Barrierefreie Standkörbe

Vor 140 Jahren wurde im Rostocker Stadtteil Warnemünde der Strandkorb als robuste und praktische Sitzgelegenheit am Meer erfunden. Nun gibt es im Ostseebad auch zwei barrierefreie Strandkörbe, damit alle Menschen hier einen unbeschwerten Urlaub genießen können.

Rostock ist Teil der bundesweiten Initiative Kommune Inklusiv der Aktion Mensch. Die Stadt hat sich damit als Modellkommune auf den Weg gemacht, die Gesellschaft vor Ort inklusiver zu gestalten. Die zwei neuen Strandkörbe tragen zu diesem Ziel bei.

In Warnemünde gibt es bereits barrierefreie Strandzugänge und Parkplätze sowie barrierefreie Toiletten in der Nähe. Auch ein Baderollstuhl kann entliehen werden. Die neuen, barrierefreien Strandkörbe können die Gäste vorab online reservieren und erreichen diese dann sicher über befestigte Wegführungen mit Holzplanken und rutschfesten Matten. Auch mit dem Rollstuhl, E-Scooter, Rollator oder Kinderwagen ist der Zugang barrierefrei möglich. Beide Strandkörbe sind Drei-Sitzer mit einer Sitzbank für zwei Personen und einem Rollstuhlplatz, der über eine Rampe direkt befahrbar ist. Außerdem gibt es ausziehbare Fußstützen, ausklappbare Tische, eine verstellbare Rückenlehne und eine Sonnenblende.

Die Aktion Mensch Stiftung unterstützt die barrierefreien Strandkörbe in Rostock im Rahmen von „Kommune Inklusiv“.

Drei Männer sitzen in einem Strandkorb. Eine Person sitzt im Rollstuhl. Sie bekommen einen Kaffee serviert.
Drei Männer, zwei davon im Rollstuhl, stehen auf einem Steg am Strand und blicken aufs Meer.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn

E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555