Menschenrechte in der Krise

Kann ein ethischer Umgang mit sogenannten Risikogruppen in der Coronakrise gelingen? Und wie? Fünf Stimmen zum Spannungsfeld zwischen Prävention und Diskriminierung.

Wer soll während der Pandemie über die Bewegungsfreiheit von besonders gefährdeten Personengruppen entscheiden? Dürfen überhaupt andere darüber entscheiden – oder einzig und allein die Betroffenen selbst? Sind die Bemühungen um eine inklusive Gesellschaft gefährdet angesichts der aktuellen Krise? Wer entscheidet im Ernstfall über Leben und Tod? Und wie verliert man den Schutz der gesamten Bevölkerung nicht aus den Augen? Die Corona-Krise wirft viele ethisch und rechtlich brisante Fragen auf. Wir haben Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen mit und ohne Behinderung um ihre Meinung zu einem komplexen Thema gebeten: Die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen, den Literaturprofessor Klaus Birnstiel, die Geschäftsführerin und Justiziarin des Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. Janina Bessenich sowie die Philosophen Adriano Mannino und Nikil Mukerji.


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