Zentralwohlfahrtsstelle der Juden

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) bildet den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Die ZWST sieht ihr Hauptanliegen in der Pflicht zur Hilfe im Sinne ausgleichender sozialer Gerechtigkeit. Dies basiert auf dem jüdischen Verständnis von Wohltätigkeit (Leitbild: "Zedaka", hebr.). Die jüdische Wohlfahrtspflege hat seit Gründung der ZWST im Jahr 1917 und ihrer Neugründung im Jahr 1951 tiefe Einschnitte erfahren. Es ist jedoch das Anliegen der ZWST, ihr Leitbild "Zedaka" trotz aller historischen Umbrüche aktuellen Veränderungen laufend anzupassen und mit neuen Inhalten zu füllen.

Die ZWST ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW).

Quelle: www.zwst.org

Grußwort von ZWST-Direktor Benjamin Bloch

Herbst-Kunstakademie für jüdische Zuwanderer mit Behinderung

Ein Beispiel für die vielen Förderprojekte der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland ist die Herbst-Kunstakademie für jüdische Zuwanderer mit Behinderung.

Kunst verbindet

Aus ganz Deutschland zieht es Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen jeden Herbst nach Bad Sobernheim, um dort an einer einwöchigen Bildungsfreizeit für Menschen mit Behinderung teilzunehmen. Das Angebot der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland richtet sich an jüdisch-russische Migrantinnen und Migranten mit Behinderung aus der ehemaligen Sowjetunion. Neben gemeinsamen Ausflügen in die Umgebung, Gesprächskreisen, Bewegungsangeboten und Infoveranstaltungen nehmen die angebotenen Kunst-Workshops eine besondere Rolle ein: Sie bieten allen Teilnehmenden die Möglichkeit, sich gestalterisch mit Techniken wie Malen, Zeichnen und Skulpturenherstellung auszuprobieren. Der thematische Schwerpunkt liegt dabei in der Auseinandersetzung mit der jüdischen Kultur und Tradition. Da viele jüdische Zuwanderer mit Behinderung auch zurückgezogen leben, eröffnet sich ihnen über die Kunst ein besonderer Zugang zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Öffentlich vorgestellt werden die Werke der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Ausstellungen und 2014 in einer Gesamtschau der Frankfurter Galerie Eastend.

Die jährliche Bildungsfreizeit für jüdische Zuwanderer mit Behinderung ist eines von vielen Projekten der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST) und wird von der Aktion Mensch mit 122.035 Euro unterstützt.

 

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