Neuigkeiten nach Themen

Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

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Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

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Elternbroschüre

Ratgeber für werdende Eltern

Eine neue Broschüre der Aktion Mensch bietet werdenden Eltern erste grundlegende Informationen zum Thema Kind mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

Das Bild zeigt eine Broschüre auf einem Tisch. Sie ist DinA4 groß und hat die Aufschrift "Wenn erst mal alles anders ist". Abgebildet ist auch eine Familie mit Kindern mit und ohne Behinderung, die gemeinsam im Garten stehen.

Eine Schwangerschaft bringt viele Fragen und Ungewissheiten mit sich. Hat das Kind eine Behinderung, wird das Bedürfnis nach Antworten noch größer: Wie kann sich mein Kind entwickeln? Wo bekomme ich Hilfe? Wer kennt gute Therapeuten oder Beratungsstellen? Die Broschüre "Wenn erst mal alles anders ist" bietet Eltern eine erste Hilfestellung und Orientierung an. Entstanden ist der lebensnahe Ratgeber in Zusammenarbeit mit erfahrenen Eltern von Kindern mit Behinderung.

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Jubiläumsfest

Die AWO wird 100

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Wir gratulieren und feiern mit beim großen Jubiläumsfest in Dortmund.

Junge Menschen mit und ohne Behinderung spielen auf einem Vorplatz inklusiv Rollstuhlbasketball und greifen nach einem Ball in der Luft.

Vom 30. August  bis 1. September feiert die AWO ihr 100-jähriges Bestehen mit einem bunten Jubiläumsfest in der Innenstadt von Dortmund – der heimlichen "Hauptstadt" der AWO. Musiker und Künstler zeigen auf unterschiedlichen Bühnen und in der Fußgängerzone ihre Showeinlagen. Talkrunden, Spiele und Aktionen laden zum Mitmachen ein.

Auch die Aktion Mensch ist mit einem sportlich inklusiven Stand in der Kleppingstraße dabei: Am 30. und 31. August könnt ihr mit uns und den Köln 99ers eine Runde inklusives Rollstuhlbasketball ausprobieren und fleißig Körbe werfen.

Am Freitag den 30. August nimmt unsere Sprecherin Christina Marx an einer AWO-Talkrunde zum Thema Inklusion teil. Die Talkrunde beginnt um 13:45 Uhr auf der Bühne Reinoldikirche. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

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YouGov-Umfrage

Diskriminierung im Alltag ist keine Seltenheit

Viele Menschen mit Beeinträchtigung erleben regelmäßig Diskriminierung. Das ergibt eine Umfrage des internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 517 Menschen.

Schwarzer Text auf weißem Grund: 70% der 18- 50-jährigen Befragten haben Diskriminierung aufgrund ihrer Beeinträchtigung erlebt.

Anlässlich des Starts unserer neuen Kampagne gegen Diskriminierung und für Inklusion von Anfang an haben wir gemeinsam mit YouGov eine Umfrage unter Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen durchgeführt. Fast alle Befragten (93 Prozent) berichten von emotionalen und psychischen Belastungen durch Diskriminierung, 88 Prozent spüren sogar körperliche Auswirkungen.

Mehr als die Hälfte der Befragten hat bereits Diskriminierung erlebt (51 Prozent). Dabei sind jüngere Menschen (18 bis 50 Jahre) noch deutlich häufiger betroffen als Ältere: 70 Prozent von ihnen haben schon Diskriminierung erlebt. Sehr oft begegnet den Befragten Diskriminierung im alltäglichen Umgang – etwa durch rücksichtsloses Verhalten (60 Prozent) oder in Form von direkter verbaler Belästigung (41 Prozent).

Besonders erschreckend: Mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) hat sogar schon körperliche Angriffe erlebt.

Diskriminierungen in der Gesellschaft nehmen nach Ansicht der Mehrheit der befragten Menschen mit Beeinträchtigung (52 Prozent) sogar noch weiter zu. Bei der Frage nach den wichtigsten Akteuren, die diesem Trend entgegenwirken sollten, nennen mehr als drei Viertel (77 Prozent) alle Mitglieder der Gesellschaft – also jeden Einzelnen.

Diese Verantwortung aller Menschen für ein inklusives Miteinander steht auch im Mittelpunkt unserer aktuellen Kampagne. Wir möchten ein Zeichen gegen Intoleranz, Hass und die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung setzen. Du möchtest dabei sein?

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Über die Online-Befragung

Für die Online-Befragung zum Thema „Diskriminierungserfahrungen“ hat YouGov deutschlandweit insgesamt 517 Menschen (ab 18 Jahren) mit Beeinträchtigung befragt. Die Umfrage erfolgte vom 29. Juli bis zum 3. August 2019. Unter Menschen mit Beeinträchtigung sind in der vorliegenden Studie Personen gemeint, die eine Behinderung oder chronische Erkrankung haben.

Mehr Informationen zur Online-Befragung

Hier findest du eine Grafik zu den Ergebnissen

Inklusive Gründungsideen

Abschlusspitch „InklusionsMacher“

Insgesamt vier erfolgreiche Gründerteams – das ist die Bilanz des ersten InklusionsMacher-Programms im Social Impact Lab Bonn. Zum Abschluss des sechsmonatigen Gründerprogramms präsentierten die Gründer mit und ohne Behinderung ihre Geschäftsideen am 8. August der Öffentlichkeit.

Fünf Gründerinnen und Gründer mit und ohne Behinderung stehen nebeneinander im Social Impact Lab und jubeln in die Kamera.

Zu mehr Barrierefreiheit und gleichberechtigter Teilhabe in der Gesellschaft beitragen: Das ist das Ziel der Gründer des "InklusionsMacher"-Programms. Drei der vier Gründerteams stellten ihre erfolgreichen Gründungsideen am 8. August im Social Impact Lab Bonn vor.

Das Team „Mit Kidzpräsentierte ihren Digitalguide zu barrierefreien und kinderfreundlichen Ausflugszielen. „Alle Eltern, auch Eltern von Kindern mit Behinderung, sollen immer Neues und Schönes mit ihren Kindern erleben können“, sagte Mitbegründerin Lenka Mildernove.

Anke Dübler stellte ihr Projekt „Alle sind anders – mit Unterschieden leben“ vor, das Kindern und Jugendlichen mit Inklusionsworkshops die Welt von Menschen mit Behinderung nahebringen will. „Ich lebe selbst mit und in einer Welt der Blinden“, sagte die Gründerin, die vor sechs Jahren erblindete. Ihr Ziel: Menschen sollen nicht nur über ihre Augen, sondern mit allen Sinnen das Leben wahrnehmen.

Die „Kunst. – Erlebnis Appstellte Gründerin Barbara Schmidt vor. Mit der App möchte sie Menschen mit Behinderung den sinnlichen Zugang zu Kunstwerken ermöglichen. Dabei kommen auch Virtual Reality-Brillen zum Einsatz, mit denen die Besucher virtuell in die Kunstwerke „einsteigen“

Aus ihren Projekten möchten die Gründerteams in den kommenden Monaten tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln.

Das Social Impact Lab Bonn ist das erste barrierefreie und inklusive Innovationslabor seiner Art. Das heißt, Gründer mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam und für alle zugänglich an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiten. Die Aktion Mensch, die DEVK Asset Management GmbH, die Stadt Bonn sowie weitere Partner unterstützen das Social Impact Lab als Fürsprecher und Partner.

Mehr Informationen zum Social Impact Lab Bonn

Festival der guten Taten

Danke für das Engagement!

Ein gelungener Abschluss des "Festivals der guten Taten 2019": Am 28. Juni überreichte eine Delegation der Gemeinde Bad Schönborn einen Scheck in Höhe von 70.000 Euro zugunsten der Aktion Mensch.

Scheckübergabe beim Festival der guten Taten.

Das "Festival der guten Taten" gibt es seit 1975 und wurde von Uli Lange in seiner Heimatstadt Bretten ins Leben gerufen. Seitdem hat er eine Summe von insgesamt mehr als 5 Millionen Euro für unsere Arbeit erbracht – Städte und Gemeinden werden im Rahmen des Festivals jährlich zu vielfältigen Spendenaktionen aufgerufen.

Den Scheck nahmen Thomas Bellut und Armin v. Buttlar von Dr. Klaus Detlev Huge (Bürgermeister der Gemeinde Bad Schönborn), Edgar Schuler (Hauptamtsleiter der Gemeinde Bad Schönborn), Gerhard Meier Röhn (Kuratoriumsmitglied) und Uli Lange (Gründer des „Festivals der guten Taten“) entgegen.

Von Vereinen, Institutionen, Firmen und Privatpersonen aus der Gemeinde Bad Schönborn wurde die Summe im Laufe eines Jahres gesammelt – zum Beispiel durch Aktionen und Veranstaltungen. Wir unterstützen soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche mit der Spende.

Vielen Dank für das langjährige Engagement an Uli Lange!

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