Neuigkeiten nach Themen

Code your life

Barrierefrei programmieren

Die barrierefreie Programmierumgebung TurtleCoder vermittelt mit Hilfe einer Schildkröte (Turtle) erste Programmierkenntnisse für Kinder zwischen 9 und 12 Jahren. Die Aktion Mensch und die Microsoft-Initiative Code your Life vergeben 500 kostenfreie Starterpakete "Turtle Coding Box" an Schulen und Freizeiteinrichtungen – noch sind Pakete erhältlich!

Zwei Jungs sitzen vor einem Laptop und programmieren.

Die Welt wird digitaler und der Umgang mit Technik immer selbstverständlicher. Umso wichtiger, dass Kinder- und Jugendliche einen Sinn für diese Technik entwickeln. Ein erster Schritt dahin ist es, das Programmieren zu erlernen.

Mit der Initiative Code your Life engagieren sich Microsoft und der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. dafür, jungen Menschen die Teilhabe an der digitalisierten Gesellschaft zu ermöglichen. Die Aktion Mensch sorgt mit ihrer Förderung dafür, dass diese Teilhabe inklusiv ist – zum Beispiel mit dem TurtleCoder.

Die Kinder sammeln so erste Programmierkenntnisse ganz einfach mit Hilfe einer digitalen Schildkröte (der Turtle). Dabei setzt die Turtle die eingegebenen Programmiercodes in Bewegung um und zeichnet ihren Weg auf dem Bildschirm nach.

Noch kostenfreie Starterpakete verfügbar

Die Aktion Mensch und die Microsoft-Initiative vergeben insgesamt 500 kostenfreie Starterpakete "Turtle Coding Box" an Bildungseinrichtungen. Die Pakete enthalten die Programmier-App TurtleCoder, ein Handbuch zu ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten, Arbeitsmaterialien und mehr.

Mehr Informationen zum TurtleCoder und zu den Voraussetzungen für den Erhalt eines Starterpakets findest du hier:

zum TurtleCoder

 


Neues Aktions-Förderangebot

Internet für alle

Ein uneingeschränkter Zugriff auf das Internet ist Voraussetzung dafür, dass alle Menschen am digitalen Fortschritt teilhaben können. Mit dem neuen Förderangebot "Internet für alle" bringt die Aktion Mensch euch ins Internet.

Zwei Männer sitzen vor einem Notebook. Einer von beiden erläutert etwas und zeigt auf den Bildschirm.

Anträge stellen, Informationen finden, kommunizieren - unser Alltag wird immer digitaler. Vieles findet fast nur noch am Computer oder Smartphone statt. Damit alle Menschen an unserer digitalisierten Gesellschaft teilhaben können, ist ein barrierefreier Internetzugang Voraussetzung. Dafür müssen ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden: Von der Verfügbarkeit eines Computers über einen kostenfreien Internetzugang und spezielle Ein- und Ausgabegeräte bis hin zum Bildungsangebot für Nutzer*innen.

Das neue Aktions-Förderangebot "Internet für alle" der Aktion Mensch setzt genau dort an. Mit bis zu 2 x 5.000 Euro werden Investitionskosten und Bildungsangebote gefördert, die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am digitalen Fortschritt ermöglichen. Gefördert werden Investitionen für Hardware, Software oder Supportleistungen sowie Kosten für Angebote, die den Nutzer*innen einen selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Umgang mit den Medien vermitteln.

Das Aktions-Angebot ist bis zum 30. September 2021 verfügbar.

Webinar-Angebot

Euer Interesse ist geweckt? In einem Webinar stellen wir euch am Dienstag, 15.10.2019 von 10:30 bis 12:00 Uhr das neue Angebot genauer vor und zeigen, wie ihr es ganz einfach beantragen könnt.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen und Anträge!

zum Aktions-Förderangebot

zur Webinar-Anmeldung

 

 

 


Neuerung bei Apple

Jetzt inklusive Emojis versenden!

Bereits 2017 haben wir diese Entwicklung ins Rollen gebracht: Mit der Veröffentlichung unserer „Inklumoji“-App konnten inklusive Sticker in Instant-Messengern wie Facebook oder Whatsapp genutzt werden. Gleichzeitig fragten wir unsere Community: Welche Emojis fehlen für eine inklusivere Kommunikation?

Eine Grafik, auf der zwei Sportler mit und ohne Prothese und ein Handy-Bildschirm abgebildet sind.

Etliche Lücken in der bisherigen Emoji-Tastatur wurden deutlich: Es gab weder ein Symbol für Gebärdensprache noch für Rollstuhl oder Aufzug, kein Emojii für Assistenzhund und auch nicht für Fernseher mit Untertiteln.

Damit diese künftig leicht auch über die Emoji-Sammlung verfügbar sind, stellte die Aktion Mensch einen Antrag mit Vorschlägen bei Unicode, dem internationalen Gremium, das über die Sammlung der Emojis wacht.

Apple, Mitglied des Unicode-Zirkels, hat im letzten Jahr einige dieser Anregungen aufgegriffen und für eine Zustimmung gesorgt. Ein großer Zwischenerfolg: Nun kommen die Emojis für Gebärdensprache, Hörgerät, Prothesen, Rollstuhl und Assistenzhund. Aber einige Symbole, gerade aus dem manchmal wenig barrierefreien Alltag, fehlen weiterhin: Wer nach den Zeichen für Gehhilfe, Rampe, Aufzug oder Untertitel im Fernseher sucht, wird enttäuscht. Um das zu ändern laufen weitere Anträge der Aktion Mensch bei Unicode. Wir bleiben dran!

Die neuen Emojis im Überblick (englische Website)
Mehr über unsere Inklumojis erfahren


Online-Inklusionskongress

Alle.s inklusiv

Du interessierst dich für schulische Inklusion und bist immer auf der Suche nach Tipps, neuen Denkanstößen und Erfahrungsberichten? Dann sei beim ersten kostenlosen Onlinekongress "alle.s inklusiv" dabei!

Das Logo des Online-Inklusionskongresses "Alle.s inklusiv".

Im Gespräch mit Bildungspionieren, Inklusionsaktivisten und Forschern im Bereich inklusive Bildung: Beim ersten Online-Inklusionskongress im deutschsprachigen Raum erwarten dich vom 21. bis 26. März täglich spannende Interviews mit Experten wie Raul Krauthausen, Ines Boban oder Christina Marx.

Daneben werden Schüler, Eltern und Pädagogen über ihre Erfahrungen sprechen sowie praktische Tipps rund um inklusive Bildung geben.

Der Kongress findet online auf www.inklusionskongress.de statt – deshalb kannst du orts- und zeitunabhängig teilnehmen und dir alle spannenden Interviews zum Beispiel von zu Hause aus ansehen.

Jetzt anmelden!


Inklusion braucht Innovation

3. „NeueNähe“-Hackathon

Im Social Impact Lab Bonn findet vom 01. bis 03. Februar 2019 der dritte „NeueNähe“-Hackathon statt. Der Programmierwettbewerb ist der Startschuss zum neuen Start-up-Programm „Inklusionsmacher“ und richtet sich an Gründer mit und ohne Behinderung, die sich für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe einsetzen.

Vogelperspektive auf einen Schreibtisch: Auf dem Schreibtisch steht ein Laptop, an dem Frauenhände tippen.

Das Social Impact Lab in Bonn steht ab Februar 2019 ganz im Zeichen von Inklusion und Teilhabe. Mit dem neuen Programm "InklusionsMacher" wendet sich das Ideenlabor gezielt an Gründer, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag für mehr Barrierefreiheit und ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft leisten möchten.

Den Auftakt zum Programm mit Fokus auf Inklusion macht dabei der dritte „NeueNähe“-Hackathon vom 01. bis 03. Februar 2019. Mit der Veranstaltung möchten wir in Zusammenarbeit mit der INCLUSIFY AG und dem Social Impact Lab Bonn an die beeindruckenden Resultate der ersten beiden „NeueNähe“-Hackathons in Berlin und Erlangen anknüpfen – und gleichzeitig Relevanz und Potentiale des neuen Gründer-Programms „InklusionsMacher“ hervorheben.

Inklusiver Hackathon: Für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit

Im Bonner Social Impact Lab haben Entwickler mit und ohne Behinderung ein ganzes Wochenende lang die Möglichkeit, bei dem Programmiermarathon die Zukunft von Inklusion und (digitaler) Barrierefreiheit aktiv mitzugestalten.

Du bist Entwickler und möchtest dich für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe einsetzen? Dann melde dich jetzt über Eventbrite an!