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Eine Tafel, auf die eine Hand ein Frage- und Ausrufezeichen schreibt.

Inklusion in der Bildung: Fragen und Antworten

14.05.2018
Empowerment
Beim Thema Inklusion fällt oft das Stichwort „Partizipation“. Alle finden das wichtig, auch bei uns an der Schule, aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Nur die Schülervertretung oder auch etwas anderes? Und was ist eigentlich Empowerment?

Partizipation bedeutet Beteiligung, Teilhabe, Mitbestimmung und geht weit über die Schülervertretung (SV) hinaus. Um Teilhabe zu ermöglichen, muss man überhaupt erst in der Lage sein, mitzuwirken. Das ist Empowerment (Selbstbefähigung). In der SV-Arbeit haben Schüler gleichberechtigt und selbstbestimmt an Entscheidungsprozessen im Schulalltag teil und sind an diesen Prozessen beteiligt. Dies gilt auch für das Thema Inklusion. Partizipation heißt in diesem Zusammenhang auch, dass man selbst die Initiative für Dinge ergreifen kann, die auch über den Schulalltag hinaus wichtig sind und für die Menschen sensibilisiert werden müssen.

Diesen Grundsatz verdeutlicht auch das Motto „Nichts über uns ohne uns“ der Selbstbestimmt Leben-Bewegung. Bezogen auf die inklusive SV-Arbeit bedeutet das, dass nicht über Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen bestimmt wird, ohne sie vorher an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

An meiner früheren Schule wurden all diese Prinzipien gelebt, da es einen Inklusionsbeirat gab, in dem Schüler mit Behinderungen vertreten waren. Der Inklusionsbeirat war an allen Fragen rund um das Thema Inklusion beteiligt.

Tipp:
Lernmaterialien „Jeder ist anders - alle sind gleich - das Thema Vielfalt für die Klassen 1-12