Inklusionskampagne 2019: „Mission Zukunft: So ist die Realität“

Eine Welt, in der Inklusion ganz selbstverständlich ist – diese Vision hat die Aktion Mensch 2018 in ihrem Kampagnenfilm „Mission Zukunft“ entworfen. Dass ein vorurteilsfreier Umgang allerdings noch in weiter Ferne liegt, zeigt Teil zwei der Aufklärungskampagne.

Wie eine Umfrage der Aktion Mensch 2019 belegt, erfährt jeder zweite Mensch mit Behinderung Hass und Vorurteile in seinem Leben. Zeit, mit „Mission Zukunft 2: So ist die Realität“ ein Zeichen zu setzen. 

Zwei Jungen sitzen in einem Studio nebeneinander auf einer Bank. Der eine Junge legt den Arm um seinen Freund.

Der Film „Mission Zukunft 2: So ist die Realität“ versteht sich als Weckruf. Er greift Hasskommentare aus den sozialen Netzwerken auf, die bei der Aktion Mensch als Reaktion auf den ersten Film eingegangen sind und konfrontiert mit Bildern, in denen sich Kinder mit Behinderung und Hass-Kommentare gegenüberstehen. Es sind Kommentare, die verletzen, hetzen, aber auch aufrütteln. Sätze, die zeigen, dass Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderung immer noch Alltag ist. „Mission Zukunft 2: So ist die Realität“ ist aber auch ein Appell. Unter dem Hashtag #Inkluencer fordert er filmisch dazu auf, sich aktiv für ein tolerantes Miteinander einzusetzen. Denn: Wir können Hass nicht aus der Welt schaffen. Aber dafür sorgen, dass kein neuer entsteht.  

Der Film wurde auf der Aktion Mensch-Seite, auf YouTube und in 790 Kinos gezeigt und erzeugte weit mehr als 6.000 Statements von Unterstützer*innen. Ergänzend dazu luden ein Quiz und weitere Aktionen zum Mitmachen ein. Darunter ein Mosaikbild, das sich aus Fotos der einzelnen Unterstützer*innen zusammenfügte.