Neuigkeiten nach Themen

#barrierefreiTag

Achtung, Übernahme!

Was haben Menschen mit Behinderung und YouTuber gemeinsam? Mehr, als du denkst!

Dennis und Toni lachen in die Kamera. Dennis sitzt im Rollstuhl, Toni auf einer Kiste.

Anlässlich des Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember geht der #barrierefreiTag in die zweite Runde. Am Freitag, dem 1. Dezember, übernehmen ab 15 Uhr Menschen mit Behinderung die Channels von fünf bekannten YouTubern.

Sie zeigen gemeinsam, dass ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung – Inklusion – cool ist. Es wird zusammen musiziert, gebastelt und wichtigen Fragen des Lebens nachgegangen – ganz ohne Barrieren.

Sieh selbst und klick dich durch die Videos!


Neue Studie

Inklusionsbarometer Arbeit 2017

Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute stellen das aktuelle Inklusionsbarometer Arbeit vor.

Zwei Frauen am Rechner.

Das Inklusionsbarometer betrachtet die derzeitige Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung. Der Fachkräftemangel bleibt auch 2017 ein beherrschendes Thema in Deutschland. Besonders gravierend ist die Situation auf dem Ausbildungsmarkt. In diesem Jahr haben wir daher erstmals junge Menschen mit Behinderung befragt, die sich in einer Ausbildung befinden.

Jetzt Inklusionsbarometer herunterladen und mehr erfahren.



Neuigkeit

Aktion Mensch fördert künftig keine ABA-Projekte mehr

Projekte, die mit der Therapieform ABA (Applied Behaviour Analysis) arbeiten, fördert die Aktion Mensch künftig nicht mehr. Bereits seit November 2016 müssen Antragsteller, die Projekte für Menschen aus dem Autismus-Spektrum anbieten, bei der Aktion Mensch angeben, ob die geplanten Maßnahmen ABA-Therapie enthalten. Wenn das so ist, schließen wir dieses Projekt von der Förderung aus.

Hintergrund ist die seit Monaten andauernde Kritik an einem von uns geförderten Projekt - vor allem durch Vertreter der Autismus-Community. Diese Kritik nehmen wir ernst. Die Kritiker sagen, dass ABA eine Umerziehung und Konditionierung der Kinder bedeute. Es gibt in den betroffenen Familien sowie bei Therapeuten und Wissenschaftlern aber ebenso viele Befürworter. Sie sagen, dass diese Therapie viele Erfolge vorzuweisen habe.

Die Kritik hatte sich bereits vor über einem Jahr an der Aktion Mensch-Förderung des Projektes "Bremer Frühfördertherapieprogramm Autismus" entzündet. Das Projekt läuft seit 2014, wird mit insgesamt 249.591 Euro unterstützt und vertragsgemäß im Mai 2017 enden.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte die Aktion Mensch versucht, Kritiker und Befürworter an einen Tisch zu bringen. Das Gespräch hat allerdings nicht zu einer Klärung beigetragen, und auch im Anschluss hat keine Annäherung zwischen den Positionen stattgefunden. Da hier keine gemeinsame Linie gefunden wurde und die Kritikpunkte weiterhin im Raum stehen, haben wir uns zu oben genannten Konsequenzen entschlossen.

Uns wurde im Verlauf der Diskussion vorgeworfen, dass wir das Thema und die Kritik an uns „aussitzen“ möchten. In Zukunft wollen wir daher auch bei schwierigen Themen versuchen, mehr Transparenz in der Kommunikation herzustellen.