Gut ankommen im neuen Viertel

In die erste eigene Wohnung ziehen: Das ist für die meisten Menschen ein ganz großer Moment. Ein Projekt der Lebenshilfe in Köln Holweide ermöglicht es acht Menschen mit geistiger Behinderung, selbstbestimmt in den eignen vier Wänden zu leben. Damit es auch mit sozialen Kontakten in der neuen Umgebung klappt, unterstützt sie eine Teilhabemanagerin im Alltag.

An der Burgwiesenstraße in Köln leben eine Männer-WG, eine Frauen-WG und zwei Ehepaare Tür an Tür. Das Besondere: Alle acht Bewohner haben eine geistige Behinderung – und den Wunsch, so selbstbestimmt wie möglich zu leben. Damit sie in der neuen Nachbarschaft gut zurechtkommen, steht ihnen Maren Westhaider drei Jahre lang als Teilhabemanagerin zur Seite. Mit kleinen Schritten unterstützt sie die Bewohner des Lebenshilfe-Projekts dabei, ihre alltäglichen Aufgaben zu meistern und Kontakte zu knüpfen. Nach ersten Gesprächen mit der Vermieterin und den Nachbarn im gutbürgerlichen Viertel Holweide geht es nun weiter hinaus. Wo kann man einkaufen? Wo zum Arzt gehen? Wo gibt es leckeres Eis? Und welche inklusiven Angebote machen örtliche Initiativen und Vereine? Mit der Assistenz von Maren Westhaider finden die Bewohner es heraus - damit der Start im neuen Lebensumfeld gelingt.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt "Soziale Begleitung von Menschen mit Behinderung im Wohnprojekt Holweide" der Lebenshilfe Köln mit 120.000 Euro.

Zum Projekt:

Mehr Informationen zum Wohnprojekt der der Lebenshilfe Köln

Zwei junge Frauen mit Behinderung unterhalten sich in der WG-Küche
Zwei junge Frauen mit Behinderung sitzen in einer Eisdiele und lesen die Eiskarte

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555