Barrierefrei shoppen

Schon wenige Stufen vor der Eingangstür machen es für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator oft unmöglich, Geschäfte und Einrichtungen zu besuchen. Mit mobilen Rampen, die je nach Bedarf ausgelegt werden können, setzen sich Menschen in Viersen deshalb für mehr Barrierefreiheit ein. 

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist in der Innenstadt und in den Viersener Stadtteilen Dülken und Süchteln jetzt eine ganze Reihe an Fachgeschäften besser erreichbar. Wenn die mobilen Rampen nicht von vorneherein ausgelegt werden können, haben Kund*innen die Möglichkeit, per Klingel auf sich aufmerksam zu machen. Dann bringen die Mitarbeiter*innen von Boutiquen, Buchhandlungen, Frisörsalons und vielen weiteren Läden die klappbaren Alurampen in kürzester Zeit an, um den Kund*innen den Zugang zu ermöglichen. Aufkleber am Eingang der Lokale machen deutlich, welche Geschäfte an der Aktion beteiligt sind.

Die Lebenshilfe Kreis Viersen hat das Projekt in Kooperation mit Stadtteilbüros und Geschäftsleuten ins Leben gerufen. Mit Mitteln der Förderaktion #1BarriereWeniger wurden Rampen für den Stadtteil Dülken beschafft und für das Projekt geworben. So setzen sich die Aktiven erfolgreich dafür ein, Viersen barrierefreier und attraktiver für alle zu machen.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Komm rein – Mobile Rampen für Dülken“ der Lebenshilfe Kreis Viersen mit 5.000 Euro.

Ein Mann im Rollstuhl wählt in der Buchhandlung Bücher aus.
Ein Mann im Rollstuhl und eine Frau in einem rosafarbenen T-Shirt stehen vor einem Buchladen. Im Hintergrund ist eine Rampe im Eingangsbereich zu sehen.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn

E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555