Tipps für deine Online-Aktion

Eine Frau arbeitet an einem Laptop.

Soziales Engagement funktioniert auch digital

Du möchtest dich für Inklusion einsetzen und Menschen zum Mitmachen bewegen? Viele Möglichkeiten können aufgrund der Corona-Krise aktuell nur eingeschränkt genutzt werden - doch online hast du freie Bahn. Viele Aktionsideen lassen sich auch digital umsetzen, wie zum Beispiel Podiumsdiskussionen, Interviews oder Vorträge. Hier findest du ein paar grundlegende Infos, Tipps und Tricks.

Erobere Neuland

Noch ein Tipp, bevor du loslegst: Keine Angst, wenn nicht alles sofort funktioniert! Egal ob du deinen ersten Livestream, eine Videokonferenz oder Podcast produzierst – es muss nicht alles perfekt sein. Viele heute sehr erfolgreiche YouTuber*innen oder Podcaster*innen haben mit einer Minimalausstattung im Kinderzimmer oder Keller ihre ersten Videos oder Podcasts aufgenommen und dabei anfangs natürlich auch Fehler gemacht. Kleinere (technische) Fehler oder Missgeschicke verzeihen einem die Zuschauer*innen gern. Denn auch sie wissen, dass hier keine Profis vor der Kamera oder dem Mikrofon stehen, sondern ganz normale Menschen. Einige Zuschauer*innen schätzen sogar ganz besonders die nicht-perfekten Videos oder Podcasts, da sie ehrlicher und manchmal auch überraschender sind. Wichtig ist, dass du damit locker und transparent umgehst: Sag deinen Zuschauer*innen ruhig, dass dies dein erstes Live-Video ist und dass du hoffst, dass alles gut geht. Das kommt gut an und oft haben einige Zuschauer*innen auch noch gute Tipps und Tricks, die sie gerne mit dir teilen.

In jedem Fall solltest du deine Aktion vor deinem Live-Event testen. Frag deine Eltern, Freund*innen oder Bekannte, ob sie 15-20 Minuten Zeit hätten, mit dir einen Livestream oder eine Videokonferenz zu testen. Oft fallen dabei noch Kleinigkeiten oder technische Fehler auf, die du dann bei deinem ersten Livestream vermeiden kannst.

Barrierefreiheit

Ein weißes Icon, das einen Rollstuhlfahrer zeigt.

Was du bei Videos und Podcasts beachten solltest, damit auch Menschen mit Behinderung daran teilhaben können:

  • Beschreibe mündlich alle Dinge, die man nur sehen oder hören kann. Zum Beispiel, was auf Folien zu sehen ist oder warum gerade ein lauter Knall zu hören war.
  • Erstelle Untertitel für deine Videos. Das bedeutet, dass du aufschreibst, was im Video gesagt wird. Sehr leicht geht es bei YouTube, den dort werden Untertitel automatisch erstellt. Tipps zum Untertitel
  • Gebärdensprachdolmetscher*in: Bei Videokonferenzen kann sich ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in einfach zusätzlich einwählen und in beide Richtungen übersetzen. Bei einem Vortrag geht das ebenfalls recht unkompliziert. Stell die Kamera so ein, dass du und der oder die Gebärdensprachdolmetscher*in zu sehen sind. Tipps zu den Kosten
  • Biete zu deinem Podcast auch eine Textversion des Podcasts an.

Die Top Ten für deine Online-Aktion

Eine Collage aus verschiedenen Logos wie Youtube, Facebook und Twitter.

So wichtig die persönliche Begegnung ist: Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum können zurzeit nur sehr eingeschränkt stattfinden. Umso wichtiger ist es, auch im Netz Unterstützer*Innen für die gute Sache zu finden.

Digital ist einiges möglich: Engagier dich jetzt erst recht!

10 Tipps: Wie erreiche ich Menschen online?

FAQ rund um deine soziale Aktion im Netz

Bei einem Livestreaming oder Onlinestreaming nimmst du dich oder eine andere Person mit dem (Desktop) Computer, einem Laptop, Smartphone oder dem Tablet per Video auf und sendest das Video mit Ton direkt ins Internet. Du sendest dein Video also wie bei einer Fußballweltmeisterschaft direkt in der Sekunde, in der du es aufnimmst.
 

Videokonferenzen sind Telefonkonferenzen mit Videobild von dir und den anderen Videokonferenz-Teilnehmern. So kannst du also nicht nur hören, was die anderen sagen, Du kannst sie auch sehen - und sie dich.

Ein Podcast ist eine Tonaufnahme, ähnlich wie beim Radio. Du kannst zum Beispiel einen Vortrag von dir aufnehmen, ein Interview mit einer anderen Person führen oder auch einfach frei über ein bestimmtes Thema sprechen. Die Tonaufnahme kannst Du dann auf deine Webseite stellen oder bei YouTube hochladen. (Im Grunde kannst du auch nur mit Ton an einer Videokonferenz teilnehmen oder auch deinen Ton live ins Internet streamen.)
 

  1. Computer, Laptop, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Mikrofon. Die meisten Laptops und Tablets haben Mikrofon und Kamera schon eingebaut, Smartphones fast immer. Tipp zu Mikrofonen
  2. Ein Programm oder einen Anbieter, mit dem du den Livestream oder die Videokonferenz machen kannst. Lies mehr darüber weiter unten unter: „Wie mache ich einen Livestream?“ oder „Wie mache ich eine Videokonferenz?“.
  3. Schnelles Internet: Bei einer Telefonkonferenz oder einem Livestream müssen viele Daten schnell ins Internet hochgeladen werden. Die Upload-Geschwindigkeit ist also wichtig. Wenn das Video ab und zu ein bisschen ruckelt, ist das nicht so schlimm. Wenn aber der Ton viel schneller beim Publikum ankommt als das Videobild, ist das schon sehr störend. Mit einer DSL-Verbindung (zu Hause) oder einer LTE-Verbindung (Smartphone) ist Streaming sehr gut möglich. Tipp zu deiner Netzverbindung

Die gibt es:

  • Licht: Achte auf genügend Licht. Mehr Licht bedeutet fast immer eine bessere Videoqualität. Du solltest auch darauf achten, dass die Kamera nicht gegen das Licht filmt. Das Licht soll also immer der Person ins Gesicht strahlen. Wenn du außer dem normalen Deckenlicht noch weitere Stehlampen oder Fluter hast, probiere aus, ob sie für ein besseres Licht vor der Kamera sorgen.
  • Ton: Achte darauf, dass es möglichst keine störenden Nebengeräusche gibt. Ein ständiges Piepsen oder ein rasenmähender Nachbar können wirklich stark ablenken. Wenn du die Möglichkeit hast, dann geh in einen möglichst kleinen Raum mit viel Stoff: Ein Raum mit Teppich, Sofa, Vorhängen und Decken wäre super. Der Stoff sorgt für eine gute Tonqualität, weil er störende Nebengeräusche „schluckt“. Ein leerer Raum mit Parkett ist zum Beispiel eher ungünstig, weil es dann stark hallt, wenn du sprichst. Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Mikrofon deine Stimme gut aufnimmt. Teste es am besten mit Freunden oder Familie.
  • Kameraeinstellung: Wenn du alleine vor der Kamera bist, sollte die Kamera etwa auf Augenhöhe von dir sein. Ist sie zu weit unten oder oben wirkt es für den Zuschauer seltsam.
  • Kameraausschnitt: Du solltest den Ausschnitt so wählen, dass noch etwas Abstand zwischen deinem Kopf und dem oberen Bildrand ist. Außerdem sollte auch noch ein Teil deines Oberkörpers zu sehen sein.
  • Hintergrund: Achte auf den Hintergrund im Bildausschnitt. Es kann sehr peinlich werden oder stark ablenken, wenn im Hintergrund seltsame Dinge zu sehen sind. Für die Zuschauer kann das lustig sein, für die Person vor der Kamera ist es das meistens nicht. Berühmt geworden ist dieses Interview mit der BBC.
  • Sonstige Störungen: Wenn du ein Video aufnimmst oder an einer Videokonferenz mit dem Laptop teilnimmst, schalte dein Telefon und die Haustürklingel auf lautlos. Wohnst du nicht alleine bist, kann es hilfreich sein, wenn du allen sagst, dass du gleich an einer wichtigen Besprechung teilnimmst und dich keiner stören soll. Gibt es Tageszeiten, wo es immer Lärm gibt, wie zum Beispiel morgens, wenn die Müllabfuhr kommt? Vermeide solche Zeiten.

Viel Licht zeigt meistens auch gemeine Flecken auf T-Shirts oder im Gesicht. Überleg Dir am besten, wie du zu einem Vortrag oder einem Treffen mit deinem Team gehen würdest: Zieh Dich so an und richte dich so her. Und auch wenn nur dein Oberkörper zu sehen ist: Zieh dir auch vernünftige Hosen oder einen Rock an. Schnell ist es passiert, dass du mal kurz etwas aus dem Regal holen willst oder etwas Ungeplantes passiert und du aufstehen musst. Keiner will Menschen in Unterwäsche sehen. Für das Gesicht kann etwas mattierende Hautcreme oder Puder gegen glänzende oder zu helle Haut viel bewirken. Wer sich sowieso immer schminkt, der sollte daran denken, dass viel Licht Menschen eher blass wirken lässt.

Am besten Du testest es mit jemandem. Mit dem Smartphone kannst du über Whatsapp zum Beispiel einen Videoanruf starten, indem du in einem Chat auf die Kamera klickst.

Mit dem Computer, Laptop oder Tablet nutzt du zum Testen am besten JumpChat oder Jitsi. Dafür muss du nichts installieren, denn beide Programme laufen im Browser.

Auch das geht. Bei einem Livestream bei YouTube und Facebook wirst du direkt nach dem Ende des Livestreams gefragt, ob du das Video speichern willst. Es geht also fast automatisch.

Bei einer Videokonferenz kommt es auf das Programm oder die Anwendung an, die du benutzt. Bei einer Videokonferenz mit WhatsApp kannst du zum Beispiel einfach die Aufnahmefunktion deines Smartphones oder Tablets benutzen. Auch mit Skype, Zoom oder Microsoft Teams kannst du die Videokonferenz aufnehmen. Anleitungen, wie das geht, findest du bei YouTube.

Das geht sogar sehr gut, denn Smartphones haben sowieso schon ein Mikrofon und die allermeisten auch eine Kamera. Wenn du nicht weißt, ob dein Smartphone auch eine Kamera hat, die dich filmen kann, dann geh in dein Foto-Menü. Dort gibt es neben den vielen verschiedenen Einstellungen auch ein Menü „Video“. Klick nun darauf und versuch dein erstes Video aufzunehmen.


Livestream – gut zu wissen

Mit einem Livestream sind zum Beispiel diese Aktionen möglich:

  • Interview
    Du kannst eine andere Person vor der Kamera interviewen. Auch das Publikum könnte per Chat mitmachen: Fordere deine Zuschauer*innen einfach auf, eigene Fragen per Chat an dich zu senden. Bedenke aber: Je mehr Menschen an deinem Livestream teilnehmen, desto mehr Fragen und Kommentare wirst du bekommen. Vielleicht brauchst du jemanden, der nur den Chat überwacht und Fragen sammelt, während du interviewst.

  • Podiumsdiskussion
    Wenn du mit der Technik gut zurechtkommst, kannst du eine Podiumsdiskussion (als Videokonferenz) live streamen. Dafür musst du aber mehrere Anwendungen gleichzeitig bedienen: Videokonferenz-Anwendung, eventuell eine Videoaufnahme-Software und den Livestream selbst.
     
  • Vortrag
    Hattest Du für den 5. Mai einen Vortrag geplant, so kannst du diesen Vortrag ganz leicht ins Internet streamen. Setz dich einfach vor die Kamera, starte den Livestream und halte deinen Vortrag.
     
  • Live unterwegs
    Mit dem Smartphone könntest du durch deine Stadt oder Gemeinde gehen, live streamen und zum Beispiel auf Barrieren aufmerksam machen. Wichtig ist dabei, dass du schnelles Internet und genug Datenvolumen hast. Ist deine Internetverbindung zu langsam, ruckelt das Video, bei zu wenig Datenvolumen endet das Video vielleicht viel zu früh.

Hast du Laptop, Tablet oder Smartphone mit Mikrofon und Kamera sowie schnelles Internet, dann kann es schon fast losgehen. Es fehlt nur noch ein Ort, wo der Livestream gesendet wird. Am einfachsten ist es, wenn du dich bei YouTube oder Facebook anmeldest. Dort ist es sehr leicht, seinen ersten Livestream zu starten.

Wie du einen Livestream bei YouTube startest, kannst du dir hier erklären lassen:

Erklär-Video auf YouTube

Wie ein Livestream auf Facebook funktioniert, erfährst du hier:

Anleitung Livestream über Facebook

 

Die Teilnehmerzahl ist bei Facebook oder YouTube unbegrenzt. Jede*r, der deinen Livestream ansehen möchte, kann es tun.

Bei Facebook geht es sehr einfach, dort musst du nur auf „Bildschirm teilen“ klicken. Auch bei Zoom oder Microsoft Teams kannst du eine Präsentation zeigen. Die Anleitungen findest du auf folgenden Seiten:

Zoom

Microsoft Teams

Facebook


Videokonferenz – gut zu wissen

Mit einer Videokonferenz sind zum Beispiel diese Aktionen möglich:

  • Ein fast persönliches Team-Treffen
    Du kannst mit Deinem Team mit Bild und Ton telefonieren. Der Vorteil dabei ist, dass du dein Team nicht nur hören, sondern auch sehen kann. Das ist zwar nicht das gleiche, wie wenn man sich persönlich trifft, aber es ist dem schon recht ähnlich.
     
  • Podiumsdiskussion
    Du kannst die Videokonferenz wie eine Podiumsdiskussion organisieren. Frag zum Beispiel vier Personen zum Thema „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ an. Bitte sie, an deiner Videokonferenz teilzunehmen und mitzudiskutieren. Du könntest die Moderation übernehmen. (Ist jemand unsicher, ob er die richtige Technik zur Verfügung hat, teste die Technik vorab mit der jeweiligen Person.) Während der Diskussion nimmst du ein Video auf, das du später auf deiner Webseite, bei Facebook oder YouTube hochladen kannst.

Das geht sogar sehr gut, denn Smartphones haben sowieso schon ein Mikrofon und die allermeisten auch eine Kamera. Wenn du nicht weißt, ob dein Smartphone auch eine Kamera hat, die dich filmen kann, dann geh in dein Foto-Menü. Dort gibt es neben den vielen verschiedenen Einstellungen auch ein Menü „Video“. Klick nun darauf und versuch dein erstes Video aufzunehmen. Hier gibt's einen Überblick mit den wichtigsten Infos und ggf. Preisen, wenn die Programme kostenpflichtig sind:

Skype for Web

  • Man muss sich ein Microsoft-Konto anlegen
  • Funktioniert im Browser ohne Installation einer Software
  • Nur für bestimmte Browser nutzbar: Google Chrome und Internet Explorer
  • Hat eine Aufnahmefunktion (wie man die Aufnahmefunktion einschaltet, findest Du in diesem YouTube-Video)
  • Kostet nichts
  • Sehr einfach in der Anwendung

Whatsapp

  • Sehr viele Menschen nutzen Whatsapp
  • Alle Nutzer müssen Whatsapp installiert haben
  • Kostenlos
  • Sehr einfach in der Anwendung
  • (Fast) alle Smartphones haben Mikrofon und Kamera schon inklusive und so funktioniert die Videokonferenz auch bei (fast) allen mit Ton und Bild

Eine Anleitung findest du für Android unter hier für iPhones hier.

Jumpchat

  • Funktioniert im Browser ohne Installation einer Software
  • Sehr einfach in der Anwendung
  • Kostenlos

Jitsi

  • Funktioniert im Browser ohne Installation einer Software
  • Sehr einfach in der Anwendung
  • Man kann auch über die Jitsi-Smartphone-App teilnehmen

Anleitung mit Fotos findest du hier.

Zoom

Wie benutzt man Zoom am Handy? Eine Anleitung in Leichter Sprache findest du hier.

Microsoft Teams

  • Für Schulen kostenlos, alle anderen müssen ein Office 365 Abo-Paket mit Teams inklusive abschließen
  • Es reicht, wenn eine Person die Software installiert hat, die anderen können kostenlos im Browser teilnehmen
  • Hat eine Livestream- und Videokonferenz-Funktion
  • Hat eine Aufnahmefunktion
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Für Anfänger vielleicht etwas zu kompliziert

Ausführliche Anleitung mit Text und Video gibt es auf der Microsoft Webseite.

Je nach Anwendung oder Programm mehrere hundert oder gar tausend. Es kommt darauf an, was du mit der Videokonferenz erreichen willst. Willst du zum Beispiel einen Vortrag halten, ist vielleicht eher ein Livestream das richtige. Willst du eine Konferenz, an der auch die anderen Teilnehmer mitreden sollen, kannst du es mit einer Gruppengröße von etwa zehn Teilnehmern versuchen. Eine Art Podiumsdiskussion ist mit so vielen Teilnehmern schon schwieriger, hier wären etwa fünf Teilnehmer besser.

Wenn dich die Technik nicht abschreckt, dann kannst du das Video mit einem Videoschnittprogramm bearbeiten. Das heißt zum Beispiel Szenen rausschneiden, das Video kürzen, den Ton oder das Bild verbessern, Logos ins Video hinzufügen. Das ist aber nur mit einer Videoschnitt-Software möglich, wovon es sehr viele verschiedene gibt. Für Apple-Nutzer*innen bietet sich das kostenlose Programm iMovie an. Alle anderen müssen im Internet selbst heraussuchen, welche Software am besten passt.

Ein Tipp: Such dir eine Software, die schon sehr viele Menschen benutzen. So findest du viel leichter Lösungen, wenn etwas bei dir nicht klappt. Erkennen kannst du das, indem du die Rezensionen im Internet anschaust oder bei YouTube nachsiehst, ob es dazu schon viele Erklär-Videos (Tutorials) gibt.

Ja, das geht: mit einer Fotokamera. Mit fast allen Digitalkameras kann man Videos aufnehmen, auch Ton kannst du damit aufnehmen. Achte vor allem auf den Ton, denn das Mikrofon an der Digitalkamera ist meistens nicht besonders gut. Willst du ein Video innen aufnehmen, ist der Ton meistens ganz okay, draußen kann es, je nach Hintergrundgeräuschen, fast unmöglich sein, Ton aufzunehmen. Die Digitalkamera nimmt meistens jedes Geräusch der Umgebung auf.

Hast du das Video aufgenommen, musst du es auf deinen Computer übertragen. Ist das Video auf deinem Computer, kannst du es (wenn du willst) bearbeiten und dann zum Beispiel auf deine Webseite, YouTube oder Facebook hochladen.

Du kannst ein Video auch erst einmal ganz in Ruhe aufnehmen, vielleicht auch schneiden und dann erst veröffentlichen. Es gibt drei einfache Möglichkeiten:

  • Integrierte Aufnahmefunktion: Beim Smartphone gibt es (meistens) eine Videoaufnahmefunktion. Du findest sie im Foto-Menü. Viele Laptops oder Tablets haben auch eine Aufnahmefunktion, du findest sie meist im Foto-Menü. Nachdem du auf den Aufnahme-Knopf gedrückt hast, geht es sofort los.
  • Kamera ja, aber keine Aufnahmefunktion: Hat dein Computer, Laptop oder Tablet eine Kamera aber keine Aufnahmefunktion, gibt es dafür natürlich auch Programme. Die sind meistens nicht ganz so leicht zu bedienen. Mit etwas Zeit und nachdem du ein paar Anleitungen gelesen und Erklärvideos bei YouTube angeschaut hast, ist es gar nicht mehr so schwierig. Ein sehr oft benutztes Programm heißt OBS Studio. Dazu findest du auch sehr viele Erklärvideos.
  • Fotokamera mit Videoaufnahme-Funktion: Es gibt auch die Möglichkeit mit einer Fotokamera Videos aufzunehmen, wenn dein Computer keine Kamera und kein Mikrofon hat. Mehr dazu findest du bei „Kann ich ein Video auch ohne Laptop, Tablet oder Smartphone einfache Videos aufnehmen?“

Podcast

Du könntest ein Interview aufnehmen, eine Geschichte erzählen oder einen Vortrag halten. Viele Smartphones haben eine Aufnahmefunktion integriert – viel mehr brauchst du gar nicht. Wenn du technisch etwas nachlegen willst, kannst du deine Tonaufnahme auch bearbeiten, dazu ist eine Audioschnitt-Software notwendig. Eine kostenlose und für Anfänger ausreichende Audioschnitt-Software gibt es von Audacity. Mit der Software kannst du die Audio-Aufnahme kürzen, den Ton verbessern oder auch Teile der Tonaufnahme rausschneiden. Die Software ist leicht zu bedienen und es gibt viele Erklär-Videos zur Software.

Hast Du den Podcast fertig, brauchst du noch einen Ort, wo sich die Menschen den Podcast anhören können. Am einfachsten ist es, den Podcast auf die eigene Webseite hochzuladen. Auch bei YouTube kannst du Podcasts hochladen, doch musst du dafür eine Art Standbild erzeugen. Mit Microsoft Windows oder IOS Mac ist ein Standbild schnell erstellt. Wie das funktioniert, kannst du auf der folgenden Webseite nachlesen:
Audios auf YouTube

Erfahre mehr zum 5. Mai

Noch Fragen?

Icon: zwei Sprechblasen.

Hast du noch Fragen zum Aktionstag oder zum Bestellvorgang? Dann kannst du uns gerne eine E-Mail schreiben - wir helfen dir weiter:


Das war der 5. Mai 2019

Icon: der Buchstabe i.

"#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit dir“ unter diesem Motto kamen 2019 rund um den 5. Mai 100 junge Menschen mit und ohne Behinderung zwischen 15 und 24 Jahren aus ganz Deutschland in Bonn zum Jugendaktionscamp zusammen.

zum Jugendaktionscamp

Noch

Zusätzliche Gewinne

im Gesamtwert von
40 Mio. €