Neuigkeiten nach Themen

Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

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Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

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Inklusive Gründungsideen

Abschlusspitch „InklusionsMacher“

Insgesamt vier erfolgreiche Gründerteams – das ist die Bilanz des ersten InklusionsMacher-Programms im Social Impact Lab Bonn. Zum Abschluss des sechsmonatigen Gründerprogramms präsentierten die Gründer mit und ohne Behinderung ihre Geschäftsideen am 8. August der Öffentlichkeit.

Fünf Gründerinnen und Gründer mit und ohne Behinderung stehen nebeneinander im Social Impact Lab und jubeln in die Kamera.

Zu mehr Barrierefreiheit und gleichberechtigter Teilhabe in der Gesellschaft beitragen: Das ist das Ziel der Gründer des "InklusionsMacher"-Programms. Drei der vier Gründerteams stellten ihre erfolgreichen Gründungsideen am 8. August im Social Impact Lab Bonn vor.

Das Team „Mit Kidzpräsentierte ihren Digitalguide zu barrierefreien und kinderfreundlichen Ausflugszielen. „Alle Eltern, auch Eltern von Kindern mit Behinderung, sollen immer Neues und Schönes mit ihren Kindern erleben können“, sagte Mitbegründerin Lenka Mildernove.

Anke Dübler stellte ihr Projekt „Alle sind anders – mit Unterschieden leben“ vor, das Kindern und Jugendlichen mit Inklusionsworkshops die Welt von Menschen mit Behinderung nahebringen will. „Ich lebe selbst mit und in einer Welt der Blinden“, sagte die Gründerin, die vor sechs Jahren erblindete. Ihr Ziel: Menschen sollen nicht nur über ihre Augen, sondern mit allen Sinnen das Leben wahrnehmen.

Die „Kunst. – Erlebnis Appstellte Gründerin Barbara Schmidt vor. Mit der App möchte sie Menschen mit Behinderung den sinnlichen Zugang zu Kunstwerken ermöglichen. Dabei kommen auch Virtual Reality-Brillen zum Einsatz, mit denen die Besucher virtuell in die Kunstwerke „einsteigen“

Aus ihren Projekten möchten die Gründerteams in den kommenden Monaten tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln.

Das Social Impact Lab Bonn ist das erste barrierefreie und inklusive Innovationslabor seiner Art. Das heißt, Gründer mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam und für alle zugänglich an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiten. Die Aktion Mensch, die DEVK Asset Management GmbH, die Stadt Bonn sowie weitere Partner unterstützen das Social Impact Lab als Fürsprecher und Partner.

Mehr Informationen zum Social Impact Lab Bonn


Spieler mit Behinderung

Werde Teil des Esport-Teams

Du zockst für dein Leben gern und möchtest dich leistungsstark mit anderen Spielern messen? Dann bewirb dich bis zum 7. August für das Team von PENTA.BCON, dem laut Veranstalter ersten Esport-Team für Spieler mit körperlicher Behinderung.

Ein Esportsteam mit Spielern mit Behinderung und ihren Trainern und Managern lächeln in die Kamera.
PENTA BCON

Mit anderen Esport-Profis um die Wette zocken: Das macht das Team PENTA.BCON jetzt auch für Menschen mit Behinderung möglich. Für das neue Team kannst du dich jetzt noch bis zum 7. August bewerben.

Neben dem Esport-Club PENTA ist auch das tragbare Spieler-Zubehör BCON im Namen des Teams enthalten: Das Gerät ergänzt die Eingabe des Spielers mit Maus und Tastatur für mehr Interaktion im Spiel. Spielern mit Behinderung dient das neuartige Steuerungsgerät außerdem als technisches Hilfsmittel. Neben der Ausstattung mit einem BCON winkt ein exklusiver Auftritt im Rahmen der gamescom.

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Stück zum Glück

Zwei neue inklusive Spielplätze für NRW

Über je einen neuen inklusiven Spielplatz können sich die Kinder in Bielefeld und Dortmund freuen. Die Initiative Stück zum Glück hat in diesen beiden Städten einen neuen Ort für Kinder mit und ohne Behinderung geschaffen, wo sie gemeinsam spielen und Spaß haben können.

Zwei Mädchen mit und ohne Behinderung spielen auf einem barrierefreien Spielplatz.

Der inklusive Spielplatz in Dortmund-Marten lädt gleich mehrfach dazu ein, sich von Anfang an spielend kennenzulernen: Es gibt verschiedene Klang- und Tastspiele, ein leicht zugängliches Karussell, eine Bauchschaukel und nicht zuletzt ein Klettergerüst, an dem endlich auch Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam hangeln können.

Auch der erste inklusive Spielplatz in Bielefeld ermöglicht ein gemeinsames Spielen, unter anderem am Karussell: Die Kinder können im Stehen balancieren oder sich im Sitzen Schwung geben lassen. Und genau das ist das Ziel von Stück zum Glück, der gemeinsamen Initiative von Procter&Gamble, REWE und der Aktion Mensch: Damit Inklusion nicht in den Kinderschuhen stecken bleibt, setzen sie gemeinsam bis 2021 insgesamt 40 barrierefreie Spielplätze in ganz Deutschland um.

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Deutsche UNESCO-Kommission

Programm zur Förderung inklusiver Bildung

Der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission fordert in einem aktuellen Papier ein Programm zur Förderung inklusiver Bildung.

Ein Junge in einem orangefarbenen Pullover sitzt an einem Schreibtisch in einem Klassenzimmer.

Inklusive Bildung heißt, dass jeder Mensch an hochwertiger Bildung teilhaben und sein Potential voll entfalten kann. Im deutschen Bildungssystem sind die Chancen aber noch immer ungleich verteilt. Um allen Menschen den Zugang zu hochwertiger Bildung zu gewähren, fordert der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission deshalb in einem Empfehlungspapier ein umfassendes Programm zur Förderung inklusiver Bildung in Deutschland.

Künftig sollte inklusive Bildung schrittweise über die gesamte Bildungsbiografie gestärkt werden. In dem Papier empfiehlt der Expertenkreis etwa, dass Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bund und Ländern für den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems genutzt und die Bildungsbudgets in den Kommunen gebündelt werden, um inklusive Bildungsangebote zu fördern. Wenn sich regionale und lokale Bildungsträger stärker vernetzen, können auch Hürden beim Übergang zwischen verschiedenen Bildungsstufen leichter überwunden werden.

Gleichzeitig fordern die Experten und Expertinnen bundesweit gesicherte Standards der Bildungsinfrastruktur, etwa mit Blick auf die Barrierefreiheit oder die Ausstattung mit Personal und Lehrmaterial.

Im Fokus des heute veröffentlichten Papiers stehen unter anderem die Bereiche frühkindliche Bildung, Schule sowie der Übergang in Beruf und Arbeitswelt.

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Jugendbegegnungen

Inklusive Ferienangebote

Für Jugendliche mit und ohne Behinderung, die gern mal „raus“ wollen, gibt es diesen Sommer noch freie Plätze für Freiwilligendienste im In- und Ausland.

Eine junge Frau mit und eine junge Frau ohne Behinderung halten sich im Arm und strahlen fröhlich in die Kamera.

Auch für Kurzentschlossene gibt es noch zahlreiche inklusive Angebote für die Sommerferien: Du kannst zum Beispiel eine Tandem-Fahrradtour für Menschen mit und ohne Sehbehinderung in der Ukraine mitmachen oder mit jungen Menschen aus Tschechien, der Slowakei, Malta und Deutschland auf kreativen Wegen geräuschlose Kommunikation gestalten – für jeden ist etwas dabei.

Auch du möchtest in einem ein- bis zweiwöchigen Workcamp oder einer internationalen Jugendbegegnung mit jungen Menschen diskutieren und kreativ werden? Dann wirst du im Last Minute-Markt von Eurodesk Deutschland, einem Kooperationspartner der Aktion Mensch, bestimmt fündig. Die Bewerbungs- und Anmeldefristen der Angebote sind unterschiedlich und beginnen ab dem 10. und 15. Juli – daher meldet euch jetzt noch schnell an!

Alle Angebote sind öffentlich gefördert und werden bezuschusst. 

Auch für einen mehrmonatigen, geförderten Freiwilligendienst z.B. nach dem Schulabschluss, ist es noch nicht zu spät. So sind mehrere Projekte etwa in Frankreich, Tschechien, Ghana, Israel, Großbritannien oder Indien ab August, September oder Oktober 2019 im Last-Minute-Markt ausgeschrieben. Aktuell werden besonders Freiwillige zur Unterstützung von sozialen Projekten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie mit Menschen mit Behinderung oder Senioren gesucht. Weitere Infos zu den Projekten und zur Bewerbung findet ihr auf der Seiten von Eurodesk.

Mehr Informationen:

Hier geht’s zum inklusiven Angebot für geräuschlose Kommunikation 

Hier geht’s zur inklusiven Tandem-Fahrradtour

Erste Eindrücke von den inklusiven Jugendbegegnungen im Video