Psychisch krank und fest im Job

Neue berufliche Perspektiven für psychisch kranke Menschen und Langzeitarbeitslose ermöglicht der Druckerei-Betrieb „Projekt Print“ der AWO München.

Die Druckerei PRINT in München ist nicht nur eine gute Adresse für professionelle Flyer und Broschüren. Im AWO-HaidPark Fröttmaning findet sich auch der dazu gehörende Copyshop, den vor allem Studenten aus der benachbarten Wohnanlagen nutzen. Rund die Hälfte der Mitarbeiter von PRINT hat eine psychische Erkrankung, die andere Hälfte qualifiziert sich nach langer Arbeitslosigkeit für einen festen Job oder arbeitet so viele Stunden, wie es der persönliche Gesundheitszustand erlaubt. Dass sich Studenten und psychisch kranke Menschen in den Geschäftsräumen von PRINT ganz selbstverständlich begegnen ist Absicht und "eine Bereicherung alle“, wie Betriebsleiter Michael Rahm sagt. Denn alle Beschäftigten werden hier nicht nur individuell begleitet und erhalten neue berufliche Perspektiven. „Auch ihre sozialen Kompetenzen werden gefördert.“ Wie spannend das Arbeitsleben in einer Druckerei sein kann, konnte auch Aktion Mensch-Botschafter Rudi Cerne erleben. Bei seinem Projektbesuch in München fertigte er mit dem Print-Team einen Flyer an – vom Drucken über das Falzen bis zum Scheiden.

Die Aktion Mensch unterstützt das Beschäftigungsprojekt „PRINT“ der AWO München mit 250.000 Euro.

Zum Projekt:

http://perspektive-muenchen.de/content/projekt-print

Rudi Cerne schaut einem Mitarbeiter bei der Arbeit an der Druckmaschine zu
Ein Mitarbeiter schaut Rudi Cerne bei der Arbeit an der Schneidemaschine zu

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