Unsere Kampagne #SagtNichtNichts
Mobbing wird oft als ‚Nichts‘ abgetan. Wir wollen zeigen: Mobbing kann jede*n treffen und es ist wichtig, dass wir darüber reden. Denn jede Stimme kann etwas verändern.
Lara
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Eine Befragung der Aktion Mensch¹ ergab: Mehr als ein Drittel der Jugendlichen, die Opfer von Mobbing geworden sind, haben Cybermobbing erlebt.
- Cybermobbing kann jederzeit, überall und anonym stattfinden – und ist daher besonders problematisch.
- Cybermobbing ist nicht an einen Ort oder bestimmten Kontext gebunden. Betroffene können daher kaum entkommen.
- Anonymität und breite Sichtbarkeit im Netz verstärken das Machtungleichgewicht zwischen Täter*innen und Betroffenen – was die psychische Belastung zusätzlich erhöht.
Weitere Informationen zum Thema Cybermobbing findest du im Familienratgeber.
Thea
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Für junge Menschen mit Behinderung ist Mobbing sehr viel häufiger Bestandteil ihres Alltags als für Gleichaltrige ohne Behinderung.
- In der Aktion Mensch-Befragung gaben drei von vier Jugendlichen mit Behinderung an, schon Opfer von Mobbing gewesen zu sein.
- Strukturelle Barrieren, mangelnde Inklusion und gesellschaftliche Vorurteile verstärken die Auswirkungen.
Jonas
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Mobbing verletzt – nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich.
- Wer ständig ausgegrenzt, beleidigt oder bloßgestellt wird, verliert oft das Vertrauen in andere und in sich selbst.
- Viele Betroffene haben Angst, dass es noch schlimmer wird, wenn sie etwas sagen.
- Andere fühlen sich machtlos, schämen sich oder glauben, dass sie selbst schuld sind. Deshalb schweigen viele – selbst dann, wenn jemand nachfragt.
Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen, zuzuhören und Hilfe anzubieten. In unserem Beitrag "Aktiv gegen Mobbing: Das kannst du tun" findest du Wege, etwas zu verändern.
¹Quelle: Repräsentative Online-Befragung von 2.170 Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren zum Thema Mobbing, Aktion Mensch 2025