Menschen überqueren eine breite Straße in einer Innenstadt

Unser Ziel

Inklusion vor Ort umsetzen

Städte, Gemeinden, Bezirke, Viertel oder Landkreise bilden Sozialräume. Hier treffen Menschen aufeinander, tauschen sich aus, arbeiten und verbringen ihre Zeit gemeinsam. Sozialräume sind also Orte der Begegnung. Sie tragen dazu bei, dass Individuen sich besser kennenlernen und Vorurteile abbauen. So bieten Kreise, Gemeinden oder Städte gute Bedingungen für erfolgreiche Inklusion.

Mit der Initiative Kommune Inklusiv unterstützt die Aktion Mensch das bunte und respektvolle Zusammenleben in fünf ausgewählten Kommunen. Die Ortschaften sind über ganz Deutschland verteilt. Wir begleiten sie bei der Entwicklung von Plänen und Ideen, um lokal langfristig inklusive Lebensumfelder gestalten zu können.

Willkommen bei der Initiative Kommune Inklusiv

Die Aktion Mensch engagiert sich für die Umsetzung von Inklusion vor Ort. Wesentlich für einen erfolgreichen Inklusionsprozess ist, dass sich die Verantwortlichen der Stadt, Gemeinde oder des Kreises vernetzen. Denn nur indem ansässige Vereine, Verbände, Unternehmen und die kommunale Verwaltung gemeinsame Ziele vertreten, können sie ihren Sozialraum langfristig weiterentwickeln. Sie machen ihn so zu einem Ort, an dem jeder Mensch willkommen ist. Mit der Initiative Kommune Inklusiv fördert die Aktion Mensch genau dieses lokale Zusammenwirken von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

In ausgewählten Pilotregionen begleiten wir Ansätze und Realisierungen von Inklusion. Unsere Modellkommunen setzen im Laufe der kommenden Jahre Maßnahmen, Netzwerk- und Arbeitsstrukturen sowie inhaltliche Lösungsansätze um. Ihre entsprechenden Erfahrungen und Ergebnisse können Ortschaften im ganzen Land nutzen. So ermöglichen die Modellkommunen anderen Städten, Gemeinden und Kreisen, sich zu orientieren und ihre Inklusionsarbeit noch effektiver zu gestalten.

Bis zum 30. Juni 2016 haben sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und politisch Verantwortliche aus rund 130 Sozialräumen in ganz Deutschland für die Initiative Kommune Inklusiv beworben. Die Aktion Mensch hat in einem mehrstufigen Verfahren fünf modellhafte Sozialräume ausgewählt. Sie machen sich gemeinsam mit uns auf den Weg, ihre Lebens- und Arbeitsumfelder inklusiv zu gestalten.

Neue Broschüre: "Inklusion vor Ort umsetzen"

Titelbild einer Broschüre, Eine Frau und ein Mann gehen in der Stadt spazieren und lachen sich an. Der Mann hat einen Blindenstock in der rechten Hand. Davor ist der Titel der Broschüre zu sehen: Inklusion vor Ort umsetzen

Seit Anfang 2017 begleitet die Aktion Mensch mit "Kommune Inklusiv" fünf Gemeinden auf ihrem Weg zum inklusiven Sozialraum. Kommune Inklusiv ist ein Modellansatz dafür, wie sich lokale Inklusionsarbeit effektiv gestalten lassen könnte. Schließlich beginnt Inklusion da, wo sich das tägliche Leben der Menschen abspielt – vor der eigenen Haustür.

Die neue Broschüre mit dem Titel "Inklusion vor Ort umsetzen" stellt die Initiative "Kommune Inklusiv" und die Modellkommunen vor. Sie kann bei uns per Mail an bestellt werden.

Die Broschüre gibt es auch als barrierefreies PDF zum Download: Broschüre "Inklusion vor Ort umsetzen" herunterladen

Tagung "Kommunen werden inklusiv"

Blick ins Publikum

250 Experten tauschten sich aus, diskutierten und entwickelten neue Ideen: Wie kann Inklusion vor Ort umgesetzt werden?

Die Fachtagung "Kommunen werden inklusiv" widmete sich den Herausforderungen und Chancen, die Inklusion in kommunalen Sozialräumen eröffnet. Sie fand am 28. Februar und 1. März 2018 in Köln statt. Die Dokumentation zur Tagung finden Sie unter: https://www.aktion-mensch.de/fachtagung-sozialraum/dokumentation.html

Wie stehen Menschen, die in Deutschland leben, zu Inklusion?

Icon mit Umriss Deutschlandkarte

Das Thema Inklusion steht im Mittelpunkt einer aktuell gestarteten und repräsentativen Online-Befragung der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Unter dem Titel „Einstellung(en) zum Thema Inklusion“ werden deutschlandweit Meinungen und Erfahrungen insbesondere gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung abgefragt. Im Fokus der auf ein Jahr angelegten Umfrage stehen dabei die Lebensbereiche Schule, Freizeit, Arbeit, Wohnen. Ihre Meinung ist gefragt: Zur Umfrage der Goethe-Universität Frankfurt

Neues aus den Modellkommunen

Unsere Kommunen