Inklusion im Bildungsnetzwerk

Warenkorb (0)
Drei Mädchen stehen Arm in Arm vor einer Schultafel.

Beispiel: „Offener Ganztag+“ in Bielefeld 

Die AWO Bielefeld betreibt viele OGS an den Grundschulen der Region. 2013 ergriff die AWO die Initiative für mehr Inklusion im Ganztag. Sie setzte dabei auf Vernetzung: Unter dem Motto „Offener Ganztag+“ wurde das Vorhaben zunächst mit vielen interessierten Akteuren aus Verwaltung, Kinder- und Jugendhilfe, Schulen und dem Offenen Ganztag und mit Eltern geplant. Mit der anschließenden Gründung der „Interessensgemeinschaft Offener Ganztag+“ hat nun die konkret Netzwerkarbeit bekommen. Durch die Zusammenarbeit vieler Akteure und weiterer OGS Träger können jetzt mehr Kinder mit Behinderung ganz selbstverständlich an OGS-Angeboten teilnehmen.

zum „Offenen Ganztag+“ in Bielefeld

Fördermöglichkeiten für Netzwerkprojekte

Netzwerke knüpfen

Eine gute Kooperation will gut vorbereitet sein. Die Aktion Mensch fördert deshalb bereits die Vorlauf- und Planungsphasen, in der sich die Projektpartner zusammenfinden und ein gemeinsames Konzept für die Umsetzung der inklusiven Netzwerkarbeit erarbeiten. Die Projekt-Vorbereitung ist eine gute Grundlage für eine gelingende Projekt-Realisierung, jedoch nicht zwingende Voraussetzung. Ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen, kann die Netzwerkarbeit losgehen. Während der Projektphase haben die Bildungsakteure die Möglichkeit, ein stabiles Netzwerk für inklusive Bildung vor Ort zu schaffen und Projekte im Bildungsbereich anzustoßen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Förderung von: In der Regel stellt ein gemeinnütziger Träger den Antrag, nachdem er Partner aus anderen Bildungsbereichen, Kommune, Unternehmen oder anderen Organisationen gewonnen hat.
  • Maximaler Zuschuss: 350.000 €
  • Eigenmittel von mind. 10% der förderfähigen Kosten
  • Laufzeit: bis zu 5 Jahre