Kreativ und inklusiv

Zusammenkommen und gemeinsam mit Garn und Wolle kreativ werden – das ist im Handarbeitstreff an der Dill möglich. Menschen mit und ohne psychische Erkrankung stricken und häkeln hier regelmäßig in der Gruppe. Dabei stehen Spaß, Begegnung und der Abbau von Berührungsängsten im Vordergrund.

Das Diakonische Werk an der Dill ist schon seit vielen Jahren in der Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aktiv. Hier finden Menschen, die sich in einer seelischen Notlage befinden, und ihre Angehörigen professionelle Unterstützung. Der Handarbeitstreff in Herborn bietet ihnen einen entspannten Rahmen, um in der Freizeit gemeinsam mit anderen Menschen schöne Textilien selbst zu machen.

Gemeinsam Neues zu lernen, Isolation und Einsamkeit zu überwinden und zusammen zu lachen: Die Teilnehmer*innen, die sich freitags in der Tagesstätte treffen, haben viele gute Gründe mitzumachen. Handarbeiten fördert nicht nur die Koordination der Feinmotorik und Geschicklichkeit, sondern auch das Selbstwertgefühl. Menschen mit psychischen Erkrankungen bringen sich mit Ideen ein und leiten auch selbst kleinere Einheiten an. Mit Ausflügen in die Umgebung und dem öffentlichen Verkauf von eigenen Werken für gute Zwecke setzen die Teilnehmer*innen außerdem sichtbare Zeichen für gelebte Inklusion.

Die Aktion Mensch unterstützt den Handarbeitstreff des Diakonischen Werks an der Dill mit 5.000 Euro.

Zwei Frauen probieren einen selbstgestrickten Hut an.
Zwei ältere Damen halten ein bunten selbstgestrickten Schal in den Händen.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn

E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555