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Schneverdingen

Mit der Initiative Kommune Inklusiv sollen in Scheverdingen und im Heidekreis neue Möglichkeiten der Teilhabe entstehen. Als erstes wollen die Akteur*innen die breite Vereinslandschaft mit ihren vielen engagierten Bürger*innen für das Thema Inklusion gewinnen. Es soll ein ein gut funktionierendes Inklusionsnetzwerk entstehen.

Schneverdingen ist eine Kleinstadt im niedersächsischen Landkreis Heidekreis. Umgeben von Wäldern, Äckern und dem Pietzmoor liegt es mitten im Naturpark Lüneburger Heide. Als beliebtes Ausflugsziel ist der Tourismus für den Ort ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Plattdeutsche ist in Schneverdingen weit verbreitet. Nachdem die Sprache immer mehr aus dem öffentlichen Leben verschwunden war, bemühen sich die Einheimischen heute darum, es zu pflegen. So sind zum Beispiel die Ortsschilder zweisprachig und Eltern führen ihre Kinder oft früh an das Niederdeutsche heran.

Im Heidekreis wird Bürgerbeteiligung groß geschrieben. Seit 2011 haben Verwaltung und Politik im Rahmen des Stadtmarketing-Prozesses gemeinsam mit engagierten Schneverdinger*innen mehr als 180 Projekte umgesetzt. Eines von ihnen ist der Bürgerbus, der seit rund vier Jahren das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs erweitert. Ein weiteres Projekt ist das ehrenamtlich betriebene Kino LichtSpiel. Hier können Jung und Alt am Wochenende Filmvorstellungen besuchen. 

Für Inklusion gab es in der Kleinstadt lange keine hauptamtlichen oder koordinierten Strukturen, sondern nur lose Projekte und einzelne engagierte Partner*innen. Kinder in Schneverdingen können zum Beispiel schon seit mehreren Jahren eine kooperative Tagesstätte oder Grundschulklasse besuchen. Die sogenannte Kooperationsklasse ist ein eigenes Bildungsformat in Niedersachsen: Jungen und Mädchen mit sonderpädagogischem Förderbedarf lernen in einer separaten Klasse an einer Regelschule.

Die Kleinstadt ist außerdem Mitglied im deutschen sowie internationalen Cittàslow-Netzwerk. Cittàslow ist italienisch und bedeutet „langsame Stadt“. Die in Italien entstandene Bewegung wirkt der Vereinheitlichung von Städten entgegen und setzt sich, wie die Initiative Kommune Inklusiv, für lokale Vielfalt und Lebensqualität ein. 

Die Zielgruppen und Ziele

Die Inklusionsmacher*innen vor Ort widmen sich vier Zielgruppen: Menschen mit Behinderung, Geflüchteten und Migrant*innen, älteren Menschen sowie Kindern und Jugendlichen. Für sie sind vor allem Kultur- und Freizeitprojekte geplant, aber auch Maßnahmen für Barrierefreiheit und inklusive Bildung. Generelles Inklusionsbewusstsein soll etwa durch Bürgerforen, Tage der offenen Tür oder Erlebnis-Parcours entstehen.

Die Vision

Porträt von Jessica Bleifuß

Wenn wir schon im Kindergarten und in der Schule vermitteln, dass Verschieden-Sein das Normalste der Welt ist und dass dieses Verschieden-Sein gut ist, wächst eine Generation heran, die auf ganz neue Weise miteinander umgeht.

Jessica Bleifuß, Koordinatorin von Kommune Inklusiv Schneverdingen
Porträt von Ulrike Schloo

Meine Vision ist ein ‚Schneverdingen für alle’. Das können die Bürgerinnen und Bürger selbst (vor)leben: ein Mehr an Miteinander, ein Ich-achte-auf-meinen- Nachbarn, meine Mitschülerin, meinen Arbeitskollegen. Schneverdingen war hier schon immer recht vorbildlich. Es wäre toll, wenn wir dieses Bild so schärfen könnten, dass ‚Schneverdingen für alle’ uns genauso beschreibt und auszeichnet wie beispielsweise Münster als Fahrradstadt bekannt ist.

Ulrike Schloo, Koordinatorin von Kommune Inklusiv Schneverdingen

Interview mit Oliver Hofmann

Oliver Hofmann war bis Anfang 2020 gemeinsam mit Ulrike Schloo für die Koordination von Kommune Inklusiv Schneverdingen verantwortlich. Auf der Tagung „Kommunen werden inklusiv“ am 28. Februar und 1. März 2018 zog er ein erstes Resümee nach einem Jahr Projektlaufzeit.

Halbzeitbilanz der Modellkommune Schneverdingen

Mit einem Video auf YouTube nimmt die Modellkommune Schneverdingen die Halbzeit des Projekts zum Anlass, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im Film erfahren Sie, was in den letzten zweieinhalb Jahren in Schneverdingen schon alles angestoßen wurde.

Das Netzwerk in Schneverdingen

Das Schneverdinger Inklusions-Netzwerk ist groß und bunt: Es besteht aus der Projekt-Koordination, den Projektträgern, 19 engagierten Partner*innen und der Steuerungsgruppe . Die Steuerungsgruppe gibt es in jeder Modellkommune. Sie bildet dort das Herzstück des Inklusions-Netzwerks , da sie Vertreter*innen ortsansässiger Institutionen, Vereine und Organisationen zusammenbringt. Diese Vertreter*innen treffen sich regelmäßig, um Kommune Inklusiv weiterzuentwickeln.

Hier gibt es mehr Informationen über die Aufgaben der Steuerungsgruppe.

Die Steuerungsgruppe in Schneverdingen trifft sich mindestens viermal im Jahr. Sie prüft die lokalen Inklusionsmaßnahmen und stellt sicher, dass sie zu den Zielen des Gesamtprojekts passen. In ihr tauschen sich unter anderem Kommune, Projekt-Koordination und mehrere Arbeitsgruppen aus. Auch Menschen aus den vor Ort definierten Zielgruppen sind in der Gruppe vertreten. Jedes Mitglied agiert als Multiplikator, macht Kommune Inklusiv also bekannter und bringt die Initiative in die Breite.

Das Netzwerk

Jessica Bleifuß ist seit April 2020 als Projektleiterin im Kommune Inklusiv-Team. Als Mutter dreier Kinder und langjährige, gut vernetze Elternvertreterin liegt ihr der Bereich „Bildung“ besonders am Herzen. Ihr ist es wichtig, dass bereits die jüngsten Schneverdinger*innen erfahren können, wie toll und wichtig Vielfalt ist. Diese Perspektive bringt sie immer wieder in ihre Arbeit ein. Sie will außerdem Vorurteile gegenüber Inklusion abbauen. Gleichzeitig arbeitet sie daran, dass die Idee „Schneverdingen für alle“ für ihre Heimatstadt zur Wirklichkeit wird.

Ulrike Schloo arbeitet bereits seit der Planungsphase im April 2017 als eine der beiden Projektleiter*innen im Team von Kommune Inklusiv. Sie ist vor allem für die Handlungsfelder „Arbeit“ und „Freizeit“ zuständig. Aus ihrer früheren selbstständigen Tätigkeit bringt sie Organisationstalent und den genauen Blick auf die Zahlen mit. Gemeinsam mit ihrer Kollegin schreibt und prüft sie Projektpläne, organisiert Veranstaltungen oder evaluiert Zielvorgaben. Sie liebt kreative neue Ideen, ehrenamtliches Engagement und bringt sich in diesem Bereich gerne mit Rat und Tat ein.

Logo der Lebenshilfe Soltau e.V.

Lebenshilfe Soltau

Die Lebenshilfe Soltau e.V.  wurde 1968 als Vereinigung von Eltern geistig behinderter Kinder in Soltau gegründet. Heute unterstützen und begleiten rund 250 Mitarbeiter*innen mehr als 400 Menschen mit und ohne Behinderung an verschiedenen Standorten im nördlichen Landkreis Heidekreis. Das Leistungsangebot umfasst ambulante Dienste, kooperative Kindertagesstätten, eine Tagesbildungsstätte, Wohnangebote, eine Seniorenbetreuung für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung, eine logopädische Praxis und ein Integrationsunternehmen.

Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens und Lebenshilfe-Geschäftsführer Gerhard Suder

Stadt Schneverdingen und Lebenshilfe Soltau

Mit der Stadt Schneverdingen  und der Lebenshilfe Soltau e.V.  haben sich im Jahr 2016 zwei Akteure gemeinsam für Kommune Inklusiv beworben. Denn Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens sind Inklusion und die Lebensqualität vor Ort ein wichtiges Anliegen. Das zeigt auch ihr Engagement um einen Platz im Cittàslow-Netzwerk, in dem Inklusion ebenfalls als wichtige Themensäule benannt ist.

Frauen sitzen am Tisch und unterhalten sich.

Die Steuerungsgruppe in Schneverdingen

Die Steuerungsgruppe von Kommune Inklusiv Schneverdingen hat einen übergeordneten Blick auf die Initiative, trifft Entscheidungen und nimmt Kurskorrekturen vor, falls diese nötig werden. Ihre Mitglieder sind in zehn Tandems organisiert und kommen aus allen Bereichen der lokalen Bevölkerung. So ist sichergestellt, dass die Interessen vor Ort so genau wie möglich abgebildet werden. Außerdem gibt das Gremium wichtige Informationen an den Stadtrat weiter. In der Steuerungsgruppe vertreten sind die Stadt Schneverdingen, die Lebenshilfe Soltau, die Projekt-Koordination, der Sozialausschuss, der Fachbereich Bürgerdienste, engagierte Kinder und Jugendliche sowie die Arbeitsgruppen „Schneverdingen für alle“, „Freizeit“, „Arbeit“ und „Bildung“.

Logo der Arbeiterwohlfahrt

AWO Ortsverein Schneverdingen

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist einer der sechs Spitzen-Verbände der Freien Wohlfahrtpflege. Sie vertritt die Interessen aller Menschen, die sich selbst kein Gehör verschaffen können, und ermutigt sie, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das Ziel. Den AWO Ortsverein in Schneverdingen  gibt es schon seit über 40 Jahren. Schwerpunkt der Vereinsarbeit sind Freizeitangebote für ältere Menschen. So finden zum Beispiel zweimal im Monat Klön- und Spielenachmittage statt. Außerdem gehen die Mitglieder des Vereins einmal im Monat kegeln und fahren Fahrrad.

Ein bunt bemalter und beschrifteter Kleinbus.

Bürgerbus Schneverdingen

Der Bürgerbus Schneverdingen  verbessert vor allem die Lebensqualität derer, die kein Auto nutzen. Drei Buslinien verbinden das Stadtgebiet mit den umliegenden Ortschaften. Das ermöglicht beispielsweise vielen älteren Menschen, am öffentlichen Leben teilzuhaben. Arztbesuche, Einkäufe, Behördengänge sowie Kontakt zu Freunden und Bekannten sind für sie einfacher zu realisieren. Neben acht Sitzplätzen bietet der Bürgerbus ausreichend Platz für Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollatoren und garantiert durch Niederflurtechnik und große Türen einen bequemen Ein- und Ausstieg.

Logo des Vereins für Diakonie e.V. Schneverdingen

Schneverdinger Verein für Diakonie

Der Verein für Diakonie e.V.  Schneverdingen wurde im Jahre 1968 mit dem Ziel gegründet, ein Alten- und Pflegeheim zu betreiben. So nahm 1969 „Der Tannenhof“ den Betrieb auf. Im Jahr 2002 eröffnete mit den Hausgemeinschaften „Wiesentrift“ ein weiteres Haus für an Demenz erkrankte Menschen. Heute leben in den Häusern der Diakonie insgesamt 150 Menschen, die einen mehr oder weniger großen Hilfebedarf haben. Der ambulante Pflegedienst „Diakoniestation Schneverdingen-Neuenkirchen“, „Essen auf Rädern“ und die „Durchwanderer-Herberge“ runden das Angebot der Diakonie in Schneverdingen ab.

Drei Feuerwehrmänner in Uniform stehen vor einem Feuerwehrauto.

Freiwillige Feuerwehr Schneverdingen

Die Freiwillige Feuerwehr Schneverdingen  ist eine Einrichtung der Stadt Schneverdingen und besteht aus zehn Ortsfeuerwehren. Alle rund 480 Mitglieder sind ehrenamtlich aktiv, denn eine Berufs- oder Werksfeuerwehr gibt es nicht. Wenn irgendwo ein Feuer ausbricht, erhalten die Einsatzkräfte per Sirene oder über einen digitalen Meldeempfänger einen Alarm. Dann machen sie sich so schnell wie möglich auf den Weg zum Feuerwehrhaus, legen ihre Schutzkleidung an und beginnen den Einsatz. Im Jahr 2018 war dies insgesamt 334 Mal der Fall.  

Logo der Freizeitbegnungsstätte

FZB Jugendbereich Schneverdingen

Die Freizeitbegegnungsstätte  (FZB) ist eine Einrichtung der Stadt Schneverdingen. Seit 1982 bietet sie Jugendlichen vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote, zum Beispiel Film-, Kreativ-, Koch- und Veranstaltungs-Kurse, Gesangsunterricht sowie eine Impro-Theatergruppe. Dabei arbeitet die FZB grundsätzlich inklusiv und interkulturell. Zudem sind die Räumlichkeiten barrierefrei. Neben den wöchentlichen Angeboten gibt es auch ein offenes Jugendcafé.

Logo der Grundschule am Osterwald

Grundschule am Osterwald

Die Grundschule am Osterwald  ist eine offene Ganztagsschule mit Nachmittagsbetreuung. Kollegium und Schulleitung haben Inklusion als wichtiges Thema im Bildungsbereich erkannt: Wenn diese wirklich umgesetzt und in einem bestimmten Lebensbereich Einzug halten solle, gelte es, miteinander zu arbeiten. In diesem Sinne läuft in Kooperation mit der Hilfen aus einer Hand GbR ein Pilotprojekt für soziales Kompetenztraining, das die Klassengemeinschaften für eine gelingende Inklusion vorbereitet. Und das bereits im dritten Jahr.

Logo Hilfen aus einer Hand
Die Hilfen aus einer Hand GbR  ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Sie ist im gesamten nördlichen Heidekreis aktiv und bietet vor allem Familien - sprich Eltern und ihren Kindern - Beratung, Unterstützung und Weiterbildung an. Zum Beispiel durch Babysitter-Kurse oder Kompetenztrainings. Daneben vermittelt der Dienst Betreuungsleistungen wie Tagespflege. Bei all dem arbeitet Hilfen aus einer Hand stark sozialraumorientiert.
Logo der Kooperativen Gesamtschule in Schneverdingen

Kooperative Gesamtschule Schneverdingen

Die Kooperative Gesamtschule Schneverdingen  (KGS) ist mit über 1.600 Schüler*innen eine der größten Schulen in Niedersachsen. Sie bietet schulzweigbezogenen, schulzweigübergreifenden und Ganztagsunterricht, Kurswahl nach Neigung, inklusive Klassen sowie Projekte und Aktionstage zum Thema Inklusion. Denn jungen Menschen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sollen gemeinsame Erfahrungen möglich sein. 2017 wurde die KGS bei Deutschlands größtem Schulwettbewerb „Starke Schule“ Landessieger in Niedersachsen. Auf Bundesebene belegte sie den zweiten Platz und gewann den Sonderpreis „Flüchtlinge willkommen heißen“.

Logo des Vereins "Meine Heidekönigin" Schneverdingen

Verein Heideblüte

Der Verein Heideblüte Schneverdingen e.V.  pflegt Brauchtum und Traditionen, fördert die Heimatgeschichte und organisiert das Schneverdinger Heideblütenfest: Inmitten eines bunten Rahmenprogramms wird jährlich am letzten Augustwochenende die neue Heidekönigin gekrönt. Dazu gibt es einen Festumzug, Live-Musik, einem Familiennachmittag und ein Festspiel auf der Freilichtbühne im Höpental. Die Feierlichkeiten erstrecken sich über vier Tage und sind eines der größten Heimatfeste der Lüneburger Heide.

Logo des Kinos Lichtspiel e.V.

Kino LichtSpiel

Bürger*innen, Vereine und die Stadt Schneverdingen haben das Kino LichtSpiel  nicht nur gemeinsam aufgebaut, als Mitmach-Kino wird es auch rein ehrenamtlich betrieben. Es bietet 53 Plätze, modernste Technik und ist räumlich barrierefrei. Zudem garantiert die App „Greta“ durch Audiodeskription und Untertitel, dass Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung auch die Filme barrierefrei genießen können. Am Wochenende zeigt das Kino je zwei für Erwachsene, am Sonntagnachmittag einen Film für Kinder. Daneben gibt es Sondervorstellungen, Dokumentationsreihen und Open-Air-Kino.

Logo des Kulturvereins Schneverdingen e.V.

Kulturverein Schneverdingen e.V.

 

Den Schneverdinger Kulturverein  gibt es seit über 40 Jahren. Neben seiner siebenköpfigen Leitung engagiert sich eine stetig wechselnde Zahl von Menschen für die Kultur vor Ort. Gemeinsam planen sie Veranstaltungen und organisieren verschiedenste Angebote: Von Theateraufführungen, Konzerten, Lesungen, Kino- und Tanzabenden über Musik- und Theaterworkshops, Vorträge, Ausstellungen bis hin zu Senioren- und Kinderprogrammen. Dem Verein ist es wichtig, Vielfalt vorzuleben und alle Altersgruppen anzusprechen.

Logo der Lions International

Lions-Club Schneverdingen e.V.

Der Lions-Club ist ein weltweiter Wohltätigkeitsverein mit über 1,4 Millionen Mitgliedern in über 200 Staaten. Im Heidekreis verfolgt er das Ziel, dort zu helfen, wo andere es nicht tun, vor allem in den Bereichen Soziales, Bildung und Umwelt. Ohne die ehrenamtliche Arbeit mit einzubeziehen konnte der Lions-Club Schneverdingen  seit seiner Gründung im Jahr 1993 über 525.000 Euro zur Verfügung stellen. 2019 unterstützte er vor allem die Schneverdinger Tafel, die gemeinnützigen Pflegedienste und die Fördervereine von Schneverdinger Schulen.

Logo Mehr Generationen Haus

Mehrgenerationenhaus Schneverdingen

Mehrgenerationenhäuser sind Orte der Begegnung. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander. Auch das Mehrgenerationenhaus Schneverdingen e.V.  lebt dieses Miteinander der Generationen. Es stellt einen Ort bereit, an dem sich Menschen unterschiedlichsten Alters austauschen und kennenlernen können. Zum Beispiel, indem Schüler*innen älteren Menschen bei der Arbeit mit dem Computer helfen. Oder indem Senior*innen Deutschunterricht für Migrant*innen geben. Weitere Begegnungsmöglichkeiten gibt es im Rahmen offener Treffs oder Gruppen.

Logo des Schützenvereins Schneverdingen von 1848

Schneverdinger Schützenverein

Der Schützenverein von 1848 Schneverdingen e.V.  bietet Musik, Tradition und Geselligkeit sowie Spiel und Spaß für alle. Wer mit anderen musizieren möchte, hat montags die Gelegenheit dazu. Wer sich hingegen für Schießsport interessiert und die Disziplin ausprobieren möchte, schaut montags zum Pistolenschießen, dienstags zum Wehr-Jugendschießen oder donnerstags zum allgemeinen Übungsschießen vorbei.

Logo des Stadtjugendrings Schneverdingen e.V.

Schneverdinger Schützenverein

Der Stadtjugendring Schneverdingen e.V.  engagiert sich vor Ort seit 1977. Er stellt sich komplett aus ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen auf und hat das Ziel, die Kinder- und Jugendarbeit in Schneverdingen weiter auszubauen. Bestehend aus über 46 Mitgliedsvereinen organisiert er jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen. Zum Beispiel den Singer-Songwriter-Slam, den Dämmerschoppen oder Musik am Mittwoch. Alle zwei Jahre findet unter Federführung des Stadtjugendrings außerdem das HöpenAir Festival statt.

Logo des Stadtpräventionsrat Schneverdingen

Stadtpräventionsrat Schneverdingen

Prävention bedeutet, mögliche Gefahren bereits im Vorfeld zu verringern. Entsprechend versteht sich der Stadtpräventionsrat der Stadt Schneverdingen  als Koordinator und Vermittler präventiver Aktionen, Bündnisse und Arbeitskreise. Er sieht Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, plant, fördert sie und möchte so das Leben aller Bürger*innen verbessern. Zudem ist er Austauschforum für alle lokalen Gruppen, die sich mit dem Thema befassen.

Log des T.V. Jahn Schneverdingen

TV Jahn Schneverdingen

Der Turnverein Jahn Schneverdingen e.V.   wurde 1902 gegründet. Mit über 3.200 Mitgliedern ist er der größte Verein im Landkreis Heidekreis. In 19 Abteilungen bietet er viele alte und neue Sportarten an. Dazu gehört auch die Abteilung Behinderten- und Gesundheitssport. Denn neben der Kinder- und Jugendarbeit konzentriert sich der Verein schwerpunktmäßig auf Sport für Senior*innen sowie Rehabilitationssport.

Ein Violinspieler

Gemeinnütziger Verein für therapeutischen Musikunterricht

Der Verein Tonfolgen e.V.  bietet therapeutischen Musikunterricht für an Demenz Erkrankte, Menschen mit Lähmungen, Parkinson oder Folgen eines Schlaganfalls. Er richtet sich also an jene, denen man musikalisches Lernen oft nicht mehr zutraut. Mit einer eigens entwickelten Methode werden im Unterricht verdeckt schlummernde Fähigkeiten genutzt. Dabei liegt der Fokus nicht auf den Defiziten durch die Krankheit, sondern auf den individuellen Potentialen, die die Schüler*innen mitbringen.

Logo des Vereins zur Pflege

Verein zur Pflege Hilfsbedürftiger e.V.

Der Verein zur Pflege Hilfsbedürftiger   wurde 1990 gegründet, um kranken und alten Menschen individuelle Betreuung in ihrem persönlichen Lebensbereich zu ermöglichen, soziales Miteinander sowie Kommunikation zu stärken. Denn der Vereinsamung dieser Menschen soll entgegengewirkt werden. Inzwischen ist der Verein mit über 100 Mitarbeiter*innen zu einer festen Institution in Schneverdingen geworden. Zu ihm gehören ein ambulanter Pflegedienst, eine ambulant betreute Wohngemeinschaft, das barrierefreie Seniorenzentrum Schaukelstuhl und mehrere Selbsthilfegruppen.

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