Blindenfußball – der Kick mit dem rasselnden Leder

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband fördert Sportler mit Sehbehinderung.

Fußball spielen, ohne hinsehen zu können – Aktion Mensch-Botschafter Jörg Pilawa hat es ausprobiert und kickte mit den Hamburger Blindenfußballern auf dem Platz des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte Hamburg (BZBS) in Winterhude. Beim Blindenfußball bilden vier blinde Feldspieler und ein sehender Torwart eine Mannschaft. Zudem ist ein sehender Rufer an der Spielfeldseite und einer hinter dem gegnerischen Tor positioniert. Anders als ein herkömmlicher Fußball rasselt der etwas kleinere und schwerere Ball gut hörbar. Durch Rufen verständigen sich die Spieler auf dem 40 mal 20 Meter großen Spielfeld, das von Banden begrenzt wird. Ein Spiel dauert 2 mal 25 Minuten. Eine der beliebtesten Sportarten ist dank des Engagements des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) auch für blinde und sehbehinderte Menschen möglich – nicht nur im Breitensport, sondern auch in einer eigenen Blindenfußballbundesliga. Die Aktion Mensch fördert den Verband mit rund 25.000 Euro.

Zum Projekt:

http://www.hh.schule.de/blindenschule/index.html

Jörg Pilawa mit Augenbinde und blinde Fußballspielerin
Jörg Pilawa als Torhüter versucht den Torschuss der blinden Fussballspielerin zu halten

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555