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An die Laptops, fertig, los!

In den Ferien Programmiersprache lernen – eine tolle Chance für Kinder und Jugendliche in Berlin, die beim Summer Camp "Code your Life" mit dabei waren. Dort tauchten sie auf spielerische Weise in die Welt der Informatik ein und entdeckten dabei ihre Neugier an unserer digitalen Zukunft.

Für Thomas Schmidt von "Code your Life" ist es selbstverständlich, dass alle Kinder programmieren lernen: "Ob sie eine Behinderung haben oder nicht", fügt er hinzu. Die Microsoft-Initiative wird von der Aktion Mensch unterstützt. Ende Juni fand ein Workshop in Berlin statt, zu dem Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung eingeladen waren. Drei Tage lang schrieben die Teilnehmer aus ganz Deutschland eigene Programme und konnten dabei erfahren, was es bedeutet, die Welt von morgen digital mitzugestalten.

Bildschirm ausschalten

Gleich zu Beginn lernten die jungen Teilnehmer, dass "Coden" nicht gleich mit der Tastatur und der Arbeit am Bildschirm beginnt. Ganz im Gegenteil: Erst einmal legten sie ihre Laptops beiseite und konzentrierten sich stattdessen auf ihren Seminarraum. Hier entstanden innerhalb kürzester Zeit die ersten Ideen für ihre selbstgeschriebenen Programme.

Quadrate aus Kreppband am Boden ermöglichten es ihnen, die "Geheimschrift" im Raum selbst durch eigene Bewegungen zu erfahren. Dabei machte es den Nachwuchs-Informatikern großen Spaß, Wege auf dem Boden zu gestalten, diese zu beschreiben und dann auch selbst mit dem Rollstuhl abzufahren.

Zweifach ausgezeichnet

Gleich mit zwei Auszeichnungen ist die Turtle Coding Box in diesem Jahr gewürdigt worden: mit dem Fox Award in GOLD sowie dem Comenius-Siegel.
Ein Mädchen sitzt an einem Laptop und lächelt in die Kamera. Neben ihr sitzt ein Junge an einem Laptop.

Die digitale Schildkröte

Grundlage für ihre eigenen Skripte waren die geometrischen Figuren am Boden, welche in der Gruppe gezeichnet wurden. Diese konnten sie selbst in einem zweiten Schritt in der virtuellen Welt umsetzen. Ihr persönlicher Begleiter war dabei die digitale Schildkröte im Programm "TurtleCoder". Die Schüler Emma und Jimmy bildeten ein Team und arbeiteten dabei wunderbar zusammen. Während Jimmy die Anweisungen gab, setzte Emma diese direkt an ihrem Laptop um – dabei ist ihr tierischer Weggefährte immer mit dabei.

Selbst aktiv werden

Kreise, Quadrate und Sechsecke legen, zeichnen und schließlich in Programmiersprache umsetzen – die Workshop-Tage helfen den Kindern dabei, sich in eine ganz neue Welt einzudenken und über sich selbst hinauszuwachsen. Und beim Besuch in Berlin war schnell klar: Die Freude am Programmieren steigerte sich mit jedem kleinen Erfolg und die Möglichkeit, etwas völlig Neues auszuprobieren sorgte bei den Teilnehmern für große Begeisterung.

Was verbirgt sich hinter der Kooperation?

Was ist besonders an Code your life?

Noch mehr Geschichten

Tolle Projekte, engagierte Ehrenamtliche oder glückliche Gewinner: In unseren Geschichten kannst du die Menschen, die uns bewegen, kennenlernen.
Eine Frau mit kurzen grauen Haaren und sommerlicher Kleidung sitzt in ihrem Rollstuhl vor einem Süßwarenladen und hält eine ihrer selbstgebauten Legorampen auf dem Schoß. Auf der Rampe sind bunte Gummibärchen abgebildet.

Bunte Legorampen begeistern Deutschland

Engagement ist bunt – das zeigt sich mittlerweile in vielen Städten ganz praktisch. Bunte Rampen aus Legosteinen erleichtern Menschen im Rollstuhl die Teilhabe am öffentlichen Leben - und leisten so einen großen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit.
Ein Junge lächelt einen Hund an.

Vorsicht flauschig!

Mittwochs ist "Emma-Tag" im Kindergarten Pusteblume: Wenn Sina Ronellenfitsch und ihre Therapiehündin Emma den Kindergarten besuchen, freuen sich alle.