Tipps für den Offenen Unterricht

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Eine Lehrerin beugt sich mit zwei Schülerinnen über einen Tisch. Sie betrachten etwas und lachen dabei.

Grundsätzlich sind in allen Fächern offene Arbeitsphasen als Ergänzung zum gebundenen Unterricht möglich. Was ist wichtig, wenn man auch an seiner Schule offene Unterrichtsmethoden einführen möchte?

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Offenheit

Lehrer, Schulleitung und Schüler sollten der Unterrichtsform gegenüber generell aufgeschlossen sein und sie auch umsetzen wollen.

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Unterstützung

Die Organisation Offenen Unterrichts gestaltet sich leichter, wenn Schulleitung und Kollegium darüber in Kenntnis gesetzt werden und einem bei dem Vorhaben zur Seite stehen. Je nachdem, ob man „nur“ öffnende Methoden nutzen oder sich einer Initiative wie COOL anschließen möchte, ist Rücksprache mit der Leitungsebene sowieso erforderlich.

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Teams

Offenes Lernen funktioniert besonders gut, wen sich ein Team aus Pädagogen gemeinsam für eine Lerngruppe verantwortlich fühlt. Daher ist im Rahmen offener Einheiten die Einführung von (Klassen)Lehrerteams überlegenswert.

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Planung

Gelungene Offene Stunden erfordern sorgfältige Vorbereitung, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch.

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Gestaltung

Die offenen Arbeitsphasen selbst sollten so gestaltet sein, dass die Lernenden ein angemessen strukturiertes Maß an Entscheidungsmöglichkeiten und nicht zu viele inhaltliche Vorgaben haben. Lehrer neigen dazu, auf Probleme mit Vorgaben zu reagieren, um ihren Unterricht abzusichern – so landet man jedoch schnell wieder bei einem lehrerzentrierten Unterricht, in dem die Schüler nur ausführendes Organ sind.

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Lernatmosphäre

Ein Grundkanon gemeinsamer Regeln trägt zu einem guten sozialen Miteinander beim Lernen bei. Auf Lehrerseite ist es ebenso wichtig, Druck zu nehmen, der bei Schülern durch Vergleichsarbeiten oder die Eltern und deren Erwartungen entstehen kann.

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