Noch
  7 Tage
mitmachen
    Noch
  7 Tage
mitmachen
x

Zusätzliche Gewinne

im Gesamtwert von 10 Mio. €
Noch 7 Tage mitmachen
Noch 7 Tage mitmachen

Zusätzliche Gewinne

im Gesamtwert von 10 Mio. €

Einstufung: Inklusionsbeginner*innen

Gesamt Test C:

0 Punkte
von 0 möglichen Punkten

Teil 1 Resultat:

0 Punkte
von 0 möglichen Punkten

Teil 2 Resultat:

0 Punkte
von 0 möglichen Punkten

Damit Sie in Ihrer praktischen Arbeit Inklusion besser umsetzen können, sollten Sie Ihre Aktivitäten und Angebote so gestalten, dass alle interessierten Besucher*innen gleichberechtigt teilhaben können! Dazu gehört unter anderem, dass Sie für Besucher*innen mit besonderen Bedarfen individuelle Unterstützung gewährleisten. Dazu müssen Sie passende Hilfeleistungen schaffen und Ressourcen mobilisieren.

Laut Ihren Testergebnissen benötigen Sie noch einige Anregungen und Ideen, um Ihre Aktivitäten und Angebote inklusiver gestalten und geeignete Unterstützungsmöglichkeiten für Besucher*innen mit Behinderung zur Verfügung stellen zu können.

Unsere Handlungsempfehlung für Ihre Einrichtung

Was ist zu tun?

Analysieren und reflektieren Sie zunächst, ob die Inhalte und die Gestaltung Ihrer bestehenden Angebote eine gleichberechtigte Teilhabe und Mitwirkung von Besucher*innen mit und ohne Behinderung ermöglichen. Wenn nicht, sollten die Angebote entsprechend modifiziert werden. Neben Aktivitäten zur Sensibilisierung von nicht behinderten Menschen für die Belange von Menschen mit Behinderung sollten Sie inklusive Angebote machen, die als Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, zum Kennenlernen und zum Beziehungsaufbau dienen. Dabei müssen Sie vor allem die Art, Ziele und Inhalte Ihrer Angebote reflektieren und gegebenenfalls Veränderungen vornehmen. Auch ist es dringend notwendig, dass Sie in Ihrer Einrichtung Unterstützungsstrukturen aufbauen. Sorgen Sie dafür, dass die individuelle Unterstützung von Besucher*innen mit Behinderungen zu jeder Zeit gewährleistet und damit deren Teilnahme an inklusiven Angeboten möglich ist. Damit das gelingt, ist es , ehrenamtliche Kräfte, Eltern, örtliche Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe sowie Initiativen und Vereine behinderter Menschen einzubeziehen. Und das nicht nur bei der Planung und Durchführung der Angebote, sondern auch im Hinblick auf Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen beziehungsweise Schulungen. Last but not least gilt es, die Qualität Ihrer Angebote und Aktivitäten durch Reflexion und Evaluation zu überprüfen.

…und was bedeutet das nun konkret für die Praxis?

Die Umsetzung von Inklusion kann als ein zirkulärer Prozess verstanden werden. Er teilt sich in fünf Phasen auf. Sie befinden sich derzeit in der Phase 1, 2 oder 3. Innerhalb dieser Phasen geht es schwerpunktmäßig um die Planung und Umsetzung inklusiver Praktiken (Index für Inklusion). 

Im Folgenden wollen wir Ihnen in sieben Bereichen aufzeigen, welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen, um eine inklusive Praxis in Ihrer Einrichtung zu fördern:

Zu Beginn Ihres Inklusionsvorhabens sollten Sie eine Steuerungsgruppe innerhalb Ihrer Einrichtung gründen. Diesem Inklusionsteam sollten neben Mitarbeitenden, Leitung und Trägervertreter*innen auch Vertreter*innen der Besucher*innen sowie Externe aus der Gemeinde angehören. Das können Eltern, die Fachberatung oder Gemeindevertreter*innen sein. Die Steuerungsgruppe sollte zunächst die aktuelle Situation Ihrer Einrichtung im Hinblick auf die Einrichtungskultur (Dimension A) und die Einrichtungsstrukturen (Dimension B) analysieren, um beide Dimensionen zu verbessern. Darauf aufbauend sollten Sie sich Gedanken über die Gestaltung inklusiver Angebote und Aktivitäten machen. Wichtig bei der Planung und Umsetzung inklusiver Angebote und Aktivitäten ist immer die Frage der passenden Unterstützung für Teilnehmende mit Behinderung. Nehmen Sie am besten Kontakt zu Einrichtungen beziehungsweise und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wegen des spezifischen Wissens von Profis aus der Behindertenhilfe bietet sich ein Austausch mit ihnen auf der Basis von Kooperationen an. Die Expert*innen können Ihnen erklären, welche Formen der Behinderung welche Art von Unterstützung nötig machen. Außerdem wissen sie, wie eine personenzentrierte Unterstützungsplanung aussehen kann und kennen die entsprechenden Methoden, zum Beispiel Unterstützerkreise. Zunächst wäre es also wichtig, solche Kontakte aufzubauen und zu intensivieren. Im zweiten Schritt können Sie auf Basis dieser Kooperationen dann einen konkreten Unterstützungsplan entwickeln und bei der Umsetzung gegebenenfalls ehrenamtliche Kräfte einbinden. Darüber hinaus sollten Sie in Ihrer Einrichtung eine/n verantwortliche/n Ansprechpartner*in für inklusive Angebote etablieren. Diese Person erleichtert den Zugang zu Ihren inklusiven Angeboten, indem sie diese koordiniert und als Ansprechperson insbesondere für Eltern und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung fungiert. Sie übernimmt eine Art Vermittlerrolle zwischen der Einrichtung, den dort tätigen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen, den Eltern und den jeweiligen Assistenzkräften. Zur besseren Veranschaulichung der verschiedenen Angebotsinhalte kann zwischen Aktivitäten zur Sensibilisierung und inklusiven Aktivitäten unterschieden werden. Beide Formen sollten Sie in Ihrer Einrichtung parallel durchführen! Denn inklusive Angebote sind darauf angewiesen, dass Teilnehmende ohne Behinderung im Vorfeld für die Belange  von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden. Hinzu kommt, dass die Sensibilisierung ein wichtiger Bestandteil beziehungsweise ein wesentliches Ziel vieler inklusiver Angebote ist.
Sensibilisierungsaktivitäten richten sich in der Regel  – aber nicht nur! – an Menschen ohne Behinderung. Sie sollen dazu beitragen, die Besucher*innen und/oder die Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren. Menschen mit Behinderung müssen bei diesen Aktivitäten nicht zwangsläufig mit dabei sein. Bereits in den ersten beiden Phasen des Index-Prozesses, in denen es darum geht, die Einrichtung auf das Thema Inklusion vorzubereiten, sollten Sie fortwährend Sensibilisierungsaktivitäten durchführen. Das können zum Beispiel Inklusionsforen oder Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Kräfte sein. Bei den Sensibilisierungsaktivitäten geht es darum, den Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen das benötigte Wissen über die verschiedenen Behinderungen und den jeweiligen Unterstützungsbedarf zu vermitteln. Wie oben bereits beschrieben, bieten sich hierzu Kooperationen mit Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe an.

Bei Gruppen aus nicht behinderten Besucher*innen, die keine oder wenige Erfahrungen mit behinderten Menschen haben, sollten Sie das Thema Behinderung in der Gruppenaktivität didaktisch aufnehmen und im gemeinsamen Handeln bearbeiten. Dazu bieten sich Simulationsaktionen oder Rollenspiele an – zum Beispiel Rollstuhlparcours, Aktionen im Dunkeln wie Dunkelrestaurants oder „Blind-Date-Dinner“, Blindentischtennis, Sinnesparcours oder die Methode „Rollmops“. Auch sollten Informationen und Wissen über Behinderungen konkret weitergegeben werden. Dieses Wissen kann auch von Menschen mit Behinderung selbst vermittelt werden. Durch diese Aktionen sollen Ihre Besucher*innen ohne Behinderung Einblicke in die Lebensumstände von behinderten Menschen erlangen, und gleichzeitig Menschen mit Behinderung Mut gemacht werden.
Inklusive Aktivitäten sind Angebote, die als Kommunikations- und Interaktionsräume zwischen Besucher*innen mit und ohne Behinderung dienen, das gegenseitige Helfen fördern und den Aufbau von Freundschaften ermöglichen. Deshalb müssen Sie Aktivitäten initiieren und gestalten, die auf Kennenlernen und Beziehungsaufbau von Besucher*innen mit und ohne Behinderung zielen. Solche Aktivitäten erfordern oft die Anleitung und Moderation durch eine/n Betreuer*in und die Schaffung einer positiven Atmosphäre. Wichtige Rahmenbedingungen für den Erfolg eines inklusiven Angebots sind die Art und das Ziel des jeweiligen Angebots. So ist der Erfolg inklusiver Aktivitäten dann besonders hoch, wenn dabei die Zusammenarbeit der ganzen Gruppe gefragt ist – zum Beispiel gemeinsames Kochen oder die gemeinsame Arbeit an einem Projekt. Besonders eignen sich Aktivitäten, bei denen alle Beteiligten neue Erfahrungen machen können und keine Gruppe einen Wissens- oder Erfahrungsvorsprung mitbringt. Das können sowohl musische, künstlerische und erlebnispädagogische Aktivitäten als auch offene Angebote sein. Bewährt haben sich beispielsweise folgende Praxisaktivitäten: Ausflüge und Ausfahrten, Konzerte, „Café Inklusive“, Ferienfreizeiten, Kinderspielstadt, Theatergruppen, Zirkusprojekte oder Sportangebote wie Rollstuhlfechten, Rollstuhlbasketball oder Rollstuhltischtennis, Entwicklung von Comicgeschichten.

Auf leistungsorientierte Angebote und wettbewerbsorientierte Spiele sollten Sie hingegen unbedingt verzichten beziehungsweise diese modifizieren! Vermeiden Sie Gruppeneinteilungen nach physischen und psychischen Leistungen oder Beeinträchtigungen und die damit verbundenen Wettbewerbssituationen. Gestalten Sie die Spiel- und Teilnahmeregeln vielmehr so, dass alle Besucher*innen positive Erfahrungen machen können. Sehr wichtig ist es auch, in den Angeboten die Gemeinsamkeiten von Besucher*innen mit und ohne Behinderung zu entdecken und zu thematisieren. Zum Beispiel, dass zwei Jugendliche mit und ohne Behinderung die gleiche Musik hören oder das gleiche Computerspiel mögen. Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, dass Sie in Ihren Angeboten Vielfalt und Heterogenität als Stärke nutzen. Zwar sollten nicht behinderte Besucher*innen ein Gefühl dafür bekommen, welchen Barrieren Menschen mit Behinderung gegenüberstehen – etwa durch das Fahren eines Rollstuhls. Genauso bedeutsam ist es aber, die Stärken von Besucher*innen mit Behinderung aufzuzeigen. Wählen Sie also auch Aktivitäten und Tätigkeiten aus, die Ihre Besucher*innen mit Behinderung besonders gut können, etwa sich aufgrund von Blindheit in einer Dunkelaktion orientieren zu können. Wichtig ist dabei immer, dass Sie Ihre Besucherschaft mit Behinderung in solche Aktionen einbeziehen.  Die Partizipation aller Besucher*innen, also auch die Beteiligung von Menschen mit Behinderung, spielt eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung inklusiver Angebote. Diese sollten entlang den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten ausgestaltet werden. Sollte es zu Konflikten innerhalb der Gruppe kommen, kann es wichtig sein, das Thema Behinderung zu thematisieren, etwa in Form von Rollenspielen oder als Gesprächskreise. Wichtig ist dabei stets, dass die Besucher*innen mit Behinderung für sich selbst sprechen. Damit die Angebote nachhaltig wirken können, sollten die inklusiven Aktivitäten regelmäßig über einen längeren Zeitraum stattfinden sowie in kleinen Gruppen durchgeführt werden.

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Gestaltung von inklusiven Angeboten ist auch, dass Sie sich als Mitarbeiter*innen in der Planung von Angeboten und Aktivitäten über die Sicherstellung der Unterstützung Gedanken machen. Die jeweils benötigte Unterstützung muss stets vorhanden sein  – und häufig auch das entsprechende Wissen über Behinderungen. Daher müssen Sie sich bei der Planung Ihrer Angebote im Vorfeld über den jeweiligen Unterstützungsbedarf der Teilnehmer*innen mit Behinderung erkundigen, zum Beispiel durch einen vorgefertigten Fragebogen. Hier ist der Austausch mit den Eltern und/oder Einrichtungen beziehungsweise Diensten der Behindertenhilfe besonders wichtig und hilfreich. Er dient auch zur Klärung von Ängsten und Bedenken rund um die Versorgung und Betreuung von Teilnehmer*innen mit Behinderung.
Für die Planung und Durchführung Ihrer inklusiven Angebote und Sensibilisierungsaktivitäten sollten Sie ehrenamtliche Kräfte gewinnen, die sie unterstützen können. Diese sollten nicht nur im Inklusionsteam, sondern auch, wie eben erwähnt, bei der konkreten Planung und Durchführung mitarbeiten. Wir raten Ihnen, eigene Unterstützungsstrukturen aufzubauen – etwa sogenannte  Unterstützerkreise – „Freizeitassistent*innen“ zu schulen oder einen  Assistenzpool zu schaffen. All das ist auch im Hinblick auf die Etablierung eines offenen inklusiven Angebots, zum Beispiel den Regelbetrieb in einem Jugendhaus, empfehlenswert, denn für dessen Umsetzung sind neben hauptamtlichen Fachkräften ehrenamtlich Engagierte hilfreich. Unterstützerkreise und Assistent*innen können dann auch in Kombination mit einer persönlichen beziehungsweise personenzentrierten Zukunftsplanung genutzt werden. Zuletzt bleibt anzumerken, dass ehrenamtlich Engagierte regelmäßig durch einen/e hauptamtliche/n Mitarbeiter*in begleitet, betreut und angeleitet werden sollten.

Nicht nur für ehrenamtlich Engagierte, sondern auch für Ihre Mitarbeiter*innen sollten Sie Schulungen und Weiter- beziehungsweise Fortbildungen anbieten, zum Beispiel einen Fachtag für Jugendleiter*innen. Solche Veranstaltungen dienen zum Einen dazu, die Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche auf das Erkennen und Einschätzen von  Unterstützungsbedarfen der Besucher*innen vorzubereiten. Außerdem erfahren sie hier, welche Anforderungen die Planung, Organisation und Durchführung inklusiver Angebote mit sich bringen. Neben der Vermittlung von Wissen über Behinderungen, passende Angebotsinhalte sowie pflegerische und sonderpädagogische Anforderungen dienen die Schulungen auch als Sensibilisierungsmaßnahmen für die Belange von Besucher*innen mit Behinderung. Auch sollten alle Beteiligten hinsichtlich eines angemessenen Umgangs mit Gruppenprozessen geschult werden. Die Schulungen sollten in Kooperation mit Einrichtungen beziehungsweise Diensten der Behindertenhilfe durchgeführt werden.

Besonders hilfreich sind Kooperationen mit ortsansässigen Einrichtungen oder Interessensvertretungen von Menschen mit Behinderung. So sollte die Planung und Durchführung inklusiver Angebote von Personen begleitet werden, die Kenntnisse in der Betreuung von Menschen mit Behinderung haben. Sie können für den Wissenstransfer und Informationsaustausch nützlich sein, da sie über das notwendige Wissen im Hinblick auf Unterstützung und Förderbedarf verfügen. Die Kooperation kann in Form von gemeinsamen Arbeitskreisen, angeleiteten Workshops, Zukunftskonferenzen oder in Form von Leitlinien und Manuals umgesetzt werden. Für Sensibilisierungsaktionen können auch entsprechende Materialien ausgetauscht werden. So können Sie zum Beispiel bei einem Blindenverein vor Ort spezielle Brillen mieten, um damit Ihre Besucher*innen ohne Behinderung für das Erleben von Menschen mit einer Sehstörung zu sensibilisieren. Weiter sind diese Kooperationen auch als konkrete Unterstützung vor Ort äußerst nützlich, etwa in Form von gemeinsamen Kooperationsprojekten. Zuletzt empfehlen wir Ihnen diese Kooperationen auch im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Elternarbeit. Während die Vernetzung mit Einrichtungen der Behindertenhilfe Eltern mit behinderten Kindern Sicherheit bietet, geht es in der Kommunikation mit Eltern von nicht behinderten Kindern vor allem um die Aufklärung und Sensibilisierung für die Chancen inklusiver Angebote. Dazu zählen die Verbesserung der Sozialkompetenz und der Aufbau von Toleranz. Außerdem müssen Sie diesen Eltern verdeutlichen, dass ihre Kinder keinesfalls Nachteile durch die Teilnahme von Kindern mit Behinderung haben.

Jedes inklusive Angebot sollten Sie reflektieren und evaluieren – sowohl während der Laufzeit als auch nach dem Abschluss. Dabei sollten Sie im Team mit Professionellen und Ehrenamtlichen vor allem besprechen, ob das erwartete Inklusionspotenzial erreicht wird/wurde, wie die Gruppenprozesse im Rahmen des Angebots aussehen und -sahen und ob die notwendige Unterstützung gewährleistet werden kann beziehungsweise konnte. Planen Sie für diese Besprechungen am besten regelmäßige Termine ein. Thematisieren Sie hier auch Befindlichkeiten, Berührungsängste und Unsicherheiten im Umgang mit den Besucher*innen. Wird die Besucherschaft und das Gemeinwesen tatsächlich durch das jeweilige Angebot sensibilisiert? Können damit tatsächlich Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung abgebaut werden? Es bietet sich an, Fachkräfte der Behindertenhilfe in solche Gespräche mit einzubinden. Methodisch eignen sich unter anderem Beobachtungen – zum Beispiel zur Interaktionshäufigkeit zwischen Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung –sowie Befragungen, etwa in Form von Gruppenbefragungen oder kürzeren qualitativen Interviews. Für eine Gesamtevaluation, etwa auf Einrichtungs- oder Trägerebene, sollten auf jeden Fall die Leitindikatoren des Indexes für Inklusion verwendet werden. Zur weiteren Orientierung können Sie die Beschreibung des Index-Prozesses nutzen.