Neuigkeiten nach Themen

Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

Erfahre hier mehr!

Finde Projekte in deiner Nähe

Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

Jetzt loslegen

Inklusionsbarometer Arbeit 2019

100 Tage länger arbeitslos

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen bleibt die Kluft zwischen erwerbslosen Menschen mit und ohne Behinderung groß. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Inklusionslagebarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institute (HRI).

Ein Mann im schwarzen T-Shirt verschließt ein Paket mit Hilfe eines Klebebandrollers.

Obwohl sich die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung insgesamt verbessert hat, haben Menschen ohne Behinderung die deutlich besseren Chancen auf einen Job. So sind Menschen mit Behinderung im Schnitt 100 Tage länger arbeitslos – durchschnittlich 359 Tage.

Hinzu kommt, dass immer weniger Unternehmen die Pflichtquote zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfüllen. 44.980 von insgesamt 1.146.111 Pflichtarbeitsplätzen für schwerbehinderte Arbeitnehmer*innen wurden stattdessen von Menschen ohne Behinderung besetzt – eine Lücke, die sich in den letzten Jahren stetig vergrößert hat (Vorjahr: 37.182).

Alle aktuellen Ergebnisse der Studie sind hier verfügbar:

zum Inklusionsbarometer Arbeit 2019

 


Diversity-Konferenz 2019

Vielfalt in der Arbeitswelt

Vielfalt als Erfolgsfaktor – am 14. und 15. November diskutieren Expert*innen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft bei der Diversity-Konferenz in Berlin die Möglichkeiten für Unternehmen und Mitarbeitende in einer sich rasant entwickelnden Arbeitswelt.

Ein Mikrofon im Vordergrund einer großen Zuhörerschaft.

Digitaler, glober, immer im Wandel – unsere Arbeitswelt verändert sich ständig und das in immer schnellerem Tempo. Inwieweit kann Vielfalt dabei zum Erfolgsfaktor werden? Können Inklusion und Gewinn Hand in Hand gehen? Antworten auf diese Fragen möchte die Diversity-Konferenz geben, die aktuell in Berlin stattfindet.

Zwei Tage lang setzen sich die Expert*innen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft mit unterschiedlichsten Aspekten des Vielfalt-Begriffes auseinander und zeigen Chancen und Herausforderungen einer neuen Arbeitswelt auf.

Unter den Expert*innen der gemeinsamen Veranstaltung der Charta der Vielfalt e. V. und des Verlags Der Tagesspiegel ist auch Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch. Im Rahmen des Expert-Lab "Wo bleibt der Mensch? Ethische Fragen an die Arbeitswelt der Zukunft" zeigt sie auf, wie Digitalisierung und neue Arbeitsprozesse zu Gunsten von mehr Teilhabe genutzt werden können. Ein Anliegen, für das engagierte Akteure von Politik bis hin zum IT-Bereich erforderlich sind und für das sich auch die Aktion Mensch künftig noch stärker einsetzen will.

Einen Livestream der Diversity-Konferenz sowie weitere Informationen zum Programm und den Sprecher*innen findest du hier:

Diversity-Konferenz 2019

Weitere Informationen zum Thema Inklusion am Arbeitsplatz findest du auf unserer Webseite:

Inklusion am Arbeitsplatz


Diskussion mit Minister Dr. Stamp

#MissionInklusion im Landtag

Beim Jugendaktionscamp kamen im Mai unter dem Motto #MissionInklusion rund 100 Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen. Die dort zusammengetragenen Wünsche, Forderungen und Ideen rund um das Thema Inklusion diskutierten sie vergangene Woche in Düsseldorf mit Dr. Joachim Stamp.

Minister Joachim Stamp in der Diskussion mit einigen Jugendlichen.

Was bedeutet für Sie Inklusion? Warum gibt es keine Gebärdensprachdolmetscher*innen bei öffentlichen Veranstaltungen? Bis zu welchem akademischen Grad geht Inklusion? Die Fragen, die die Jugendlichen zum Gespräch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen mitgebracht hatten, waren vielfältig. Sie bildeten die Diskussionsgrundlage für einen regen und sehr offenen Austausch zwischen den Teilnehmer*innen des Jugendaktionscamps 2019 und dem Politiker.

Einige der Anregungen hat der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sich direkt konkret auf seine persönliche Agenda gesetzt. So möchte er sich dafür einsetzen, dass zukünftig regelmäßig Gebärdensprachdolmetscher*innen bei Debatten zugegen sind und die Inklusionsdebatte generell mehr Fahrt aufnimmt. Und auch die eigene Sprache will er im Blick behalten – lieber leichte Sprache statt "Politiker-Jargon" verwenden.

Die jugendlichen Teilnehmer*innen werden sicher gespannt verfolgen, ob ihre Forderungen tatsächlich umgesetzt werden. Den Austausch haben sie auf jeden Fall als sehr positiv und transparent empfunden, und als Anreiz, sich künftig noch stärker für Inklusion einzusetzen. Sei es auf politischer Ebene oder auch in ihrem schulischen und persönlichen Umfeld. Wir freuen uns über diesen gelungenen Abschluss des diesjährigen Jugendaktionscamps!

Du möchtest mehr über das Jugendaktionscamp erfahren? Hier findest du einen vielfältigen Rückblick:

zum Jugendaktionscamp 2019

 

 


Barrierefreies Bürgerfest

Bundespräsident würdigt Ehrenamt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt am 30. und 31. August 2019 zum Bürgerfest in den Park von Schloss Bellevue und den Schlosspark in Berlin ein. Im Mittelpunkt des Bürgerfestes steht die Bedeutung des Ehrenamtes für eine lebendige Zivilgesellschaft.

Eine Freiluftbühne mit einem Orcherster darauf. Davor sieht man viele Menschen, die zur Bühne blicken.

Am 31. August, dem Tag des offenen Schlosses, heißt der Bundespräsident in der Zeit von 11 bis 19 Uhr alle interessierten Bürger*innen herzlich auf seinem Amtssitz willkommen. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Programm steht unter anderem ein Podiumsgespräch des Bundespräsidenten mit der Preisträgerin des Deutschen Umweltpreises, Antje Boetius und dem deutschen Astronauten Alexander Gerst.

Darüber hinaus erwartet die Gäste des Bürgerfestes ein Angebot aus Musik, Gesprächen und Rundgängen durch das Schloss. "Lust auf Zukunft" ist das diesjährige Thema am "Ort der Begegnung", dem Forum für Gespräche und Begegnungen. Im "Bellevue Kunterbunt" gibt es ein buntes Programm für Kinder sowie zahlreiche Mitmach-Aktionen.

Beim Bürgerfest engagiert sich die Aktion Mensch für den Abbau von Barrieren: Sie sorgt für den Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher*innen und die Ausstattung mit Rampen und barrierefreien WCs.

Erfahre mehr zum Bürgerfest


Inklusive Gründungsideen

Abschlusspitch „InklusionsMacher“

Insgesamt vier erfolgreiche Gründerteams – das ist die Bilanz des ersten InklusionsMacher-Programms im Social Impact Lab Bonn. Zum Abschluss des sechsmonatigen Gründerprogramms präsentierten die Gründer mit und ohne Behinderung ihre Geschäftsideen am 8. August der Öffentlichkeit.

Fünf Gründerinnen und Gründer mit und ohne Behinderung stehen nebeneinander im Social Impact Lab und jubeln in die Kamera.

Zu mehr Barrierefreiheit und gleichberechtigter Teilhabe in der Gesellschaft beitragen: Das ist das Ziel der Gründer des "InklusionsMacher"-Programms. Drei der vier Gründerteams stellten ihre erfolgreichen Gründungsideen am 8. August im Social Impact Lab Bonn vor.

Das Team „Mit Kidzpräsentierte ihren Digitalguide zu barrierefreien und kinderfreundlichen Ausflugszielen. „Alle Eltern, auch Eltern von Kindern mit Behinderung, sollen immer Neues und Schönes mit ihren Kindern erleben können“, sagte Mitbegründerin Lenka Mildernove.

Anke Dübler stellte ihr Projekt „Alle sind anders – mit Unterschieden leben“ vor, das Kindern und Jugendlichen mit Inklusionsworkshops die Welt von Menschen mit Behinderung nahebringen will. „Ich lebe selbst mit und in einer Welt der Blinden“, sagte die Gründerin, die vor sechs Jahren erblindete. Ihr Ziel: Menschen sollen nicht nur über ihre Augen, sondern mit allen Sinnen das Leben wahrnehmen.

Die „Kunst. – Erlebnis Appstellte Gründerin Barbara Schmidt vor. Mit der App möchte sie Menschen mit Behinderung den sinnlichen Zugang zu Kunstwerken ermöglichen. Dabei kommen auch Virtual Reality-Brillen zum Einsatz, mit denen die Besucher virtuell in die Kunstwerke „einsteigen“

Aus ihren Projekten möchten die Gründerteams in den kommenden Monaten tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln.

Das Social Impact Lab Bonn ist das erste barrierefreie und inklusive Innovationslabor seiner Art. Das heißt, Gründer mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam und für alle zugänglich an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiten. Die Aktion Mensch, die DEVK Asset Management GmbH, die Stadt Bonn sowie weitere Partner unterstützen das Social Impact Lab als Fürsprecher und Partner.

Mehr Informationen zum Social Impact Lab Bonn