Neuigkeiten nach Themen

Fußball-EM 2021

National-Team in Gebärden

Für mehr Teilhabe und Verständigung: Mit einem Fußball-Poster in Gebärdensprache unterstützen die Aktion Mensch und der DFB den inklusiven Fußballgedanken. Die Namen der Nationalspieler sind darauf in Gebärden dargestellt. Das Poster ist ab sofort bei uns online erhältlich.

Porträt des Torhüters Manuel Neuer. Daneben das Bild eines Dolmetschers, der den Namen des Torhüters gebärdet.

Torjubel, Stadiondurchsagen, Kommentare aus der Moderatorenkabine – ein Fußballspiel zu sehen, bedeutet in der Regel auch, ein Fußballspiel zu hören. Vielen gehörlosen Fans bleibt die barrierefreie Teilhabe an Spielen deshalb häufig verwehrt.

Um ein Zeichen für mehr Inklusion zu setzen, gibt die Mühlezeitung des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) Haslachmühle der Zieglerschen zur Fußball-EM im Juni ein Poster mit den Namen der deutschen Nationalspieler in Gebärden heraus. In Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch, der Johannes-Ziegler-Stiftung, dem Deutschen Fußball-Bund und dem Dachverband Deutscher DEAF Fanclubs e. V. trägt das Poster dazu bei, dass auch Menschen mit einer Hörbehinderung am Thema Fußball und somit stärker am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. 

Gemeinsam für mehr Verständigung

Gestaltet wurde das Poster von jungen Redakteur*innen der Mühlezeitung, einer Schülerzeitung des SBBZ Haslachmühle in Baden-Württemberg. Bei der Übersetzung von Lautsprache in die Namensgebärden flossen Namen, Aussehen, Spielpositionen oder auch Eigenheiten der Spieler mit ein. Manuel Neuer wird beispielsweise wegen seines Namens mit der Gebärde für „neu“ dargestellt. Der Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan hingegen wird wegen seines markanten Bartes mit der Gebärde für „Bart“ abgebildet.

Poster ab sofort erhältlich

Das EM-Poster ist ab sofort kostenlos erhältlich. Eine Möglichkeit zum Download oder zur Bestellung des Plakats findest du in unserem Bildungsservice:

zum Poster "National in Gebärden"
 


Kategorien:
Sport

Inklusion im Sport

Teilhabe VEREINfacht

"So gelingt der Sport für Alle!" In seinem neuen Handbuch Behindertensport gibt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) praktische Tipps wie Sportarten von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ausgeübt werden können.

Ein Junge im Rollstuhl und ein weiterer Junge in Sportkleidung. Sie klatschen sich jubelnd ab. Bild: DBS

Sport verbindet Menschen mit und ohne Behinderung. Denn beim gemeinsamen Sport sind Unterschiede und Vorurteile schnell vergessen. Mit dem Handbuch "Teilhabe VEREINfacht. So gelingt der Sport für Alle!" gibt der DBS Denkanstöße und Impulse wie Sportvereine sich inklusiver aufstellen und Sportstätten barriereärmer gestaltet werden können.

Kern des Handbuchs ist die Vorstellung von 32 Sportarten mit Informationen zu konkreten Anpassungsmöglichkeiten, Hilfsmitteln und Praxistipps sowie Kontakten zu wichtigen Anlaufstellen.

Auf der Webseite des DSB kann das Handbuch direkt als E-Book heruntergeladen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Buch zu bestellen:

Zum Handbuch "Teilhabe VEREINfacht. So gelingt Sport für Alle!"


Para-Dance-WM in Bonn

Let's Dance

Eleganz, Anmut und natürlich eine perfekte Darbietung sind gefragt bei der Para-Dance-Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Bonn stattfindet.

Ein Tänzer im Rollstuhl und eine Tänzerin in ausdrucksstarker Pose. Irina Galichanina

Mehr als 210 Athlet*innen aus 20 Ländern kommen vom 29. November bis 1. Dezember in Bonn zusammen, um mit ihrer Choreographie bei der Para-Dance-WM zu überzeugen. Egal ob beim Standard-Tanz, Freestyle oder Lateinamerikanischem Tanz, auf dem Tanzparkett zählt es, das Beste zu geben, um sowohl die Jury als auch das Publikum durch einen mitreißenden Auftritt zu begeistern.

Als einer der Favoriten geht der Deutsche Erik Machens ins Rennen. Er wird in der Kategorie Freestyle eine Choreographie zu Meat Loafs "I would do anything for love" auf das Parkett bringen.

Weitere Informationen zur Para-Dance-Weltmeisterschaft und zu den Tänzer*innen findest du auf der offiziellen Webseite. Die Informationen sind dort nur auf Englisch verfügbar:

Mehr zur Para-Weltmeisterschaft erfahren

 


B-Pool spielt in Berlin

Para-Eishockey WM

Vom 17. bis 22. November findet in Berlin die Para-Eishockey-WM (B-Pool) statt. Erstmals gibt es für Fans die Möglichkeit, ein internationales Turnier dieser Größe in Deutschland hautnah zu erleben.

Das deutsche Para-Eishockey-Team hat sich zur Besprechung vor dem Tor versammelt. Ivo Gonzales

Ab dem 17. November ist in Berlin WM-Fieber angesagt. Bei der Para-Eishockey-WM trifft die deutsche Mannschaft auf die Teams aus der Volksrepublik China, Russland, Polen, Großbritannien und der Slowakei. Die Teams kämpfen dabei um den Aufstieg in den A-Pool und damit um die Möglichkeit, sich für die Paralympischen Winterspiele 2022 in Peking (China) zu qualifizieren.

Die deutsche National-Mannschaft startet am Sonntagabend (Spielbeginn 19:00 Uhr) gegen China in das Turnier. Ausgetragen werden alle Spiele in der Heimspielstätte des ECC Preussen Berlin. Der Eintritt ist frei. Die Spiele unseres Teams werden auch live bei sportdeutschland.tv übertragen.

Wir drücken dem deutschen Nationalteam die Daumen für erfolgreiche Heimspiele!

Mehr Informationen, Interviews und News findet ihr hier:

Para-Eishockey-WM


MIA - Mehr Inklusion für Alle

Modellprojekt erfolgreich abgeschlossen

Inklusion im und durch Sport stand im Fokus des Modellprojektes MIA, das der Deutsche Behindertensportverband (DBS) ins Leben gerufen hat. Nach drei Jahren feierte das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Projekt seinen erfolgreichen Abschluss.

Logo des Projektes Mehr Inklusion für Alle

Ein gemeinschaftliches Miteinander und sich frei entfalten können - das funktioniert im Sport, wo Teamgeist und persönlicher Einsatz gefragt sind, besonders gut. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) setzt sich daher schon lange für eine inklusive Sportlandschaft ein. Im Rahmen des Projekts MIA - Mehr Inklusion für Alle, hat der Verband zehn Modellregionen dabei unterstützt ihre örtlichen Strukturen so zu verbessern, dass Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung enstehen konnten.

Über drei Jahre wurden in den Modellregionen unter anderem starke, inklusive Netzwerke aufgebaut, Qualifizierungsmaßnahmen und Beratungsstellen ins Leben gerufen sowie Teilhabemöglichkeiten und Barrieren für Menschen mit Behinderung ermittelt. Im Zentrum stand dabei die praktische Erprobung der durch den DBS in Zusammenarbeit mit Fachleuten entwickelte "Index für Inklusion im Sport". Zusätzlich können sich Interessierte bundesweit im Rahmen eines MIA-Forums zur Umsetzung von Inklusion im Sport austauschen.

Am vergangenen Freitag feierten die Projektvertreter*innen den erfolgreichen Abschluss des Projekts - mit dem festen Ziel weiter am Ball zu bleiben und die bereits umgesetzten Maßnahmen und Erfolge weiter fortzusetzen und auszubauen.


Mehr Informationen findet ihr auf der Projektseite des DBS:

MIA - Mehr Inklusion für Alle