Unsere Jugend-Workshops: jetzt neu mit digitalen Fragerunden!

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Wie ist es, „anders“ zu sein und ist „Anderssein“ normal? Vorurteile und Berührungsängste lassen sich am besten in der direkten Begegnung aus dem Weg räumen. Daher moderieren junge, interessante Persönlichkeiten mit und ohne Behinderung unsere neuen, digitalen Fragerunden: offen, humorvoll und auf Augenhöhe mit den Jugendlichen. Anders? Das sind wir alle.

Schüler bei einem Jugendworkshop.

Unser modulares, praxiserprobtes Angebot wendet sich sowohl schulisch als auch außerschulisch an Jugendliche zwischen 12-18 Jahren, die bisher wenig oder keine Berührungspunkte mit dem Thema Inklusion und Behinderung haben. Über den direkten Austausch in einer digitalen Fragerunde (live!) erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in das Leben und die Haltung von jungen Menschen mit Behinderung, Input zu inklusiven Themen und werden aktiv mit eigenen Fragen und Meinungen einbezogen.

Welche Vorurteile habe ich gegenüber Menschen die irgendwie anders sind? Warum möchte niemand vorschnell in Schubladen gesteckt werden? Und was hat das eigentlich alles mit mir zu tun? Bei der lebhaften Auseinandersetzung mit diesen Fragen entsteht der ein oder andere „Aha“-Moment und vorhandene Denk- und Verhaltensmuster werden reflektiert.

Zur Vor- und Nachbereitung der digitalen Fragerunden mit den jungen Moderator*innen mit Behinderung stehen Impulse und Materialien für pädagogische Fachkräfte zur Verfügung.

Zu den Begleitmaterialien

Wir bieten damit ein interessantes und unterhaltsames Einsteiger*innen Paket zum Thema Inklusion mit authentischen Gesprächen, spielerischen Wissensabfragen und jugendaffinen Videoformaten. Je nach Alter, Voraussetzung und thematischem Vorwissen ist das Angebot modular an die Bedarfe vor Ort anpassbar.

Infos zu diesem Angebot

  • Themen

    Wie erleben/erfahren junge Menschen das Leben mit Behinderung?
    Umgang mit Menschen, die "anders" sind
    Vorurteile, Anderssein und Vielfalt
    Was ist Inklusion?
    Barrieren und Barrierefreiheit

  • Teilnehmer*innen

    Jugendliche ab der 6./7. Klasse (Alter ca. 12-18 Jahre) mit bislang wenig Berührungspunkten mit Inklusion oder Behinderung
    Mindestteilnehmer*innenzahl für die digitale Fragerunde: ca. 30 Personen, bzw. eine Klasse
    Pädagog*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

  • Fachbezug (Schule)

    Ethik, praktische Philosophie, Religion, Politik, soziales Lernen, Gesellschaftslehre, Deutsch oder verwandte Fächer. Die Fragerunden lassen sich auch an Projekttagen gut einbinden.

  • Dauer

    Empfohlener Zeitrahmen für die digitale Fragerunde (live): 1-2 Unterrichtsstunden
    Vor- und Nachbereitung mit den Begleitmaterialien: ca. 1-3 Unterrichtsstunden je nach Bedarf

Benötigte Ausstattung für die Live-Fragerunde

  • Smartboard oder Beamer 
  • Laptop und Boxen
  • Stabile Internetverbindung

Diese Bildungseinrichtungen können die moderierten, digitalen Fragerunden anfragen:

  • alle weiterführenden Schulen (bundesweit)
  • alle außerschulischen Bildungseinrichtungen für Jugendliche, wie z.B. Vereine oder Verbände

Hinweis: Dieses Angebot ist kostenfrei.

Hinweis: Unser Angebot richtet sich vorzugsweise an Bildungseinrichtungen, die noch nicht konsequent inklusiv ausgerichtet sind, sich aber auf dem Weg dorthin befinden oder dabei sind, sich für das Thema zu öffnen.

Unsere Moderator*innen

Moderiert werden die für Sie kostenfreien digitalen Fragerunden von einer*einem unserer jungen Moderator*innen aus unserem Team:

Moderatorin Kübra Sekin

Kübra Sekin ist 28 Jahre alt, Moderatorin, Performerin, Schauspielerin und Studentin der Heil- und Inklusiven Pädagogik. Sie lebt selbständig mit Glasknochen und teilt Ausschnitte aus ihrem Leben durch Vlogs mit der Öffentlichkeit auf dem YouTube Kanal der Aktion Mensch. Über ihre Arbeit als Moderatorin sagt sie:

„Die Fragerunden bedeuten für mich, dass wir Barrieren in den Köpfen der Jugendlichen aufheben und sie für Gleichberechtigung und Inklusion sensibilisieren können. Meist sind es die „Aha“-Momente, die unglaublich wertvoll für mich und vor allem für unsere Gesellschaft sind. Vorurteile runterzubrechen und gleichzeitig spielerisch aufzuklären gibt mir persönlich so viel, dass ich die direkte Zusammenarbeit mit Jugendlichen und den Kontakt zu ihnen als bestmögliche Strategie für meine Ziele sehe. Mein Ziel: Kein Mensch sollte auf seine oder ihre Behinderung reduziert werden, dies gilt auch für alle anderen Stigmatisierungen. Wir sollten uns immer um eine Gesellschaft bemühen, die Gleichberechtigung anstrebt. Jeder ist individuell und das macht uns gleich.“

Moderator Leeroy Matata.

Leeroy Matata ist YouTuber, 21 Jahre alt und spielt leidenschaftlich gerne Rollstuhlbasketball. Neben seinen eigenen Kanälen ist Leeroy auch auf dem Youtube Kanal der Aktion Mensch zu sehen.

„Mit Jugendlichen zu arbeiten ist für mich keine Arbeit. Ich kann noch sehr genau nachvollziehen, wie sie denken und warum sie so denken, weil ich teilweise dieselben Gedanken hatte und habe. Deshalb macht es mir unheimlich viel Spaß. Außerdem hätte ich mir damals auch jemanden gewünscht, der besser „meine Sprache“ spricht und mich vielleicht von der ein oder anderen Dummheit abhält. In den Fragerunden möchte ich genau dort ansetzen und auch komplexe Themen durch spielerische Methoden greifbar und verständlich für Jugendliche zu machen. Dabei stehen für mich persönlich die Themen Inklusion und Empowerment im Vordergrund.“

 

Moderatorin Clara Belz


Clara Belz ist 24 Jahre alt, studiert in Berlin Psychologie und ist freiberuflich für verschiedene Inklusionsprojekte tätig, zum Beispiel als Veranstaltungsbotschafterin. In ihrer Freizeit liest sie viele Bücher, besucht sehr gerne Konzerte und schreibt Tweets zu verschiedenen politischen Themen. Clara war die erste gehörlose Abiturientin an einer Regelschule mit Dolmetschereinsatz in Berlin.

„Inklusion ist nicht eine Frage der individuellen Haltung, sondern eine Frage der Haltung der Gesellschaft."

Ein Porträt der Moderatorin Fabie.

Fabiana alias „Ypsilon“ ist 25 Jahre alt, YouTuberin, studierte Erziehungswissenschaftlerin, ausgebildete Lebensberaterin und sensibilisiert in verschiedenen Medien für die Themen Sehbehinderung und Blindheit. Neben ihrem eigenen YouTube-Kanal Ypsilon ist sie auch auf dem der Aktion Mensch zu sehen. Fabie wurde selbst sehbehindert geboren und ist inzwischen blind, wodurch sie gelernt hat, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

 „Umso früher wir damit beginnen, aufeinander zuzugehen und miteinander ins Gespräch zu kommen, desto selbstverständlicher ist es, dass wir uns auch darüber hinaus auf Augenhöhe begegnen. Es gibt bei jedem von uns so viele unausgesprochene offene Fragen. Und indem wir sie aussprechen, treffen wir auf Antworten und können uns gegenseitig immer besser verstehen. Genau diese Möglichkeit entsteht bei unseren Gesprächen. Gerade junge Menschen haben so viel Spannendes zu sagen und zu fragen und davon fühle auch ich mich immer wieder inspiriert. Eine Win-Win-Situation für alle!“

Einblicke in unsere bisherigen Workshops "vor Ort"

Mehr zu inklusiver Bildung erfahren

Bildungsmaterialien der Aktion Mensch liegen auf ausgebreitet auf einem Tisch.

Inklusive Materialien

Vom inklusiven Kinderbuch über Filmclips für Jugendliche bis zu Fachpublikationen rund um Bildung und Inklusion: Wir bieten Ihnen vielfältige Angebote für die Praxis.

Zu den Angeboten
Ein blinder Junge liest Brailleschrift.

Was bedeutet inklusive Bildung?

Pädagogen, Lehrkräfte, Verantwortliche - in der pädagogischen Arbeit wird darüber derzeit viel und kontrovers diskutiert.

Definition "inklusive Bildung"
Eine Frau hilft einem Jungen mit Behinderung dabei, Aufgaben auf einem Tablet zu lösen.

Fördergelder

Sie haben eine schöne Projektidee? Hier finden Sie Wissenswertes rund um die Fördermöglichkeiten durch die Aktion Mensch sowie hilfreiche Beispiele und Kontaktdaten.

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