Unsere Expert*innen für inklusive Bildung

Porträt einer mittelalten blonden Frau mit blauen Augen
Barbara Brokamp verantwortet bei der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft in Bonn den Projektbereich Inklusion. Nach langjährigen Integrationserfahrungen in unterschiedlichen Schulformen war sie in der Lehrerbildung und Schulleiterfortbildung tätig. Ihre Schwerpunkte sind die Gestaltung und Begleitung inklusiver Veränderungsprozesse in Bildungseinrichtungen und Kommunen. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen sowie Mitautorin von „Inklusion vor Ort“ (2011), „Inklusion auf dem Weg“ (2015) und „Inklusion ist machbar!“ (2018). Sie wirkt in diversen Fachbeiräten und in der Jury des Jakob Muth-Preises sowie bei der Überarbeitung des Index für Inklusion (2017) mit.
Porträtfoto Stefan Burkhardt, kurze Haare, blaue Augen, Ende 40
Stefan Burkhardt betreibt das Büro für Beratung und Begleitung Sozialer Arbeit in Köln. Bundesweit berät und begleitet er Projekte und Prozesse von Organisationen, Unternehmen und Verbänden zum Thema Inklusion. Zudem bietet er bundesweit Fortbildungs- und Fachveranstaltungen an: für Bildungsträger oder als Inhouse-Veranstaltungen für Organisationen. Zu seinen Schwerpunkten gehören das Basiswissen rund um das Thema Inklusion, sozialräumliches Arbeiten, Projektentwicklung, der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken, ressourcenorientiertes Arbeiten und die Finanzierung von Inklusionsprojekten und -prozessen.
Mann mit Brille und Bart. Auf seinem Oberteil steht: stolz gehörlos zu sein
Andreas Costrau ist staatlich anerkannter Dozent für Gebärdensprache und in der dritten Generation taub. Von ihm ist das Buch „Hand in Hand die Welt begreifen“ und er ist Geschäftsführer von gebaerdenservice.de. Außerdem arbeitet er als Dozent an der Katholischen Hochschule zu Berlin.
Porträt Inge Hirschmann, Mitte 40, kurze blonde Haare, Brille
Inge Hirschmann ist pensionierte Schulleiterin. Sie leitete von 1990 bis 2014 die Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin Kreuzberg. Gemeinsam mit einem Kollegen hatte sie von 2006 bis 2014 den Vorsitz des Grundschulverbandes der Landesgruppe Berlin inne. Von 2012 bis 2016 war sie zudem Referentin im Weiterbildungskurs „Inklusionslehrgang an der FU Berlin“ mit Professor Jörg Ramseger.
Porträt Ute Kaufmann, Anfang 40, schulterlange dunkelblonde Haare, Brille

Dr. Ute Kaufmann hat an der Universität zu Köln Heilpädagogik studiert, im Bereich der Unterstützen Kommunikation promoviert und eine Weiterbildung zur Autismustherapeutin in Köln absolviert. Heute ist sie Teamleiterin bei SAB.Ruhr (Selbstbestimmte Assistenz Behinderter), einem Dienstleister für schulische Assistenz und Teilhabemanagement im Ruhrgebiet mit Sitz in Bochum.

Bei der SAB.Ruhr wurde 2012 die pädagogische Fallberatung für Schulbegleiter als Fachbereich ins Leben gerufen, den sie gemeinsam mit der Geschäftsleitung auf- und ausgebaut hat. Heute gehören zu den Aufgaben des Teams die Einarbeitung, Beratung, Krisenintervention und Schulung der Mitarbeiter (Schulbegleiter). Als Teamleitung ist Kaufmann für Materialentwicklung und Materialsammlung, Entwicklung neuer Schulungen und die Organisation der Weiterbildung des pädagogischen Fallberatungsteams zuständig.

Mann Mitte 50, kurze graue Haare und Brille, mit Schnauzbart
Bernd Kochanek, Dipl. Pädagoge, Jahrgang 1958, ist seit 1986 hauptberuflich beim Evangelischen Kirchenkreis Dortmund als Kita-Fachberater tätig, seit 1993 als Arbeitsgebietsleiter für die Unterstützung von Kindern mit Behinderung in Kindertageseinrichtungen. Kochanek arbeitet seit Gründung im Jahre 1986 ehrenamtlich für den Eltern- und Inklusionsfachverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V., seit 1995 in der Funktion des 1. Vorsitzenden. Er ist zudem Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung seit 1996, seit 2017 in der Funktion des 1. Stellvertretenden Vorsitzenden und Mitglied des NRW-Inklusionsbeirats seit dessen Gründung im Jahr 2012.
Porträt Simon Maier, Anfang 40, kurze dunkle Haare, Brille
Simon Maier ist gelernter Bürokaufmann und hat schon viele Jugendfreizeiten begleitet, die sich an Jugendliche mit und ohne Behinderung richteten – sowohl als Teilnehmer als auch im Leitungsteam. Seit 2003 ist er Projektreferent im Bereich Inklusion und Assistent der Geschäftsführung beim Kreisjugendring Rems-Murr. Maier ist selbst im Rollstuhl unterwegs und Autor des Buches „Der Rollmops – Geschichten aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers“.
Porträt Kertin Merz-Atalik, Mitte 40, lustiges Lachen, lange blonde Haare zurückgebunden, Retro-Brille Haare
Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik ist seit 2004 Professorin für Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung / Inklusion an der PH Ludwigsburg. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Lehrerbildung für Inklusion, der inklusiven Schulentwicklung, der Teamarbeit und Kooperation von PädagogInnen im inklusiven Unterricht und Fragen der Pädagogik in der Migrationsgesellschaft. Sie studierte Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Sonderpädagogik in Marburg. Nach dem Studium hat sie einige Jahre an Berliner Grundschulen als sozialpädagogische Einzelfallhilfe die Integration von Kindern mit einem Förderbedarf im Bereich „Lernen“ oder „soziale und emotionale Entwicklung“ unterstützt. Nach einer Tätigkeit als Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Berlin war sie zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Halle und hat eine Professur für Allgemeine Heil- und Sonderpädagogik an der Universität Gießen vertreten.
Junger Mann mit Vollbart und kleinem Haarzopf
Uwe Nicksch lebt und studiert Urban Design in Berlin und ist seit 2017 Mitarbeiter bei Leidmedien, einem Projekt der Sozialhelden. Diese Gruppe von engagierten Menschen entwickelt seit 2004 gemeinsam kreative Projekte, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen. Sie initiierten u.a. die Projekte „Pfandtastisch helfen!“ und „Wheelmap.org – Die Onlinekarte für rollstuhlgerechte Orte“.
Junge Frau mit langen dunklen Haaren
Lisa Reimann ist Dozentin für inklusive und vorurteilssensible Pädagogik. Sie ist Vorstandsvorsitzende von Indiwi e.V., hat einen Master in Pädagogik und ist Initiatorin und Autorin der Internetseite Inklusionsfakten. Sie lernte von der ersten Klasse bis zum Abitur mit Mitschülerinnen und Mitschülern mit und ohne Behinderung: Zuerst an der ersten staatlichen Integrationsschule im deutschsprachigen Raum (Fläming-Grundschule) und dann an der Sophie-Scholl-Oberschule - beide in Berlin. Sie kannte von klein auf Kinder, die ihren Kopf nicht bewegen konnten, die manchmal laut schrien oder nie lesen lernten – und erlebte sie als selbstverständlichen Teil der Schulgemeinschaft. Behinderung fasziniert und interessiert sie nicht. Behinderung ist ein Aspekt von Vielfalt. Sie interessieren Barrieren, die heute gleichberechtigte Teilhabe verhindern. Diese Barrieren gab es an ihren Schulen nicht