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Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

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Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

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Magazin "Menschen. Inklusiv leben"

Lebenslanges Lernen

Das Thema inklusive Erwachsenenbildung steht im Fokus der neuen Ausgabe des Aktion Mensch-Magazins „Menschen. Inklusiv leben“.

Das aktuelle Magazin liegt aufgeschlagen auf einem Tisch. Daneben eine Kaffeetasse.

Notwendigkeit und Nutzen von lebenslangem Lernen sind heutzutage unstrittig – nicht nur im beruflichen Kontext. Erwachsenenbildung kann auch der Persönlichkeitsentfaltung und -stärkung dienen oder der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Umso wichtiger, dass möglichst viele Weiterbildungsangebote barrierefrei und inklusiv werden.

In der neuen Ausgabe des Aktion Mensch-Magazins „Menschen. Inklusiv leben“ stellen wir gute Beispiele aus der Praxis vor – und zeigen, wo es noch hakt beim Recht auf Erwachsenenbildung für alle.
Es besteht die Möglichkeit die aktuelle Ausgabe online kostenlos zu bestellen, oder als barrierefreies PDF herunterzuladen. Ausgewählte Beiträge der Ausgabe stehen auch als Hörversion und in Einfache Sprache übersetzt zur Verfügung:

zu "Menschen. Inklusiv leben"


Die Bunte Bande

Inklusive Lesung im Olympiastadion

Gemeinsam mit Hertha BSC veranstaltete die Aktion Mensch am Dienstag, 10.12.2019, eine inklusive Kinderbuchlesung mit prominenten Vorlesern für 250 Kinder mit und ohne Behinderung.

Die prominenten Vorleser und das Hertha-Maskottchen sitzen auf einer Bühne und lesen für Grundschulkinder.

Unter dem Motto #HerthafürVielfalt erlebten die Grundschulkinder dabei Geschichten aus dem ersten barrierefreien Kinderbuch Deutschlands, „Die Bunte Bande - Das gestohlene Fahrrad“. Die inklusive Lesung im Olympiastadion wurde für sie von Dolmetschern für Deutsche Gebärdensprache sowie einer von deutschlandweit nur zwei Dolmetscherinnen für Leichte Sprache simultan übersetzt.

Grundschüler erleben Inklusion

Als prominente Vorleser waren Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC, ZDF-Moderator Eric Mayer und U17-Trainer Oliver Schröder mit dabei. Zudem lasen als blinde Vorleserin Sabine Borchert, Mitglied im Blinden- und Sehbehinderten-Fanclub Sehbären, und Yannick Heise als Vorleser mit geistiger Behinderung vor. Sie erklärten den Kindern vor Ort die Möglichkeiten der Brailleschrift und den Nutzen von Leichter Sprache.

In Kooperation mit der Aktion Mensch fördert der Bundesligist unter dem Motto #HerthafürVielfalt das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. „Gemeinsam mit Hertha BSC möchten wir zeigen, wie Inklusion von Anfang an gelebt wird. Wenn Kinder mit und ohne Behinderung miteinander aufwachsen, zusammen lernen und Spaß haben, werden Unterschiede ganz normal”, sagte Christina Marx von der Aktion Mensch. Gerade der Sport habe dabei eine Vorbildfunktion.

Über die inklusive Buchreihe „Die Bunte Bande“

„Das gestohlene Fahrrad“ gehört zur Erstlesereihe „Die Bunte Bande“ der Aktion Mensch und des Carlsen-Verlags, in der Kinder mit und ohne Behinderung die Hauptrollen spielen. Das Novum des Buches: In einem Band sind Alltagssprache, Leichte Sprache und Brailleschrift kombiniert. Zudem ist das Buch besonders gestaltet: Schriftgröße, Farbgebung und Illustrationen sind den unterschiedlichen Lese- und Kommunikationsmöglichkeiten von Kindern mit Lernschwierigkeiten, Sehbehinderung oder mit geringen Deutschkenntnissen angepasst.

Mehr Informationen zur Bunten Bande wie beispielsweise die Bunte Bande-Songs oder auch kostenlose Hörbücher zu der Reihe findest du hier:

zur Bunten Bande


Förderprojekt filmt bei der Aktion Mensch

Behindert - so what!

"Wie läuft der Laden eigentlicht hier?" Das hat sich das Social Media-Team von "Behindert - so what!" gefragt und schaute kurzerhand mal bei der Aktion Mensch vorbei.

Ein junger Mann im Rollstuhl bedient eine Videokamera.

Das inklusive Team von "Behindert - so what!" kennt sich bestens in den sozialen Medien aus. Egal ob Facebook, YouTube oder Instagram - das sympathische Team der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach weiß mit kreativen Ideen zu überraschen und setzt sich so für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den sozialen Netzwerken ein.

Gefördert wird das Projekt von der Aktion Mensch, Grund genug für das Redaktionsteam von "Behindert - so what!" mal bei der Förderorganisation vorbei zu schauen, sich ein paar Tipps abzuholen und natürlich einen tollen YouTube-Beitrag daraus zu machen. Wie der ausschaut und ob die Aktion Mensch auch Katzenvideos dreht, das erfahrt ihr im Filmbeitrag weiter unten.

Wenn ihr gern mehr von "Behindert - so what!" sehen möchtet, schaut doch mal auf ihrem YouTube-Kanal vorbei!

Behindert - so what!

Das Social Media-Team von Behindert - so what! hat die Aktion Mensch besucht.

Terminhinweise

Inklusive Bildung und Diversität

In Berlin findet am 2. Dezember eine Diskussion zum Stand der inklusiven Bildung in Deutschland statt. Bei den Deutschen Antidiskriminierungstagen steht am 2. und 3. Dezember das Thema Diversität im Vordergrund.

Ein Kalenderblatt auf dem ein Datum rot eingekreist ist.

Inklusive Bildung in Deutschland

2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Zehn Jahre später zeigt sich, dass die Bundesrepublik ihrem Ziel, alle Schüler*innen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten, nur in kleinen Schritten näher kommt. Während einige Bundesländer bei der inklusiven Bildung vorangehen, bleiben andere hinter den Erwartungen zurück.

Am 2. Dezember diskutieren daher der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission, Fachleute und Bildungspraktiker*innen in Berlin, wie die inklusive Bildungslandschaft in Deutschland heute aussieht, welchen Herausforderungen sie begegnen muss und welche Schritte in Zukunft zu gehen sind.

Moderiert wird die Veranstaltung von Christina Marx, Leiterin Aufklärung bei der Aktion Mensch.

Inklusive Bildung in Deutschland

Antidiskriminierungstage

Das Motto „Was divers macht“ steht im Fokus der Antidiskriminierungstage, die am 2. und 3. Dezember in Berlin stattfinden. Vertreter*innen aus deutscher und internationaler Politik und Forschung sowie Akteur*innen aus Unternehmen und Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Medien, Bildung und Zivilgesellschaft kommen zusammen und diskutieren über Zukunftsfragen der Antidiskriminierungsarbeit.

Der Workshop "Inklusion am Arbeitsplatz: Hürden, Herausforderungen, Diskriminierungsrisiken" setzt sich dabei insbesondere mit der Frage auseinander wie Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert werden. Sandra Vukovic, Leiterin Handlungsfelder bei der Aktion Mensch, und Dagmar Greskamp, Expertin Inklusion und Arbeit bei der Aktion Mensch, sprechen mit Arbeitnehmer*innen, Arbeitgeber*innen, Arbeitsvermittler*innen mit und ohne Behinderung über Erfahrungen, Herausforderungen und die Chancen eines inklusiven Arbeitsmarkts.

Deutsche Antidiskriminierungstage


Inklusionsbarometer Arbeit 2019

100 Tage länger arbeitslos

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen bleibt die Kluft zwischen erwerbslosen Menschen mit und ohne Behinderung groß. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Inklusionslagebarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institute (HRI).

Ein Mann im schwarzen T-Shirt verschließt ein Paket mit Hilfe eines Klebebandrollers.

Obwohl sich die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung insgesamt verbessert hat, haben Menschen ohne Behinderung die deutlich besseren Chancen auf einen Job. So sind Menschen mit Behinderung im Schnitt 100 Tage länger arbeitslos – durchschnittlich 359 Tage.

Hinzu kommt, dass immer weniger Unternehmen die Pflichtquote zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfüllen. 44.980 von insgesamt 1.146.111 Pflichtarbeitsplätzen für schwerbehinderte Arbeitnehmer*innen wurden stattdessen von Menschen ohne Behinderung besetzt – eine Lücke, die sich in den letzten Jahren stetig vergrößert hat (Vorjahr: 37.182).

Alle aktuellen Ergebnisse der Studie sind hier verfügbar:

zum Inklusionsbarometer Arbeit 2019