Demografie gestalten

Grund 5: Inklusion mildert die Auswirkungen des demografischen Wandels

Zwei Seniorinnen sitzen an einer Kaffeetafel

Wenn alle Menschen als wertvoll für unser Zusammenleben gesehen werden, federt das die Folgen der älter werdenden Gesellschaft etwas ab. Können sich Menschen mit Behinderung oder mit Migrationshintergrund, alleinerziehende Eltern, Frauen und Senior*innen gleichwertig einbringen, so profitiert die gesamte Gesellschaft davon.

Jeder Mensch, der einer Arbeit nachgeht, zahlt in die gemeinsame Rentenkasse ein: ob junge Frauen, ältere Männer, Menschen mit Migrationserfahrung, mit Behinderung oder mit Lernschwierigkeiten. Sie zahlen auch Mitgliedsbeiträge für Vereine, sie bewohnen Häuser und Wohnungen und sie setzen sich in Initiativen ehrenamtlich ein. Sie sorgen für ein lebendiges Miteinander – und wir brauchen als älter werdende Gesellschaft alle Menschen.

Beispiele, wie Inklusion die Auswirkungen des demografischen Wandels abmildern kann

Cathrin Öhler rechts im Bild

Cathrin Öhler hat den Sprung geschafft, von einem Job in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt. Jetzt zahlt sie Sozialversicherungsbeiträge.

Vereine, die sich inklusiv aufstellen, haben weniger Nachwuchssorgen, so wie der Olympic Taekwondo Club Bonn.

Beispiele lesen