zur Evaluation der Barrierefreiheit
  • andere, die einen technischen Standard für Barrierefreiheit benötigen
Entwickelt werden die Kriterien der WCAG vom World Wide Web Consortium kurz W3C. Das W3C ist das Gremium zur Standardisierung der Techniken im World Wide Web. Es wurde 1994 gegründet. Das W3C ist eine Mitgliedsorganisation. Gründer und Vorsitzender ist Tim Berners-Lee, der als Erfinder des World Wide Web gilt. 
Eine Laptop-Tastatur, darauf zwei Hände.

Die WCAG 2.1

Die Aktion Mensch hat im vergangenen Jahr in Abstimmung mit der W3C und gemeinsam mit rund 30 Expert*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Übersetzung der derzeit gültigen Version der WCAG 2.1. erstellt. Wir danken allen Teilnehmenden für die rege Mitarbeit und Kommentierung. Da keine 100%ige Zustimmung zur endgültigen Version zustande kam, kann dieser Text zur Zeit nicht als von der W3C authorisierte Übersetzung veröffentlicht werden. Die Übersetzung hat jedoch die in der „Policy for W3C Authorized Translations“ beschriebenen Schritte eingehalten und wird von der  W3C als nicht-authorisierte Übersetzung in die Datenbank aufgenommen. Im Falle von Streitigkeiten ist das originale, englische Dokument die maßgebende Version der Spezifikation.

Die WCAG 2.0

Die Version WCAG 2.0 wurde 2008 verabschiedet. Diese Version liegt in einer deutschen Übersetzung vor, die auch offiziell vom W3C autorisiert wurde. Diese Übersetzung wurde von der Aktion Mensch koordiniert.
Sie besteht aus 12 Richtlinien, die vier Prinzipien zugeordnet sind: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust. Für jede Richtlinie gibt es testbare Erfolgskriterien auf drei Ebenen: A, AA und AAA.