Inklusion im Sozialraum
Willkommen bei der Initiative für mehr Inklusion im Sozialraum
Inklusion passiert im Sozialraum. Dort wo Menschen leben, lieben und arbeiten, wo sie sich begegnen, einkaufen, zum Sport gehen und Freund*innen treffen. Diesen Lebensraum sollten alle Menschen mitgestalten können. In einem inklusiven Sozialraum können die Bürger*innen einander kennenlernen und Vorurteile abbauen. Sie können gemeinsam an Projekten für eine lebenswerte Zukunft arbeiten und so ihre eigene Lebensqualität und das soziale Miteinander verbessern. Das stärkt auch die Demokratie.
Aktion Mensch unterstützt und fördert deswegen Kommunen dabei, ihren Sozialraum inklusiver zu gestalten.
Dialogforum „Partizipation vor Ort: Teilhaben. Aushandeln. Verantwortung teilen.“
Echte Partizipation entsteht nicht von selbst — sie braucht Verständigung, Verantwortung und Menschen, die sie gemeinsam gestalten. Partizipation ist mehr als ein einzelnes Beteiligungsformat: Sie ist eine Voraussetzung für inklusive Sozialräume und zugleich mit hohen Erwartungen, unterschiedlichen Interessen und strukturellen Herausforderungen verbunden.
Das Dialogforum bringt Führungs- und Fachkräfte, Selbstvertreter*innen aus kommunalen Strukturen sowie Gestalter*innen von Inklusion im Sozialraum zusammen. Es eröffnet fachliche Orientierung, macht Spannungsfelder partizipativer Praxis sichtbar und lädt ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach wirksamer Teilhabe, nach der Gestaltung von Aushandlungsprozessen, nach Verantwortung, Entscheidung und Umsetzung — und nach dem Potenzial von Partizipation für gesellschaftliche Transformation und demokratischen Zusammenhalt.
Mit Impulsvorträgen, Dialogformaten und Arbeitsgruppen wollen wir Partizipation im Sozialraum unterschiedlich beleuchten: Welche Gelingensbedingungen sind nötig? Unter welchen Bedingungen kann Beteiligung mehr Einfluss gewinnen, in tragfähige Entscheidungen münden und zu gemeinsamer Problembearbeitung beitragen? Gibt es Grenzen? Welche guten Beispiele bieten Anregungen für die eigene Praxis? Das Dialogforum richtet sich an alle, die Inklusion im Sozialraum nicht nur fordern, sondern partizipativ, konfliktfähig und wirksam gestalten wollen.
Wir freuen uns auf vielfältige Perspektiven, anregende Gespräche und einen lebendigen gemeinsamen Austausch in Dresden.
Anmeldung nur bis zum 31. Juli 2026 möglich.
Das Dialogforum findet statt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden und dem Projekt Inklusion vor Ort.
Anmeldung
Datum: 21. September 2026
Ort: Dresden
Zeit: 10-17 Uhr
Adresse: Stadtforum Waisenhausstraße 14. 01069 Dresden
Preis: kostenfrei
Anmeldefrist: 31. Juli 2026
Melden Sie sich an und bringen Sie Ihre Perspektive, Ihre Fragen und Ihre Praxis in den gemeinsamen Dialog ein.
Programm zum Dialogforum
- Dagmar Neukirch, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
- Sascha Decker, Aktion Mensch e.V., Mitglied der Geschäftsleitung
Teilhabe braucht Folgen. Warum Partizipation erst durch Verbindlichkeit wirksam wird.
Prof. Dr. Stefan Godehardt-Bestmann, Professor für Soziale Arbeit (Fernstudium) an der Internationalen Hochschule und Mitgründer des Privaten Instituts für soziale Transformation
Praxisdialog mit Akteuren: Warum läuft Partizipation in der Praxis oft anders?
- Einsamkeit verstehen, erkennen und begegnen mit PD Dr. Janosch Schobin
- Partizipation strukturell verankern – am Beispiel des Aktionsplans der Landeshauptstadt Dresden mit Manuela Scharf, Carolin Teichert (Landeshauptstadt Dresden)
- Von äußeren Hürden, inneren Widerständen und wie wir sie überwinden mit Kristina Krömer (metro polis e.V.)
- Gemeinsam wirksam – wie aus Teilhabe echte Zusammenarbeit wird! mit Isabel Gahren (betterplace lab gGmbH)
- Nürnberg forscht – Citizen Science im Stadtteil: Beteiligung und Vielfalt partizipativ erforschen mit Derya Yildirim, Lana Lamsfuß (Bildungsbüro Nürnberg)
- Aushandeln statt Abhaken! Wie aus Beteiligung wirksame Mitgestaltung wird mit Anja Fehre (Erlebe was geht gGmbH)
- Jugendbeteiligung (in Planung)
- Was ich tun muss, damit Du es verstehst. Barrierefreie Kommunikation für Alle mit Sophia Goldhammer (InkluShip)
- Geht nicht? Geht doch! – Mit Widerständen arbeiten und Partizipation möglich machen mit Levke Vanounou, Klaus-Dieter Kock, Philipp Schön (Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.)
- Demokratie-Fitness-Training: Empathie und Uneinigkeit mit Roland Mylog (Bildungswerk Mehr Demokratie e.V.)
- Zwei Perspektiven – ein Ziel: Partizipation in Gesundheitsförderung und Inklusion mit Franziska Solger-Heinz (Wege zur Gesundheit)
- Zusammenarbeit transformativ gestalten mit Lotte Langer (Institut für Partizipatives Gestalten GmbH)
- Empowerment zum Ausprobieren: stärkende Methoden für inklusive Sozialräume mit Barbara Vieweg (bifos e.V.), Annett Heinich (Zentrum selbstbestimmt Leben Sachsen e.V.)
- Partizipation gestaltet Zukunft – Gemeinsam über den Wandel von Netzwerken sprechen am Beispiel der Dresdner Stadt AG mit Christoph Macha (Inklusion vor Ort in Dresden)
- Gemeinsam ins Spiel kommen: Sport als Hebel für partizipative Stadtentwicklung mit Wolfgang Schabert (Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung)
Das unsichtbare Drittel im Blick
Andreas Meinlschmidt (More in Common e. V.)
Abschließende Worte der Veranstalter*innen
Programm als PDF
Kongress-Dokumentation
Lesen Sie jetzt die wichtigsten Ergebnisse des Kongresses „Veränderung gestalten – Kommunen werden inklusiv“. In Texten, Bildern und Videos haben wir die Highlights des Kongresses zusammengefasst.
Gute Gründe für Inklusion
Gute Argumente und gelungene Beispiele sind wichtig, um Gesprächs- und Projektpartner*innen von Inklusion zu überzeugen. Wir haben 10 gute Gründe für Inklusion zusammengetragen.
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