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Wie können Eltern unterstützt werden, deren Kinder gerne die Regelschule besuchen (möchten), die aber ständig zu hören bekommen, ihr Kind sei a) falsch auf dieser Schule bzw. b) ihr Kind nehme Schaden durch die Beschulung auf einer Regelschule?

Antwort von Bernd Kochanek:
 
Leider erleben viele Eltern von beeinträchtigten Kindern immer wieder, dass Lehrkräfte und auch außerschulische Beratungsstellen nach Gründen suchen, warum das betreffende Kind an einer Sonderschule besser aufgehoben ist. Eltern können in einem solchen Fall lediglich unterstützt und ermutigt werden, eine Schule zu finden, an der ihr Kind willkommen ist. Hierfür ist zum aktuellen Zeitpunkt auch ein Umzug hin zu einer Schule, die das zu leisten bereit ist, nicht abwegig.

Unterstützend können Fortbildungsveranstaltungen mit Referent*innen wirken, die das Bemühen um Inklusive Bildung als Reformmotor für qualitativ höherwertige Schulbildung sehen. Solche Veranstaltungen helfen die Haltung der in der Schule tätigen Menschen zu verändern. Solche Fortbildungen müssen im inklusiven Prozess regelmäßig und verpflichtend durch die Schulleitung durchgeführt werden.

Eltern von beeinträchtigten Kindern müssen während der inklusiven schulischen Laufbahn ihrer Kinder begleitet werden. Insbesondere, wenn sie „einseitiger Wegberatung“ ausgesetzt sind, schaffen sie es nicht – neben dem Aufwand, den ein Kind mit Behinderung von seiner Familie immer auch einfordert – ihren legitimen Wunsch nach einer inklusiven Regelbeschulung zu verteidigen. Dies gelingt in der Regel nur mit allergrößter Anstrengung und im Einzelfall aufrecht zu erhalten. Bisweilen sind die Sozialen Medien dafür eine Kraftquelle, auch andere Elternforen und der Familienratgeber .

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