Neuigkeiten nach Themen

ZDF „Menschen – das Magazin“

Der Alltag von Risikogruppen in der Krise

Die ZDF-Sendereihe „Menschen – das Magazin“, befasst sich in drei Folgen mit den besonderen Lebensumständen von Menschen mit Behinderung und armen Menschen in der Corona-Krise. Die erste Folge erschien am vergangenen Samstag, 4. April, und ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. Die beiden folgenden sind an den kommenden Samstagen zu sehen, 11. und 18 April 2020, jeweils um 12.05 Uhr.

Porträt Sandra Olbrich ZDF

In den verschiedenen Beiträgen erklären Menschen mit Behinderung, wie sie mit dem erhöhten Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs umgehen. Wie bedrohlich ein ambulanter Assistenz- und Pflegekräftemangel für sie ist. Vor welchen Herausforderungen besonders Menschen mit kognitiven Einschränkungen und ihre Familien stehen, weil nach der Schließung von Werkstätten und Einrichtungen ihre gewohnten Tagesstrukturen und ihre Betreuung weggefallen sind.

Auch die Probleme, die sich für Kinder aus sozial schwachen Familien und viele Hartz-4-Empfänger*innen ergeben, behandeln die Beiträge: Denn dadurch, dass Anlaufstellen für Kinder- und Jugendliche oder auch Angebote wie das der Tafeln e.V. schließen mussten, gerät ihre Versorgung mit Lebensmitteln und teilweise auch der Schutz von Kindern in Gefahr.

Wie die Aktion Mensch mit ihrer Corona-Soforthilfe dazu beiträgt, diese Folgen der Corona-Krise zu bewältigen, erklärt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch in der Sendung vom 4. April.

Und noch etwas zeigen die Beiträge von „Menschen das Magazin.“: In der Not rücken viele Menschen zusammen und helfen einander.

Zur Sendung


Corona-Virus

Aktion Mensch startet 20 Mio. € Corona-Soforthilfe

Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, erklärt im ZDF-Morgenmagazin an wen sich das Soforthilfe-Programm richtet und wie es beantragt werden kann.

„Wir wollen dort helfen, wo aktuell große Not entsteht und die staatlichen Programme noch nicht wirken", so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch im ZDF-Morgenmagazin. Anlässlich der aktuellen Corona-Krise hat die Aktion Mensch ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 20 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Gefördert werden Träger der sozialen Arbeit, also freie, gemeinnützige Organisationen und Vereine mit Sitz in Deutschland. Sie leisten Unterstützung für Menschen mit Behinderung, chronischen Erkrankungen sowie für obdachlose Menschen und Menschen in sozialen Schwierigkeiten.

Schnelle und unbürokratische Unterstützung

„Diese Menschen trifft die Corona-Krise besonders hart“, so Buttlar im Interview. Es bestehe die Gefahr, dass Assistenzkräfte überall in Deutschland durch eigene Erkrankungen oder die Angst vor einer Infektion ausfallen.

Die Soforthilfe der Aktion Mensch geht aber darüber hinaus. Die Krise betrifft auch Menschen, die durch die Schließung von Tafeln oder anderen Versorgungsinstitutionen von der für sie lebenswichtigen Lebensmittelversorgung abgeschnitten sind. „Diesen Menschen bieten wir durch das Soforthilfeprogramm schnell und unbürokratisch Unterstützung in dieser akuten Notsituation.“

Zum Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin

Mehr Informationen zur Corona-Soforthilfe


Corona-Virus

Geschäftsbetrieb während der Corona-Zeit

Wir als Aktion Mensch nehmen die Corona-Krise sehr ernst. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die von uns geförderten Projekte. Unser Geschäftsbetrieb ist sichergestellt. Dies schließt natürlich die Ziehung der Gewinnzahlen sowie die Gewinnauszahlung ein.
Wir sind weiterhin per E-Mail und telefonisch für Sie erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis, dass es in der jetzigen Situation zu Verzögerungen kommen kann.


Mitarbeitende arbeiten von zu Hause aus
Die Arbeitsplätze der Aktion Mensch sind mobil ausgelegt, so dass seit Anfang dieser Woche der überwiegende Teil der Belegschaft von zu Hause aus arbeitet. Alle Reisen haben wir abgesagt, Termine finden ausschließlich telefonisch oder als Video-Konferenz statt. Mit diesen Maßnahmen kommen wir unserer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber und unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Aktion Mensch nach.

Veränderungen bei geförderten Projekten
Auch unsere Projektpartner*innen sind zu Veränderungen in ihren Projektkonzeptionen und -abläufen gezwungen. Wir von der Aktion Mensch sind an wohlwollenden und einvernehmlichen Regelungen mit unseren Projektpartner*innen interessiert. Die Aktion Mensch-Förderung bemüht sich, mit allen Projektpartner*innen individuelle Lösungen zu finden. Wir bitten darum, alle Veränderungen in laufenden Projekten mit den Förderberater*innen der Aktion Mensch wegen eingeschränkter telefonischer Erreichbarkeit per E-Mail abzustimmen.

Helfen Sie mit
Wir bitten auch Sie, alles dafür zu tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Eine Linkliste zu aktuellen Informationen in Gebärdensprache und in Einfacher Sprache finden Sie bei der Aktion Mensch auf der Infoseite Corona-Virus.

Bleiben Sie gesund
Ihre Aktion Mensch


Konferenz zum digitalen Arbeitsplatz

Digitale barrierefreie Arbeitswelt

Wie lassen sich Arbeitsplätze digital und barrierefrei gestalten? Und welche Potenziale lassen sich dadurch für Unternehmen und Kunden entfalten? Am 4. März bietet eine Veranstaltung bei der Aktion Mensch in Bonn praxisnahe Einblicke.

Ein Mann und eine Frau schauen auf einen Bildschirm.

Menschen mit Behinderung sind häufig gut ausgebildete Fachkräfte. Ihre Teilhabemöglichkeiten an der Arbeitswelt steigen dank der Digitalisierung ständig an – sowohl als Arbeitnehmer*innen als auch als Verbraucher*innen.

Für Unternehmen bietet sich dadurch die Chance, eine neue Zielgruppe für sich zu gewinnen. Voraussetzung sind digital und barrierefrei gestaltete Arbeitsplätze und Kundenerlebnisse.

Am 4. März bietet die Aktion Mensch mit Unterstützung der Project Alliance und BÖCKER ZIEMEN eine innovative Veranstaltung, die sich genau diesem Thema widmet:

Digital und barrierefrei arbeiten – einfacher als gedacht!

Die Veranstaltung findet bei der Aktion Mensch in Bonn statt. Zu den Referent*innen zählt unter anderem Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch. Im Fokus stehen interessante Vorträge und Diskussionen über gesetzliche Rahmenbedingungen, Praxisbeispiele und die zukünftige Entwicklung des digitalen barrierefreien Arbeitsplatzes. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, konkrete Anwendungsbeispiele in einem interaktiven Parcours zu entdecken.

 


Equal Care Day 2020

Fürsorge wertschätzen

Fürsorge-Arbeit ist in der Gesellschaft häufig ungleich verteilt und schlecht honoriert. Mit einem Kongress am 28. und 29.2.2020 bietet der Equal Care Day Menschen aus dem Fürsorge-Bereich erstmals eine gemeinsame große Diskussionsplattform für ihre Themen.

Die Hand einer jüngeren Frau hält die Hand einer älteren Frau.

Egal ob es um Haushalt, Erziehung, Betreuung und Pflege geht, um Fürsorge, Selbstsorge und Umweltschutz, beruflich oder privat – der Fürsorge-Bereich trifft häufig auf mangelnde Wertschätzung und die Arbeiten zwischen den Geschlechtern sind ungleich verteilt. Mit einem jährlichen Aktionstag macht der Equal Care Day auf die Bedeutung der Sorgearbeiten für die Gesellschaft aufmerksam und wirbt für mehr Gleichverteilung.

Im Schaltjahr 2020 lädt der Equal Care Day erstmals zu einer großen, zweitägigen Konferenz nach Bonn. Im Rahmen eines Barcamps und diversen Workshops, Vorträgen und Diskussionen haben Menschen aus unterschiedlichen Care-Bereichen am 28. und 29.2.2020 die Möglichkeit, ihre Wünsche und Bedarfe zu diskutieren. Am Ende soll ein Forderungskatalog entstehen, der als Manifest der Stadtgesellschaft, dem Bundestag und dem Landtag präsentiert wird.

Eingeladen sind alle, die privat, ehrenamtlich oder beruflich mit Fürsorge befasst sind: als Eltern, Erzieher*in oder Pflegefachkraft.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findest du hier:
Equal Care Day