Lassen Sie Ihre Ideen fördern!

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Drei Kinder in der Natur lachen in die Kamera.

Freie Träger, Vereine und Initiativen haben viele gute Ideen, um Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen – und das unabhängig von Förderbedarf, Behinderung, Fähigkeiten und persönlichen Interessen oder Bedürfnissen. Junge Menschen sollen ihre ganz individuellen Talente entdecken und entfalten können.

Unterstützung gibt es dabei von der Aktion Mensch. Mit ihrer Förderung bietet sie zahlreiche Möglichkeiten, Projekte für inklusive Bildung und Persönlichkeitsentwicklung vor Ort zu realisieren. Förderfähig sind ganz verschiedene Konzepte. Es kann um die gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Kinder, inklusive Freizeitangebote, Toleranz oder um Aufklärung gehen. Die Aktion Mensch bietet je nach Idee und Bedarf unterschiedliche Förderprogramme, mit denen die Bildungsangebote finanziert werden können. Wenn Sie also gute Bildungsideen für den (Offenen) Ganztag haben, lassen Sie sich von der Aktion Mensch fördern!

Tipps für die Projektplanung und den Aufbau von Kooperationen

Überlegen Sie welche, Schwerpunkte und Themen besonders gut zu Ihnen passen und welche Neuerungen Sie selbst gut umsetzen können. Am Anfang können im Mittelpunkt ihrer Anstrengungen für den Offenen Ganztag zum Beispiel barrierefreie Räumlichkeiten, Projekte zur Konfliktbewältigung oder AGs für alle Kinder und Jugendlichen sein.

Informieren Sie sich über vergleichbare Projekte. Was machen andere Schulen und Träger im Hinblick auf den Offenen Ganztag? Sie müssen kein völlig neues Konzept erfinden, stattdessen können Sie Themen und Aspekte von anderen Anbietern des Ganztags übernehmen.
Kooperieren Sie mit etablierten Trägern, Organisationen, Firmen und Vereinen aus der Kinder- und Jugendarbeit oder -hilfe. Wer ist zum Beispiel Experte für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen? Wer kennt sich am besten mit inklusiven Projekten für Schüler aus? Welche Schulen zeigen besonderes Interesse am Thema Inklusion? Profitieren Sie von den Erfahrungen und Perspektiven der anderen und bündeln sie die Expertise, um Netzwerkstrukturen aufzubauen. Durch den Austausch und Netzwerke bündeln Sie das Knowhow vor Ort.
Sie möchten den Entwicklungsstand des (Offenen) Ganztages ermitteln und die Weiterentwicklung aufzeigen, dann arbeiten Sie am besten mit Wissenschaftlern zusammen. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung kann es zum Beispiel sein eine Studie zur Lage und Weiterentwicklung der OGS in Ihrer Stadt oder Region vorzulegen. Gemeinsam entwickeln Sie die für sie relevanten Forschungsfragen. In Befragungen können sie gut die beteiligten Organisationen aber auch Mitarbeiter, Eltern und Kinder einbeziehen. Von den Ergebnissen profitieren verschiedene Akteure – Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Schulleitungen, Lehr- und Fachkräfte, Eltern und Kinder.
Sie möchten Bürger, Kollegen, Träger und Förderer für den Ganztag begeistern. Dann ist wichtig, Fortschritte, Rückschläge und (Zwischen-) Ergebnisse zu dokumentieren. Damit überzeugen Sie die Akteure im Bildungsbereich und aus der Kinder- und Jugendhilfe, Sie bei Ihrer Arbeit und bei Folgeprojekten zu unterstützen. Die Dokumentation hilft aber auch bei der Selbstreflexion. Wer seine Arbeit im Blick hat, kann Methoden und Arbeitsweisen im (Offenen) Ganztag anpassen oder verbessern.
Bei Ihrem OGS-Projekt ist die Planung im Vorfeld sehr wichtig. Dabei geht es oft sehr theoretisch zu. Für den Erfolg Ihres Projektes müssen Sie aber Pläne in die Tat umsetzen. Nur so finden Sie heraus, ob Ihre Ideen praxistauglich sind. Aus den Erfahrungen, die sie im Projektalltag machen, sollten Sie im Idealfall Handlungsempfehlungen für die Praxis entwickeln. So verändern Sie die Dinge in Ihrem Umfeld auch langfristig und andere können von Ihrem Projekt profitieren.
Kinder- und Jugendliche sollten sich an der Ausgestaltung des Ganztages beteiligen können. Nicht über sondern mit – dieses Prinzip ist gerade im Zusammenhang mit Inklusionsprojekten wichtig und gilt auch in Schulen. Sie möchten etwas für Kinder mit und ohne Förderbedarf verändern und ihnen mehr Teilhabe ermöglichen? Dann beziehen Sie sie in alle Prozesse mit ein. Auch in Zusammenarbeit mit den Eltern, Lehrer und OGS-Betreuern finden Sie heraus, welche Bedürfnisse, Wünsche und Ziele es in der OGS gibt.

Beispiele aus der Aktion Mensch-Förderung

Drei Kinder in einem Kanu.

Kanuspaß für alle in der Nachmittags_AG

Gemeinsam Kanu fahren lernen: Diese Möglichkeit bekommen Kinder der inklusiven Ganztagsgrundschule Saarlouis-Vogelsang durch ein Förderprojekt der Aktion Mensch. In inklusiven AGs lernen die Jungen und Mädchen die Sportart ganz individuell kennen. Das macht nicht nur Spaß, das gemeinsame Kanufahren fördert auch die Sozialkompetenz, Gemeinschaft und Inklusion.
Zwei Mädchen sitzen vor einem Rechner. Beide lächeln in die Kamera.

FutureLab im Offenen Ganztag

Im FutureLab, einem außerschulischen Nachmittagsangebot der Schule am Bodden in Mecklenburg-Vorpommern, lernen Jungen und Mädchen gemeinsam Mini-Roboter zu programmieren. Ziel des Aktion Mensch-Förderprojektes ist es, den Schülern einen Zugang zur digitalen Welt zu geben, die über reinen Konsum hinausgeht. Ihre Freude am Lernen wird gestärkt, kreative Ideen umgesetzt und auch Medienkompetenz spielerisch gefördert.

Sie haben eine Projektidee?

Die Förderung der Aktion Mensch

Sie haben eine Idee für das Themenfeld „Inklusive Bildung und Persönlichkeitsentwicklung" und möchten, dass die Aktion Mensch Ihr Projekt fördert? Der Schnellcheck zeigt, ob Ihre Organisation eine Chance auf Förderung hat.

Material für die Kinder- und Jugendarbeit

Sie arbeiten in der Nachmittagsbetreuung und suchen spannende Materialien oder Videos für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren? Dann stöbern Sie doch mal in unseren Materialien:

Informieren Sie sich auch zu diesen Themen:

Eine Lehrerin sitzt mit einem Schüler an einem Tisch im Klassenzimmer und erklärt ihm eine Aufgabe.

Wie wird eine Schule inklusiv?

Im Interview erläutert Schulleiterin Sabine Kreutzer das Schulkonzept ihrer inklusiven Schule.
Ein Mädchen und ein Junge sitzen nebeneinander an einem Tisch in einem Klassenzimmer. Das Mädchen schreibt in ihr Heft, der Junge zeigt mit gehobenen Arm auf.

Inklusion: Pro und Contra

Ein Überblick über die häufigsten Argumente für und gegen Inklusion in der Schule.

Fragen und Antworten

Wir haben Experten die drängendsten Fragen zu Inklusion und Bildung gestellt. Die Antworten finden Sie hier: