Deutsche UNESCO-Kommission

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  • Ergebnisse des Gipfels „Inklusion – Die Zukunft der Bildung“ 2014 in Bonn

  • Leitlinien ergänzen englischen Originaltext der UNESCO von 2009

  • Ziel: Inklusion in Bildungsstrategien und -plänen stärken

In Kooperation mit der Aktion Mensch hat die Deutsche UNESCO Kommission 2014 die Publikation „Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik“ herausgegeben. Der Text der englischen Originalpublikation der UNESCO von 2009 wurde damit um Ergebnisse des Gipfels „Inklusion – Die Zukunft der Bildung“ 2014 in Bonn erweitert. Der Gipfel wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission in Kooperation mit der Aktion Mensch, der Bertelsmann Stiftung, dem Bildungs- und Förderungswerk der GEW, dem Deutschen Institut für Menschenrechte, der Heidehof Stiftung, der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und der Stadt Bonn veranstaltet. Die Leitlinien bieten einen Überblick über das Konzept der inklusiven Bildung auf internationaler Ebene sowie vorhandene völkerrechtliche Instrumente. Zudem enthält sie Leitfragen zur Analyse des deutschen  Bildungssystems. Ziel der Leitlinien ist es, Akteure in Deutschland und darüber hinaus dabei zu unterstützen, Inklusion in ihren Bildungsstrategien und -plänen zu stärken. Dabei wird ein erweitertes Konzept von Inklusion verwendet – es geht nicht „nur“ um die Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Die Deutsche UNESCO Kommission hat darüber hinaus einen „Expertenkreis Inklusive Bildung“ einberufen. Darin wirken 30 zentrale Akteure der inklusiven Bildung in Deutschland mit. Durch regelmäßigen Austausch vernetzt der Expertenkreis Akteure der Inklusiven Bildung auf nationaler Ebene und bündelt Kompetenzen. Er setzt sich für die Breitenwirkung des Konzepts inklusiver Bildung ein und stellt Expertise für den Prozess hin zu einem inklusiven Schulsystem bereit.

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Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Die Deutsche UNESCO-Kommission e. V.  (DUK) ist eine Mittlerorganisation der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands mit Sitz in Bonn. Sie setzt sich unter anderem für ein inklusives Bildungssystem in Deutschland ein.

Weiterführende Links

Download der Publikation Empfehlungen: Programm zur Förderung der inklusiven Bildung

Der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission fordert in einem aktuellen Papier ein Programm zur Förderung inklusiver Bildung.

Download der Publikation Inklusion: „Leitlinien für die Bildungspolitik“

Am Ende des Gipfels “Inklusion – Die Zukunft der Bildung” haben die Teilnehmenden die “Bonner Erklärung zur inklusiven Bildung in Deutschland” verabschiedet. Die Erklärung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird allgemein das Recht auf inklusive Bildung thematisiert. Im zweiten Teil werden Forderungen an Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft gestellt.

Die “Bonner Erklärung zur inklusiven Bildung in Deutschland” im Wortlaut

Resolution der 77. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission anlässlich ihrer Sitzung am 30. Juni 2017 in Bonn

Die Deutsche UNESCO-Kommission fordert die Zusammenführung von Förderschulen und allgemeinen Schulen zu einem inklusiven Schulsystem. Der Expertenkreis Inklusive Bildung der Kommission hat zur Umsetzung dieser Forderung sechs Empfehlungen erarbeitet:
Empfehlungen ansehen

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Artikel 24 der UN-BRK

Dieser Artikel der Behindertenrechtskonvention stellt sicher, dass Menschen nicht wegen einer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden dürfen. Alle Kinder und Jugendliche sollen gleichberechtigt Zugang zu inklusiver, hochwertiger und unentgeltlicher Schulbildung haben.

Mehr zu Artikel 24

Parallelbericht

Die BRK-Allianz, ein breites Bündnis von Organisationen der Zivilgesellschaft, hat 2013 einen Ersten Bericht zur Umsetzung der UN-BRK in Deutschland vorgelegt. Darin geht es um die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen in Deutschland sowie den Stand der Verwirklichung ihrer Menschenrechte.

Mehr zum Parallelbericht

Monitoringstelle zur UN-BRK

2017 hat die Monitoringstelle zur UN-Behindertenkonvention ein Positionspapier zur Inklusiven Bildung als Menschenrecht vorgelegt. Sie fordert unter anderem ein Gesamtkonzept aller Bundesländer.

Mehr zur Monitoringstelle