Fragen und Antworten

Wenn Sie eine freigemeinnützige Organisation sind oder mit einer solchen kooperieren, dann können Sie einen Förderantrag für mehr Barrierefreiheit bei der Aktion Mensch stellen.

Vielleicht bekommen Sie aber auch über Netzwerkpartner*innen oder Ihre Kommune Geld. Immerhin ist Barrierefreiheit im öffentlichen Raum Pflicht. Das ist im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) von 2002 geregelt.

Mehr dazu erfahren Sie auf folgenden Seiten des Praxishandbuchs Inklusion:

Mehr zur Aktion Mensch-Förderung von Barrierefreiheit erfahren:

Mehr zur Initiative Kommune Inklusiv lesen.

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Die Erfahrung zeigt, dass Konkurrenzdenken und Doppelstrukturen wenig hilfreich sind. Ziele lassen sich leichter erreichen, wenn möglichst viele Organisationen, Vereine und Initiative ein gemeinsames Ziel definieren und verfolgen.

Deswegen empfehlen wir: Sprechen Sie auch "konkurrierende" Organisationen, Initiativen oder Vereine für Ihr inklusives Netzwerk an. Denn Ihr inklusives Vorhaben beinflusst Ihre Konkurrent*innen so oder so. Oft gibt es erstaunlich viele Schnittmengen und Synergieeffekte.

Mehr dazu erfahren Sie auf folgenden Seiten des Praxishandbuchs Inklusion:

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Zusammen mit Kommunen, Selbsthilfevereinen und Verbänden hat sich die Aktion Mensch in der Vorbereitung für die Initiative Kommune Inklusiv Gedanken gemacht, wie Inklusion in der Kommune gelingen kann. Dafür hat sie Menschen befragt und Workshops veranstaltet. Es haben sich vier Bedingungen herausgestellt, die die Initiative Kommune Inklusiv nun in den Modellkommunen verfolgt:

  • Die Menschen in der Kommune entwickeln ein Bewusstsein für Inklusion, wissen wie wichtig Inklusion ist und dass sie ihnen nützt.
  • Aktive Kommune: Politik und Verwaltung in der Kommune sind aktive Mitgestalter*innen des Inklusionsprozesses.
  • Gestärkte Menschen vor Ort sind aktive Mitgestalter*innen des Inklusionsprozesses.
  • Vertreter*innen von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Verwaltung arbeiten in einem Netzwerk professionell zusammen.

Mehr dazu erfahren Sie auf folgenden Seiten:

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Es gibt verschiedene Strategien, um inklusive Projekte nachhaltig fortzuführen. Bei Kommune Inklusiv haben sich folgende Maßnahmen herauskristalisiert:

  • Bauen Sie schon zu Beginn des Projekts Födermittel-Kompetenz auf. Denn die Suche nach einer Weiterfinanzierung und eine erfolgreiche Bewerbung dauert seine Zeit.
  • Planen Sie Ihr Projekt wirkungsorientiert, da sich so Erfolge gut messen lassen. Auch für Fördergeldgeber*innen sind strategische Ziele und messbare Erfolge starke Argumente.
  • Bauen Sie gute Netzwerk- und Team-Strukturen auf.
  • Binden Sie die Menschen vor Ort in Ihr Projekt ein: Partizipation und ein starkes ehrenamtliches Engagement stärken das Projekt nachhaltig und über den Projektzeitraum hinaus.
  • Finden Sie starke Befürworter*innen.
  • Denken Sie auch zu Beginn und während der Projektlaufzeit an die Zeit nach Ende der ersten Förderung. Planen Sie rechtzeitig die weitere Zukunft Ihres Projekts.
  • Verankern Sie Projekte dauerhaft in der Kommune.

Mehr dazu erfahren Sie auf folgenden Seiten des Praxishandbuchs Inklusion:

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Ja! Die Aktion Mensch verschickt mehrmals jährlich einen Newsletter mit neuen Fortbildungsterminen. Interessierte Personen können sich dann verbindlich für die Kurse anmelden. Um den Fortbildungs-Newsletter zu erhalten, schreiben Sie an kommune-inklusiv@aktion-mensch.de und teilen mit, in welchem Rahmen Sie sich weiterbilden möchten.

Die Fortbildungen der Aktion Mensch vermitteln Wissen zum Aufbau und Betrieb inklusiver Netzwerke und inklusiver Projekte. Beispiele: Partizipation, Einfache Sprache, Projektmanagement, Ressourcenplanung, Finanzierung, inklusive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Bildungsangebote der Aktion Mensch sind kostenlos.

Einige Kurse bietet die Aktion Mensch auch als Online-Selbstlern-Kurse an, wie zum Beispiel Barrierefreie Dokumente.

Mehr dazu erfahren Sie auf folgenden Seiten des Praxishandbuchs Inklusion:

Mehr zum barrierefreien E-Learning auf den Seiten des Fachportals der Aktion Mensch:

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