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Die Kommunen im Überblick

Erlangen

Brunnen auf Platz in Erlangen
Rund 112.000 Menschen leben in der fränkischen Stadt Erlangen, die wirtschaftlich zu den stärksten des Landes gehört. Inklusion ist hier kein komplettes Neuland: Bereits vor geraumer Zeit haben die Verantwortlichen vor Ort erkannt, wie wichtig es ist, gesellschaftliche Vielfalt bewusst zu gestalten und zu begleiten. Im Rahmen von Kommune Inklusiv soll insbesondere die Situation Gehörloser und von Einsamkeit bedrohter Menschen verbessert werden. 

Wir alle verspüren an der einen oder anderen Stelle gewisse Barrieren in unserem täglichen Leben. Was wir brauchen, sind gegenseitige Toleranz und Wertschätzung füreinander. Und wir müssen Barrieren – ganz gleich, welcher Art – dort abschaffen, wo sie auftauchen. Wenn das alles so einfach wäre, bräuchte es Kommune Inklusiv nicht. Also, packen wir’s an!

Felicitas Keefer, Koordinatorin von Kommune Inklusiv Erlangen 

Ansprechpartner*innen vor Ort

Projekt-Koordinatorinnen
Felicitas Keefer und Ina Fischer
Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.
Friedrichstraße 28
91054 Erlangen
Telefon: 09131 9166-756
info@erlangen-inklusiv.de

Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Eine Häuserzeile in Nieder-Olm
Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm hat knapp 33.000 Einwohner*innen und liegt in der Region Rheinhessen im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2010 bekam die Verbandsgemeinde vom Bundesfamilienministerium den Titel „Ort der Vielfalt“ verliehen. Mit dem Preis ehrt und stärkt die Behörde Engagement für kulturellen Reichtum. Ein Anliegen von Kommune Inklusiv Nieder-Olm ist es, diese Vielfalt zu erhalten und weiter zu stärken.

Inklusion bedeutet, dass jeder sein Leben selbst gestalten kann und dabei Respekt, Wertschätzung und Offenheit erfährt.

Gracia Schade, Koordinatorin von Kommune Inklusiv Verbandsgemeinde Nieder-Olm  

Ansprechpartnerin vor Ort

Projekt-Koordinatorin
Gracia Schade
Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V.
Kreuzstraße 3
55268 Nieder-Olm
Telefon: 06136 76 93 999
g.schade@zsl-mainz.de

Rostock

Patrizierhäuser in Rostock
Rostock ist mit über 200.000 hier lebenden Menschen die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Innerhalb der Initiative Kommune Inklusiv bildet es den Sozialraum mit den meisten Einwohner*innen. Einzigartig an Rostock sind die Stadtteil- und Begegnungszentren. Sie fördern vor Ort den Austausch zwischen Menschen aller Generationen unabhängig von Status, Geschlecht, Ethnie oder Behinderung. Dieser Ansatz kann - gerade bei einer stark wachsenden Bevölkerung wie in der Hansestadt - zu mehr Verständnis, Toleranz und einer höheren Lebensqualität führen.

Inklusion heißt, Stärken zu stärken, aufeinander Acht zu geben und die gegenseitige Hilfe zur gelebten Normalität zu machen.

Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport der Hansestadt Rostock

Ansprechpartner*innen vor Ort

Projekt-Koordinator*innen
Erik Ortlieb und Anja Schulz
Caritas-Verband für das Erzbistum Hamburg e.V.
Lange Straße 9
18055 Rostock
Telefon: 0381 3831 4191
info@inklusivesrostock.de

Schneverdingen

heidelandschaft bei Schneverdingen
Mit rund 19.000 Einwohner*innen ist  Schneverdingen die kleinste und am dünnsten besiedelte Kommune bei Kommune Inklusiv. Sie liegt zwischen Wäldern, Äckern und Mooren in der Lüneburger Heide und begeistert damit vor allem Naturliebhaber*innen. Obwohl es bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Inklusion gibt, sind die Netzwerkpartner*innen in Schneverdingen sehr engagiert und motiviert: Gemeinsam haben sie sich das Ziel gesetzt, gesellschaftliche Vielfalt, Selbst- und Mitbestimmung zu etwas Alltäglichem in ihrem Sozialraum zu machen. Die Mitgliedschaft im Cittàslow-Netzwerk beflügelt dieses Vorhaben zusätzlich. 

Wenn wir schon im Kindergarten und in der Schule vermitteln, dass Verschieden-Sein das Normalste der Welt ist und dass dieses Verschieden-Sein gut ist, wächst eine Generation heran, die auf ganz neue Weise miteinander umgeht.

Jessica Bleifuß, Koordinatorin von Kommune Inklusiv Schneverdingen

Ansprechpartner*innen vor Ort

Projekt-Koordinator*innen
Ulrike Schloo und Jessica Bleifuß
Lebenshilfe Soltau e.V.
Rathaus der Stadt Schneverdingen
Schulstraße 3
29640 Schneverdingen
Telefon: 05193 93 - 150
kontakt@svd-inklusiv.de


Schwäbisch Gmünd

Balkonblick auf Schwaebisch Gmuend
Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die von ihren rund 61.000 Einwohner*innen oft nur Gmünd genannt wird, liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Sie bildet neben Erlangen den zweiten süddeutschen Sozialraum bei Kommune Inklusiv. Früher gab es in der Region viele Klöster, die Menschen mit Behinderung versorgten. Aus diesen Klöstern sind im Laufe der Zeit inklusive Einrichtungen entstanden. Heute ist Schwäbisch Gmünd von dem reinen Fürsorgegedanken der ehemaligen Klöster abgekehrt und setzt sich für Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Vielfalt ein. 

Ich wünsche mir, dass die Menschen offener werden und einander näherkommen. Denn jedes Mal, wenn Menschen sich für Inklusion stark machen und versuchen, sich einander anzunähern, machen sie die Welt ein bisschen bunter und schöner.

Manuel Herr, Koordinator von Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd

Ansprechpartner vor Ort

Projekt-Koordinator
Manuel Herr
Marktplatz 37
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 0176 17071546
manuel.herr@schwaebisch-gmuend.de