Neuigkeiten nach Themen

Code your life

Programmieren mit dem TurtleCoder

Mit der Initiative Code your Life engagieren sich Microsoft und der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. dafür, jungen Menschen die Teilhabe an der digitalisierten Gesellschaft zu ermöglichen. Die Aktion Mensch sorgt mit ihrer Förderung dafür, dass diese Teilhabe inklusiv ist – zum Beispiel mit dem TurtleCoder. Bildungseinrichtungen können jetzt eines von 500 Starterpaketen erhalten.

Zwei Jungs sitzen vor einem Laptop und programmieren.

Die Welt wird digitaler und der Umgang mit Technik immer selbstverständlicher. Umso wichtiger, dass Kinder- und Jugendliche einen Sinn für diese Technik entwickeln. Ein erster Schritt dahin ist es, das Programmieren zu erlernen.

Der TurtleCoder ist eine Programmierumgebung und vermittelt mit Hilfe einer Schildkröte (der Turtle) erste Programmierkenntnisse. Dabei setzt die Turtle die eingegebenen Programmiercodes in Bewegung um und zeichnet ihren Weg auf dem Bildschirm nach.

Kostenfreie Starterpakete

Die Aktion Mensch und die Microsoft-Initiative vergeben jetzt 500 kostenfreie Starterpakete "Turtle Coding Box" an Bildungseinrichtungen. Die Pakete enthalten die Programmier-App TurtleCoder, ein Handbuch zu ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten, Arbeitsmaterialien und mehr.

Mehr Informationen zum TurtleCoder und zu den Voraussetzungen für den Erhalt eines Starterpakets findest du hier:

zum TurtleCoder

 


Magazin "Menschen. Inklusiv leben"

Lebenslanges Lernen

Das Thema inklusive Erwachsenenbildung steht im Fokus der neuen Ausgabe des Aktion Mensch-Magazins „Menschen. Inklusiv leben“.

Das aktuelle Magazin liegt aufgeschlagen auf einem Tisch. Daneben eine Kaffeetasse.

Notwendigkeit und Nutzen von lebenslangem Lernen sind heutzutage unstrittig – nicht nur im beruflichen Kontext. Erwachsenenbildung kann auch der Persönlichkeitsentfaltung und -stärkung dienen oder der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Umso wichtiger, dass möglichst viele Weiterbildungsangebote barrierefrei und inklusiv werden.

In der neuen Ausgabe des Aktion Mensch-Magazins „Menschen. Inklusiv leben“ stellen wir gute Beispiele aus der Praxis vor – und zeigen, wo es noch hakt beim Recht auf Erwachsenenbildung für alle.
Es besteht die Möglichkeit die aktuelle Ausgabe online kostenlos zu bestellen, oder als barrierefreies PDF herunterzuladen. Ausgewählte Beiträge der Ausgabe stehen auch als Hörversion und in Einfache Sprache übersetzt zur Verfügung:

zu "Menschen. Inklusiv leben"


Diskussion mit Minister Dr. Stamp

#MissionInklusion im Landtag

Beim Jugendaktionscamp kamen im Mai unter dem Motto #MissionInklusion rund 100 Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen. Die dort zusammengetragenen Wünsche, Forderungen und Ideen rund um das Thema Inklusion diskutierten sie vergangene Woche in Düsseldorf mit Dr. Joachim Stamp.

Minister Joachim Stamp in der Diskussion mit einigen Jugendlichen.

Was bedeutet für Sie Inklusion? Warum gibt es keine Gebärdensprachdolmetscher*innen bei öffentlichen Veranstaltungen? Bis zu welchem akademischen Grad geht Inklusion? Die Fragen, die die Jugendlichen zum Gespräch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen mitgebracht hatten, waren vielfältig. Sie bildeten die Diskussionsgrundlage für einen regen und sehr offenen Austausch zwischen den Teilnehmer*innen des Jugendaktionscamps 2019 und dem Politiker.

Einige der Anregungen hat der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sich direkt konkret auf seine persönliche Agenda gesetzt. So möchte er sich dafür einsetzen, dass zukünftig regelmäßig Gebärdensprachdolmetscher*innen bei Debatten zugegen sind und die Inklusionsdebatte generell mehr Fahrt aufnimmt. Und auch die eigene Sprache will er im Blick behalten – lieber leichte Sprache statt "Politiker-Jargon" verwenden.

Die jugendlichen Teilnehmer*innen werden sicher gespannt verfolgen, ob ihre Forderungen tatsächlich umgesetzt werden. Den Austausch haben sie auf jeden Fall als sehr positiv und transparent empfunden, und als Anreiz, sich künftig noch stärker für Inklusion einzusetzen. Sei es auf politischer Ebene oder auch in ihrem schulischen und persönlichen Umfeld. Wir freuen uns über diesen gelungenen Abschluss des diesjährigen Jugendaktionscamps!

Du möchtest mehr über das Jugendaktionscamp erfahren? Hier findest du einen vielfältigen Rückblick:

zum Jugendaktionscamp 2019

 

 


Inklusives Netzwerk

Engagierte Mentoren gesucht

Das Projekt IXNET – INKLUSIVES EXPERT*INNEN-NETZWERK möchte die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker verbessern und ist auf der Suche nach Mentees und Mentoren – bewirb dich noch bis zum 31. August!

Zwei Frauen im Gespräch.

Der Hildegardis-Verein hat ein neues Mentoring-Programm initiiert, das sich an Akademiker mit Behinderung richtet, die Unterstützung und Beratung beim (Wieder-)Einstieg in den Beruf suchen. Für das Projekt sucht der Verein insgesamt 40 Mentees und 40 Mentoren, die Teil des einjährigen Mentoring-Programms werden möchten.

Das Programm startet im Dezember 2019 und richtet sich in der ersten Runde an Akademikerinnen, die sich als Mentees bewerben möchten. In der zweiten Runde ab Juni 2020 werden in der Bewerbungsphase auch männliche Akademiker berücksichtigt. An der Gestaltung beider Mentoring-Runden sind engagierte und berufserfahrene Akademiker mit Behinderung als Mentoren beteiligt.

Du möchtest dabei sein? Dann bewirb dich jetzt bis zum 31. August 2019!

Erfahre mehr über das Programm


Deutsche UNESCO-Kommission

Programm zur Förderung inklusiver Bildung

Der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission fordert in einem aktuellen Papier ein Programm zur Förderung inklusiver Bildung.

Ein Junge in einem orangefarbenen Pullover sitzt an einem Schreibtisch in einem Klassenzimmer.

Inklusive Bildung heißt, dass jeder Mensch an hochwertiger Bildung teilhaben und sein Potential voll entfalten kann. Im deutschen Bildungssystem sind die Chancen aber noch immer ungleich verteilt. Um allen Menschen den Zugang zu hochwertiger Bildung zu gewähren, fordert der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission deshalb in einem Empfehlungspapier ein umfassendes Programm zur Förderung inklusiver Bildung in Deutschland.

Künftig sollte inklusive Bildung schrittweise über die gesamte Bildungsbiografie gestärkt werden. In dem Papier empfiehlt der Expertenkreis etwa, dass Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bund und Ländern für den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems genutzt und die Bildungsbudgets in den Kommunen gebündelt werden, um inklusive Bildungsangebote zu fördern. Wenn sich regionale und lokale Bildungsträger stärker vernetzen, können auch Hürden beim Übergang zwischen verschiedenen Bildungsstufen leichter überwunden werden.

Gleichzeitig fordern die Experten und Expertinnen bundesweit gesicherte Standards der Bildungsinfrastruktur, etwa mit Blick auf die Barrierefreiheit oder die Ausstattung mit Personal und Lehrmaterial.

Im Fokus des heute veröffentlichten Papiers stehen unter anderem die Bereiche frühkindliche Bildung, Schule sowie der Übergang in Beruf und Arbeitswelt.

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