Neuigkeiten nach Themen

Corona-Virus

Ausnahmen von der Maskenpflicht

Welche Ausnahmeregelungen gelten in den einzelnen Bundesländern bei der Maskenpflicht für Menschen mit Behinderung? Wir haben die wichtigsten Informationen auf einer Seite zusammengefasst.

Eine junge Frau mit Pferdeschwanz trägt einen bunt gemusterten Mund-Nasen-Schutz.

Um das Risiko zu senken, dass sich Menschen mit dem Corona-Virus COVID-19 anstecken, haben alle Bundesländer per Verordnung eine Mund-Nase-Bedeckung zum Beispiel beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen vorgeschrieben. Für viele Menschen mit Behinderung ist das allerdings nicht zumutbar, etwa wenn sie eine Atmenwegserkrankung haben, wegen der sie schlecht Luft bekommen, oder eine psychische Behinderung, die eine Maske im Gesicht zur Qual macht.

Für diese Personengruppen gelten daher Ausnahmeregelungen. Wie diese genau lauten haben wir nach Bundesländern sortiert auf einer Infoseite zusammengestellt:

Zu den Ausnahmen von der Maskenpflicht


Lachen für mehr Inklusion

Comedian Carl Josef begeistert mit neuer Mini-Serie

Gemeinsam mit der Aktion Mensch setzt Comedian Carl Josef sich ab sofort mit einer 6-teiligen Mini-Serie für eine inklusivere Gesellschaft ein.

Ein Junge sitzt in einem elektrischen Rollstuhl. Er trägt Basketball-Klamotten und lächelt in die Kamera.

Lachen ist die beste Medizin - auch gegen Barrieren in den Köpfen. Dieser Devise folgt der junge Comedian Carl Josef und bringt sein Publikum so nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken: über unsere Gesellschaft, Inklusion und darüber, wie wichtig es ist, für Themen einzustehen, die uns wichtig sind.

Gemeinsam mit der Aktion Mensch setzt Carl Josef sich ab sofort mit der 6-teiligen Mini-Serie "Die Außenseiter. Nichts kann uns aufhalten. Außer Bordsteine.“ für eine inklusivere Gesellschaft ein. Zusammen mit vielen weiteren bekannten YouTuber*innen und Comedians, darunter Cindy Klink, Freshtorge und Phil Laude, zeigt er, wie wertvoll Unterschiede in unserer Gesellschaft sind. Ganz nach dem Motto: "Alle anders. Zusammen cool.".

Wir haben Carl Josef zum Gespräch getroffen und ihn zur Zusammenarbeit mit der Aktion und zu seinem Alltag befragt.

Hier kannst du das Interview mit Carl Josef lesen und dir die Videos der Mini-Serie anschauen


Beratungsplattform

Inklusive WG – so geht's!

Die Online-Plattform WOHN:SINN bietet Informationen, Austauschangebote und Beratung für Menschen, die eine inklusive Wohngemeinschaft gründen möchten, oder sich bereits mittendrin befinden. Ab dem 4. November ist auch eine persönliche Beratung vor Ort in vier neuen Regionalstellen möglich.

Eine inklusive Wohngemeinschaft sitzt gemeinsam am Esstisch. (c) Daniela Buchholz

Wie gestalte ich gute Architektur für inklusives Wohnen? Wie finde ich Gleichgesinnte für meine inklusive Projektidee? Wie organisiere ich Assistenz in einer inklusiven Wohnform? Mit einem Blog, einer WG-Börse und vielfältigen Informationsangeboten erleichtert die Plattform WOHN:SINN schon länger den Start in ein inklusives WG-Leben für alle, die es vielfältig mögen.

Ab dem 4. November ist außerdem eine persönliche Beratung möglich. In bundesweit vier Regionalstellen können sich dann Privatgruppen sowie Organisationen der Behindertenhilfe und Wohnwirtschaft rund um das Thema inklusive Wohnform beraten lassen. Standorte der neuen Beratungsstellen sind Bremen, Dresden, Köln und München.

Mehr Informationen zum WOHN:SINN-Angebot findest du hier:

zum WOHN:SINN-Angebot


Top 10-Platzierung

"Familienfreundlichste Arbeitgeber Deutschlands"

In einer gemeinsamen Studie der Zeitschrift "freundin" und der Arbeitgeber-Bewerungsplattform "kununu" wurde die Aktion Mensch gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen als einer der familienfreundlichsten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet.

Das Siegel "Familienfreundlichste Unternehmen 2020" von freundin und kununu Copyright: freundin.de

freundin und kununu hatten ihre Nutzer*innen in Deutschland und Österreich dazu aufgerufen, ihre Arbeitgeber in Sachen Familienfreundlichkeit zu bewerten. Mehr als 2 Millionen Menschen folgten dem Aufruf und bewerteten ihre Arbeitgeber in Famillienfreundlichkeits-Kategorien wie beispielsweise Work-Life-Balance, Vorgesetztenverhalten, Gleichberechtigung und Gehalt/Sozialleistungen. Auch das Angebot von Benefits wie flexiblen Arbeitszeiten, Homeoffice, Kinderbetreuung und betrieblicher Altersvorsorge war Bedingung, um als Arbeitgeber für die Auszeichnung in Betracht zu kommen.

Alle Unternehmen, die mindestens 50 Bewertungen erhielten und einen kununu-Score von mindestens 3,5 haben, wurden in das abschließende Ranking einbezogen: insgesamt traf das auf über 200.000 deutsche und österreichische Unternehmen zu.

Die Bewertung erfolgte anschließend für Deutschland in 30 unterschiedlichen Branchen-Kategorien. In der Kategorie "Öffentliche Verwaltung / Vereine" belegte die Aktion Mensch Platz 10 und darf sich nun über die Auszeichnung "Familienfreundlichste Unternehmen Deutschlands 2020" freuen. Platz 1 in der entsprechenden Kategorie belegte der Verein Kindernothilfe e.V. mit Sitz in Duisburg, gefolgt von der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.

Einen Artikel mit den Top 10-Platzierungen in allen 30 Kategorien sowie den Gewinner*innen aus Österreich hat "freundin" online veröffentlicht.

Zum Artikel bei freundin.de


Online-Dialog

Teilhabe an Bildungsfragen

Mit einem neuen Beteiligungs-Format ermöglicht der Bürgerrat Bildung und Lernen eine einfache Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe an Bildungsfragen. Online, praxissnah und zugänglich für alle.

Eine Lehrerin erläutert einer Schülerin etwas am Laptop.

Neue, nachhaltige Impulse und Ideen einer breiten Öffentlichkeit in die Bildungspolitik zu tragen – das ist das Anliegen des Bürgerrats Bildung und Lernen, den die Montag Stiftung Denkwerkstatt aus Bonn ins Leben gerufen hat. Denn egal ob Kita, Schule, Ausbildung, Beruf oder lebenslanges Lernen: Jeder Mensch in Deutschland hat mit Bildung und Lernen zu tun und dabei ganz verschiedene persönliche Erfahrungen mit dem Bildungssystem gemacht.

Diese vielfältigen Erfahrungswerte und daraus resultierende Verbesserungsvorschläge möchte der Bürgerrat im Rahmen eines neuen Beteiligungs-Formats zusammentragen, gemeinsam Lösungen entwickeln und diese als Empfehlungen in die Bildungspolitik tragen. Für eine Bildung, die Chancen und eine Zukunft für alle bietet.

Jetzt mitreden

Am 13. Oktober 2020 startet der erste Online-Dialog auf der Website des Bürgerbunds. Du möchtest deine Erfahrungen, Ideen und Vorschläge für Veränderungen in der deutschen Bildungslandschaft einbringen? Dann findest du hier alle weiteren Informationen:

Zum Online-Dialog des Bürgerrats