Fair Play – Boxen schafft Gemeinschaft!

Wenn junge Geflüchtete aus Berlin die Boxhandschuhe überstreifen, geht es um mehr als um Sport und Fitness. Das Projekt fördert auch das Gemeinschaftsgefühl und macht die Jugendlichen selbstbewusster.

Mit dem Projekt „Fair Play – Boxen schafft Gemeinschaft“ in einem Übergangsheim in Berlin unterstützt der Verein Visioneers junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die nach Deutschland geflohen sind. Sie kommen zum Beispiel aus Afghanistan, Albanien, Benin, Irak oder Syrien und wohnen in Wohngruppen der stationären Jugendhilfe oder im Übergangswohnheim. Viele von ihnen haben traumatische Erlebnisse hinter sich und fühlen sich in Deutschland unsicher und allein.

Das Boxtraining hilft ihnen dabei, fit zu bleiben und Frust und Aggressionen abzubauen. Gleichzeitig bietet Visioneers Workshops an, in denen sich die jungen Menschen zu Themen wie Respekt, Rassismus oder Diskriminierung austauschen können. Außerdem gehören Exkursionen in Boxstudios der Umgebung und ein Boxturnier zum Projekt. Der Zusammenhalt in der Gruppe stärkt die jungen Menschen, gibt ihnen Mut und Selbstbewusstsein und baut Spannungen zwischen Jugendlichen aus unterschiedlichen Herkunftsländern ab. Auf lange Sicht sollen die Jugendlichen, denen der Sport gefällt, in Berliner Boxvereine integriert werden.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Fair Play – Boxen schafft Gemeinschaft!“ des Vereins Visioneers in Berlin mit 120.000 Euro.

Zwei junge Männer mit Boxhandschuhen trainieren zusammen.
Ein junger Mann hat seinen Arm um einen Boxsack gelegt.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn

E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555