Neuigkeiten nach Themen

Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

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Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

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Deutsche UNESCO-Kommission

Programm zur Förderung inklusiver Bildung

Der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission fordert in einem aktuellen Papier ein Programm zur Förderung inklusiver Bildung.

Ein Junge in einem orangefarbenen Pullover sitzt an einem Schreibtisch in einem Klassenzimmer.

Inklusive Bildung heißt, dass jeder Mensch an hochwertiger Bildung teilhaben und sein Potential voll entfalten kann. Im deutschen Bildungssystem sind die Chancen aber noch immer ungleich verteilt. Um allen Menschen den Zugang zu hochwertiger Bildung zu gewähren, fordert der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission deshalb in einem Empfehlungspapier ein umfassendes Programm zur Förderung inklusiver Bildung in Deutschland.

Künftig sollte inklusive Bildung schrittweise über die gesamte Bildungsbiografie gestärkt werden. In dem Papier empfiehlt der Expertenkreis etwa, dass Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bund und Ländern für den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems genutzt und die Bildungsbudgets in den Kommunen gebündelt werden, um inklusive Bildungsangebote zu fördern. Wenn sich regionale und lokale Bildungsträger stärker vernetzen, können auch Hürden beim Übergang zwischen verschiedenen Bildungsstufen leichter überwunden werden.

Gleichzeitig fordern die Experten und Expertinnen bundesweit gesicherte Standards der Bildungsinfrastruktur, etwa mit Blick auf die Barrierefreiheit oder die Ausstattung mit Personal und Lehrmaterial.

Im Fokus des heute veröffentlichten Papiers stehen unter anderem die Bereiche frühkindliche Bildung, Schule sowie der Übergang in Beruf und Arbeitswelt.

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Comenius-Auszeichnung

Preis für unsere Bildungsmedien

Unser Bunte Bande-Musical "Gemeinsam sind wir stark!" und unser Turtle-Coder für junge Programmierer sind mit zwei Medaillen des Comenius-EduMedia-Awards ausgezeichnet worden!

Zwei Kinder sitzen vor einem orangefarbenen Laptop, sie lächeln in die Kamera.

Zum 24. Mal hat die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI) in diesem Jahr die Comenius-EduMedia-Auszeich­nungen für vorbildliche Bildungsmedien verliehen.

Die Fachgesellschaft für Multi­media, Bildungstechnologie und Mediendidaktik ehrt zwei unserer digitalen Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung richten.

Wir freuen uns über Comenius-Medaillen für

  • unser Bunte Bande-Musical "Gemeinsam sind wir stark!", das Anfang dieses Jahres Premiere in Dortmund feierte und
  • den Turtle-Coder, ein Programmierwerkzeug für junge Entdecker mit ohne und Behinderung, das in Zusammenarbeit mit der Microsoft-Initiative "Code Your Life" entwickelt wurde.

Freie Termine

Jetzt Workshop buchen

Inklusive Begegnungen vor Ort: Für die Jugend-Workshops der Aktion Mensch sind im Herbst und Winter noch Termine frei.

Kübra moderiert einen Jugend-Workshop.

Durch unser Workshop-Angebot kommen junge Menschen mit und ohne Behinderung in Schulen miteinander ins Gespräch – und können Fragen stellen, die sie schon immer mal loswerden wollten. Junge, spannende Persönlichkeiten mit und ohne Behinderung leiten die Workshops: offen, humorvoll und auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.

Die Workshops sind für weiterführende Schulen aller Schulformen und außerschulische Einrichtungen geeignet, die mit Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren arbeiten. Interessenten können ihre Terminwünsche für die kostenfreien Workshops ab sofort anmelden.

Sichere dir jetzt einen Termin!

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KIMI-Siegel 2019

Preis für die Bunte Bande

Die Bunte Bande wird mit dem KIMI-Siegel für Vielfalt ausgezeichnet. Das Siegel wird an Neuerscheinungen vergeben, die vielfältige und fantasievolle Geschichten für Kinder und Jugendliche erzählen.

Eine Zeichnung von fünf Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Sie sind die Bunte Bande.

Die Bunte Bande wird in diesem Jahr erneut ausgezeichnet: Sie erhält das KIMI-Büchersiegel für vielfältige Kinder- und Jugendbücher. Die Jury hat aus einer großen Vielzahl an Neuerscheinungen diejenigen ausgewählt, die bunt und fröhlich, realistisch und fantasievoll, vor allem aber beiläufig vielfältig und ohne Klischees Geschichten aus der Welt von Kindern und Jugendlichen erzählen. Das KIMI-Siegel soll als Art „Blauer Engel“ für Vielfalt im Kinder- und Jugendbuch stehen, so die Veranstalter.

Auch die Juryvertreter mit und ohne Behinderung spiegeln eine vielfältige und inklusive Gesellschaft wider. Sie setzen sich zusammen aus Vertretern der Wissenschaft, der pädagogischen Arbeit, dem Stiftungswesen, der inklusiven Bloggerszene, Autoren und Experten aus der Kinder- und Jugendförderung. Neben ihnen haben auch Kitagruppen sowie Kinder und Jugendliche an der Auswahl teilgenommen: Die Teams wählten anhand selbstbestimmter Kriterien herausragende, vielfältige Kinder- und Jugendbücher aus, um mit KIMI ein öffentlich gut wahrnehmbares Zeichen zu setzen.

Die Bunte Bande: Kennenlernen und bestellen

Mehr zum KIMI-Siegel und die Preisträger erfahren

Jugendaktionscamp

Quergedacht, diskutiert, positioniert!

Unter dem Motto „#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ kamen am vergangenen Wochenende rund 100 Jugendliche zum ersten inklusiven Jugendaktionscamp der Aktion Mensch zusammen. Das Ziel: Eigene Ideen und Konzepte für eine inklusive Gesellschaft für morgen formulieren. Am Ende fand ein Protestmarsch statt, bei dem die Forderungen der Jugendlichen übergeben wurden.

Hunderte Jugendliche demonstrieren mit Plakaten und bunten Fahnen.

„Wir sind viele, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“, skandierten die rund hundert Jugendlichen mit und ohne Behinderung aus ganz Deutschland auf ihrem Weg zur Abschlusskundgebung auf dem Bonner Münsterplatz. Zuvor hatten die Teilnehmenden des ersten Jugendaktionscamps der Aktion Mensch eigene Ideen und Konzepte für eine inklusive Gesellschaft von morgen entwickelt und drei Tage lang unter dem Motto „#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ in ganz unterschiedlichen Workshops auch über inklusive Arbeit und Bildung diskutiert. Dabei wurde über Trends, Herausforderungen und Vorurteile ebenso nachgedacht wie neue Strategien entwickelt, zum Beispiel im Umgang mit Hatespeech und anderen Anfeindungen im Internet. Wer wollte, konnte auch an einer Rollstuhlbasketball Session teilnehmen und sogar einen eigenen Song komponieren.

Forderungen übergeben

Auch Forderungen wurden laut und gesammelt. Volle drei Seiten umfasst der Aufruf für eine inklusive Gesellschaft, in dem sich die Camp-Teilnehmer für eine barriere- und vorurteilsfreie Arbeitswelt, für barrierefreie Wohnungen und für eine Ausstattung von Schulen, in der eine inklusive Bildung möglich ist, stark machen. Inklusionsbotschafterin Joscha Röder übergab diese Botschaften zum Ende der Veranstaltung dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von NRW, Dr. Joachim Stamp.

Einladung ins Ministerium

Sichtlich beeindruckt versprach dieser, mit den Aktivisten im Gespräch zu bleiben: „Mir ist wichtig, dass das Engagement der Jugendlichen auch ernst genommen wird. Deshalb lade ich die Camp-Teilnehmer zum Gegenbesuch zu mir ins Ministerium nach Düsseldorf ein, um gemeinsam zu besprechen, was man verbessern kann. Das am grünen Tisch zu überlegen, reicht nicht aus – wir müssen die Sicht der Betroffenen hören.“

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