Wie gelingt echte Partizipation - und was hat Partizipation mit Inklusion zu tun?

Wollen Kommunen echte Partizipation, brauchen sie Mut und müssen Zeit, Geld und Personal investieren. Zeit, weil Partizipation ein (Lern-)Prozess ist. Geld und Personal, weil Barrieren abgebaut, Methoden erlernt und Menschen für Partizipation gestärkt werden müssen und echte Partizipation keine Sache ist, die sich nebenher im täglichen Arbeitsalltag vorantreiben lässt. Mut ist nötig, weil Routinen und Strukturen verändert, Sichtweisen eröffnet und Hierarchien verschoben werden müssen.

Grundvoraussetzung ist, dass Partizipation ernst gemeint ist. Bürger*innen und Menschen aus den Zielgruppen müssen merken, dass sie mit ihrer Meinung und ihrem Handeln etwas bewirken. Nur wenn die Zielgruppe Entscheidungen mittreffen kann und diese Entscheidungen dann gemeinsam umgesetzt werden, kann echte Partizipation gelingen.

Echte Partizipation ist bei Kommune Inklusiv eine Gelingensbedingung für Inklusion. Denn nur, wenn alle Menschen wirklich mitbestimmen und mitgestalten dürfen, ist Inklusion erreicht.

Mehr dazu erfahren Sie auf folgenden Seiten des Praxishandbuchs Inklusion:

Mehr zur Initiative Kommune Inklusiv lesen.

Direkten Link zu diesem Artikel kopieren:

War die Antwort hilfreich?