Digitale Fragerunden zu Inklusion

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Wie ist es, „anders“ zu sein und ist „Anderssein“ normal? Vorurteile und Berührungsängste lassen sich am besten in der direkten Begegnung aus dem Weg räumen. Daher moderieren junge, interessante Persönlichkeiten mit Behinderung unsere digitalen Fragerunden: offen, humorvoll und auf Augenhöhe mit den Jugendlichen. Anders? Das sind wir alle.

Unser modulares, praxiserprobtes Angebot wendet sich an Schüler*innen ab der 7. Klasse, die bisher wenig oder keine Berührungspunkte mit dem Thema Inklusion und Behinderung haben. Über den direkten Austausch in einer digitalen Fragerunde (live!) erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in das Leben und die Haltung von jungen Menschen mit Behinderung, Input zu inklusiven Themen und werden aktiv mit eigenen Fragen einbezogen.

Welche Vorurteile habe ich gegenüber Menschen, die irgendwie anders sind? Warum möchte niemand vorschnell in Schubladen gesteckt werden? Und was hat das eigentlich alles mit mir zu tun? Bei der lebhaften Auseinandersetzung mit diesen Fragen entsteht der ein oder andere „Aha“-Moment und vorhandene Denk- und Verhaltensmuster werden reflektiert.

Zur Vor- und Nachbereitung der digitalen Fragerunden mit den jungen Moderator*innen mit Behinderung stehen Impulse und Materialien für pädagogische Fachkräfte zur Verfügung.

Wir bieten damit ein interessantes und unterhaltsames Einsteiger*innen-Paket zum Thema Inklusion mit authentischen Gesprächen, spielerischen Wissensabfragen und jugendaffinen Videoformaten. Je nach Alter, Voraussetzung und thematischem Vorwissen ist das Angebot modular an die Bedarfe Ihrer Schüler*innen anpassbar.

Infos zu diesem Angebot

  • Wie erleben/erfahren junge Menschen das Leben mit Behinderung?
  • Umgang mit Menschen, die "anders" sind
  • Vorurteile, Anderssein und Vielfalt
  • Was ist Inklusion?
  • Barrieren und Barrierefreiheit
  • Schüler*innen ab der 7. Klasse mit bislang wenig Berührungspunkten zu Inklusion oder Menschen mit Behinderung.
  • Teilnehmer*innenzahl pro digitaler Fragerunde: ca. 200 Schüler*innen, die sich aus diversen Schulformen und Städten zur Online-Veranstaltung mit den Aktion Mensch-Moderator*innen dazuschalten – ob aus dem Homeschooling, dem Wechselunterricht oder dem Präsenzunterricht. Die Pädagog*innen sind ebenfalls herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Ethik, praktische Philosophie, Religion, Politik, soziales Lernen, Gesellschaftslehre, Deutsch oder verwandte Fächer. Die Fragerunden lassen sich auch an Projekttagen gut einbinden.
  • Die genauen Daten für die digitalen Fragerunden finden Sie am Ende der Seite unter "Anmeldung".
  • Dauer  jeweils ca. 60 bis 75 Minuten. 
  • Vor- und Nachbereitung mit den Begleitmaterialien in den Klassen: ca. 1-3 Unterrichtsstunden je nach Bedarf.

Tolle Organisation, inspirierende Menschen.

(Eindruck eines Lehrers)

Anmeldung

Unsere Termine für die digitalen Fragerunden in 2021:

  • Freitag 17.09.21 / 10.00 Uhr
  • Dienstag, 21.09.21 / 10.00 Uhr
  • Donnerstag 11.11.21 / 10.00 Uhr
  • Freitag 12.11.21 / 10.00 Uhr

Dauer einer digitalen Fragerunde: ca. 60 -75 Minuten

Richten Sie Ihre Anfrage bitte an unseren Kommunikationspartner: info@media-bildungspartner.de mit den folgenden Angaben:

  • Schulform, Schulname und Schulort
  • Fachbezug
  • Klassenstufe(n) und Anzahl der teilnehmenden Schüler*innen und Lehrkräfte
  • Wichtig: Angabe des gewählten Termins

media.Bildungspartner meldet sich im Anschluss bei Ihnen zur Abstimmung.

Hinweis: Unser Angebot richtet sich vorzugsweise an Schulen, die noch nicht konsequent inklusiv ausgerichtet sind, sich aber auf dem Weg dorthin befinden oder dabei sind, sich für das Thema zu öffnen.

Unsere Moderator*innen

Moderiert werden die für Sie kostenfreien digitalen Fragerunden von zwei unserer jungen Moderator*innen aus unserem Team:

Ein Porträtfoto von Kübra Sekin.

Kübra Sekin

Kübra Sekin ist Moderatorin, Performerin und Schauspielerin. Sie lebt selbständig mit Glasknochen und teilt Ausschnitte aus ihrem Leben durch Vlogs mit der Öffentlichkeit auf dem YouTube Kanal der Aktion Mensch. Über ihre Arbeit als Moderatorin sagt sie: „Die Fragerunden bedeuten für mich, dass wir Barrieren in den Köpfen der Jugendlichen aufheben und sie für Gleichberechtigung und Inklusion sensibilisieren können. Meist sind es die „Aha“-Momente, die unglaublich wertvoll für mich und vor allem für unsere Gesellschaft sind. Vorurteile runterzubrechen und gleichzeitig spielerisch aufzuklären gibt mir persönlich so viel, dass ich die direkte Zusammenarbeit mit Jugendlichen und den Kontakt zu ihnen als bestmögliche Strategie für meine Ziele sehe. Mein Ziel: Kein Mensch sollte auf seine*ihre Behinderung reduziert werden, dies gilt auch für alle anderen Stigmatisierungen. Wir sollten uns immer um eine Gesellschaft bemühen, die Gleichberechtigung anstrebt. Jeder ist individuell und das macht uns gleich.“
Ein Porträtfoto des Leichtathleten und Paralympioniken Mathias Mester. Er trägt einen roten Pullover und lächelt in die Kamera.

Mathias Mester

Mathias Mester ist deutscher Leichtathlet der Wurfdisziplinen im Behindertensport (kleinwüchsige Athleten). Seine Paradedisziplin ist der Speerwurf. Er ist mehrfacher Welt- und Europameister sowie Paralympics-Silbermedaillengewinner.

Als Online- und TV-Entertainer steht Mathias für einen humorvollen Umgang mit der eigenen Behinderung. Seine Social Media-Beiträge, zum Beispiel auf seinem YouTube-Kanal, gehen regelmäßig viral.

„Ich freue mich, wenn Menschen so über mich lachen, wie sie auch über andere lachen.“

Der Moderator Leeroy Matata.

Leeroy Matata

Leeroy Matata ist YouTuber und spielt leidenschaftlich gerne Rollstuhlbasketball. Neben seinen eigenen Kanälen ist Leeroy auch auf dem Youtube Kanal der Aktion Mensch zu sehen. „Mit Jugendlichen zu arbeiten ist für mich keine Arbeit. Ich kann noch sehr genau nachvollziehen, wie sie denken und warum sie so denken, weil ich teilweise dieselben Gedanken hatte und habe. Deshalb macht es mir unheimlich viel Spaß. Außerdem hätte ich mir damals auch jemanden gewünscht, der besser „meine Sprache“ spricht und mich vielleicht von der ein oder anderen Dummheit abhält. In den Fragerunden möchte ich genau dort ansetzen und auch komplexe Themen durch spielerische Methoden greifbar und verständlich für Jugendliche zu machen. Dabei stehen für mich persönlich die Themen Inklusion und Empowerment im Vordergrund.“
Ein Porträtfoto von Cindy Klink in schwarz-weiß.

Cindy Klink

„Für mich ist es wichtig, den jungen Menschen mitzugeben, dass jeder Mensch anders ist und dass das genannte Normal, welches die Gesellschaft mit sich trägt, nicht existiert. Wir sind geprägt von Unwissenheit und das ist nichts Schlimmes. Das Wichtige ist, genau da anzusetzen und die Unwissenheit in Wissen umzuwandeln. Denn Unwissenheit entsteht nicht dadurch, dass man sich nicht damit beschäftigen will, sondern dass man im Leben nicht damit konfrontiert wird und somit nicht daran denkt, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Die digitalen Fragerunden geben uns die Option das zu ändern. Es ist hier vor allem auch wichtig, den Fragen der Einzelnen mit Offenheit zu begegnen und darauf einzugehen, nur so besteht die Chance auf Sensibilisierung von Inklusion und Gleichberechtigung.“
Fabie Kühl

Fabiana alias Ypsilon

Fabiana alias „Ypsilon“ ist YouTuberin, studierte Erziehungswissenschaftlerin, ausgebildete Lebensberaterin und sensibilisiert in verschiedenen Medien für die Themen Sehbehinderung und Blindheit. Neben ihrem eigenen YouTube-Kanal Ypsilon ist sie auch auf dem der Aktion Mensch zu sehen. Fabie wurde selbst sehbehindert geboren und ist inzwischen blind, wodurch sie gelernt hat, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

„Umso früher wir damit beginnen, aufeinander zuzugehen und miteinander ins Gespräch zu kommen, desto selbstverständlicher ist es, dass wir uns auch darüber hinaus auf Augenhöhe begegnen. Es gibt bei jedem von uns so viele unausgesprochene offene Fragen. Und indem wir sie aussprechen, treffen wir auf Antworten und können uns gegenseitig immer besser verstehen. Genau diese Möglichkeit entsteht bei unseren Gesprächen. Gerade junge Menschen haben so viel Spannendes zu sagen und zu fragen und davon fühle auch ich mich immer wieder inspiriert. Eine Win-Win-Situation für alle!“

Einblicke in unsere bisherigen Workshops "vor Ort"

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Inklusive Materialien

Vom inklusiven Kinderbuch über Filmclips für Jugendliche bis zu Fachpublikationen rund um Bildung und Inklusion: Wir bieten Ihnen vielfältige Angebote für die Praxis.
Ein blinder Junge liest Brailleschrift.

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Pädagogen, Lehrkräfte, Verantwortliche - in der pädagogischen Arbeit wird darüber derzeit viel und kontrovers diskutiert.
Eine Frau sitzt in ihrem Rollstuhl

Der YouTube-Kanal der Aktion Mensch

Hier gibt es Clips von und mit Menschen mit und ohne Behinderung, die auch für die pädagogisch-didaktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spannende und witzige Momente garantieren.