InkluMemo

Das Aktionsspiel für Inklusion und Vielfalt 

Vier Karten des InkluMemo-Spiels liegen aufgedeckt auf einem Holztisch. Drei davon liegen zugedeckt auf dem Tisch, ihre Rückseite ist rot-weiß gemustert.
Bildpaare-Gedächtnisspiele sind zeitlose Spieleklassiker, die in jeder Altersklasse gerne gespielt werden. Das InkluMemo bietet eine ungewöhnliche Variante, die neben Spaß und Gedächtnistraining auf spielerische Weise auch den Blick für Inklusion und Vielfalt schärft und zur Reflexion darüber einlädt. Das Aktionsspiel lässt sich damit auch gut in pädagogischen Kontexten einsetzen: als thematischer Einstieg in Unterrichts- und Projektarbeit oder auch als Inhalt einer Vertretungsstunde. 

Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Es lohnt sich also, genauer hinzusehen und Menschen nicht einfach in Schubladen zu stecken. Das Aktionsspiel “InkluMemo” ist eine Memo-Variante, bei dem es auf unterhaltsame Weise darum geht in die Themen Vielfalt und Inklusion einzutauchen und ein Gespür für die verschiedenen Aspekte davon zu bekommen: Was bedeutet heutzutage ein selbstverständliches Miteinander in verschiedenen Lebenssituationen? Gedanken, Meinungen und Haltungen lassen sich am besten im Austausch mit anderen reflektieren, so dass das Aktionsspiel einen niederschwelligen Einstieg gerade auch für Jugendgruppen und junge Erwachsene bietet - auch dann, wenn sich die Spielenden noch nicht so gut kennen. 

Die Spieler*innen

  • lernen alltagsnahe Beispiele für Inklusion und Vielfalt kennen.
  • können über Inklusion und Vielfalt in unterschiedlichen Lebensbereichen sprechen und reflektieren.
  • erfahren in Gesprächen Vielfalt, Gleichberechtigung und Teilhabe als Voraussetzung für Inklusion und lernen eigene Meinungen zu den Themen zu vertreten.

Themen und Bildsprache

Die InkluMemo-Bildpaare zeigen Alltagssituationen, in denen Inklusion und Vielfalt ganz selbstverständlich gelebt werden. Dabei bestehen die Kartenpaare nicht aus zwei gleichen Motiven, sondern stellen eine Situation aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln dar. Die Kombination beider Karten macht die Dimensionen inklusiver Lebenswelten deutlich und regt zum Nachdenken und Gedankenaustausch an. 

Das Aktionsspiel umfasst 10 Bildpaare, die auf einem weiten Ansatz von Inklusion basieren. Es geht um Vorurteile, Teilhabe, Barrierefreiheit, Schule, Sport und Kommunikation. Aber auch Themen wie Schönheit, Geschlecht, Freundschaft und Herkunft spielen eine Rolle. 

Thematische Leitfragen

Wer inhaltlich noch etwas tiefer einsteigen möchte, findet weitere Anregungen im inhaltlich-didaktischen Leitfaden „InkluMemo – Gut zu wissen“. Zu jedem InkluMemo-Bildpaar sind dort weiterführende Fragen rund um den entsprechenden Themenaspekt aufgeführt, mit dem Ziel die Spieler*innen zur Formulierung eigener Vorstellungen und Gedanken anzuregen und nebenher interessantes Zusatzwissen zu vermitteln. Der Leitfaden gibt zudem auch Anregungen für die allgemeine Auswertung der Spielerfahrung nach dem abgeschlossenen Spielerlebnis.

Beispiel: Leitfragen zum Bildpaar „Freiwurf“ 
Kein Mitleid, keine Vorurteile – einfach nur Sport! 

  • Welches der beiden Bilder hat dich eher angesprochen. Warum?
  • Wusstest du a) dass die Körbe beim Rollstuhlbasketball die gleiche Höhe haben wie in der regulären Liga? b) dass beim Rollstuhlbasketball behinderte und nichtbehinderte Spieler*innen zusammenspielen? 
  • Was würdest du sagen: Rollstuhlbasketball ist cool – uncool? Würdest du dir ein Spiel anschauen? 
  • Wie passen Sport und Behinderung zusammen?
Eine Karte des InkluMemo-Spiels: darauf die obere Körperhälfte eines Basketballspielers, der gerade den Ball wirft.
Eine Karte des InkluMemo-Spiels: darauf mehrere Basketballspieler im Rollstuhl. Einer von ihnen hat den Ball in der Hand und bereitet den Wurf vor.

Einsatzmöglichkeiten

Das InkluMemo lässt sich sehr einfach selbst erstellen, kann in verschiedenen Varianten gespielt und überall hin mitgenommen werden. Es eignet sich zum Beispiel als:

  • thematischer Einstieg in eine Unterrichtseinheit oder einen Workshop 
  • Aktionsspiel an einem Stand beim Schul- oder Vereinsfest
  • Mitmach-Angebot für einen Aktionstag
  • Spiel für eine Vertretungsstunde oder im Rahmen der Nachmittagsbetreuung 
Das Spiel lässt sich zeitlich und räumlich flexibel als kleinere („Mini“) und größere (“Maxi”) Version einsetzen. So kann es am Tisch gespielt oder auch als Großausdruck auf den Boden ausgelegt werden. Neben den beiden Bildvorlagen gibt es eine Spieleanleitung, in der auch methodische Hinweise gegeben werden, wie das Aktionsspiel möglichst barrierearm für alle Teilnehmenden gestaltet werden kann. Im Leitfaden “InkluMemo – Gut zu Wissen” bieten Leitfragen zu den einzelnen Bildpaaren verschiedene Möglichkeiten an, sich noch tiefer mit einzelnen Themenaspekten zu beschäftigen. 
 

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