Eine bunte Rampe aus Lego liegt vor einer Stufe. Darüber ist der Ansatz eines Reifens zu erkennen, der gerade über die Rampe rollt.

Förderaktion
#1BarriereWeniger

In Team-Arbeit zu weniger Barrieren im öffentlichen Raum!

Gemeinsam Barrieren abbauen – Projekt-Partner und Privatwirtschaft Hand in Hand

Wenn es um Teilhabe im Alltag geht, ist jede Barriere eine zu viel. Mit unserer Förderaktion #1BarriereWeniger wollen wir jetzt auch den öffentlichen Raum barrierefreier machen: Wir fördern Ideen, die von unseren gemeinnützigen Projekt-Partnern in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Privatwirtschaft oder öffentlich-rechtlichen Institutionen umgesetzt werden.

Ein orange-farbenes Banner mit der Aufschrift #1BarriereWeniger.

Diese Förderaktion für starke Teams

  • Unternehmer*innen aus der Privatwirtschaft und öffentlich-rechtliche Institutionen schließen eine Partnerschaft mit einem unserer antragsberechtigten Projekt-Partner (Wohlfahrtsverbände, gemeinnützige Vereine).
  • Zusammen gestaltet ihr die direkte öffentliche Umgebung für eure gemeinsame Zielgruppe barrierefreier und lebenswerter.
  • Wir bezuschussen euer Engagement mit bis zu 5.000 Euro.

Gemeinsam für mehr Teilhabe!

Wie funktioniert das konkret? Ein Förder-Beispiel:

Die Bewohner*innen einer Wohngruppe möchten beim Bäcker in der Nachbarschaft frühstücken gehen. Leider befindet sich eine Treppe vor der Bäckerei, so dass diese für die Rollstuhlfahrer*innen der Wohngruppe nicht zugänglich ist. Der gemeinnützige Projekt-Partner wendet sich an die Bäckerei – oder umgekehrt – und schlägt eine Kooperation vor. Gemeinsam beantragen sie einen Zuschuss im Rahmen der Förderaktion #1BarriereWeniger und bringen eine Rampe vor dem Lokal an. Der barrierefreie Zugang kommt der Zielgruppe des gemeinnützigen Projekt-Partners entgegen und erweitert die Kundschaft der Bäckerei. 

Noch mehr Details? Zu unseren Förderbestimmungen (PDF)

Jetzt Partner finden und Barrieren abbauen

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Wie finde ich den passenden Projekt-Partner und was muss ich tun, um loslegen zu können? Alle wichtigen Infos zum weiteren Vorgehen findest du hier:

Infos für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Gemeinnützige Projekt-Partner

Dieses Förderangebot ist anders: #1BarriereWeniger fördert die Abschaffung von Barrieren im öffentlichen Raum. Und das geht nur im Team mit einem weiteren Partner. Wie das genau funktioniert, erfährtst du hier:

Infos für gemeinnützige Projekt-Partner

Für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Mit #1BarriereWeniger fördern wir erstmals die Abschaffung von Barrieren im öffentlichen Raum. Wir unterstützen Team-Arbeit von gemeinnützigen Projekt-Partnern mit privatwirtschaftlichen Unternehmer*innen und öffentlich-rechtlichen Institutionen in folgenden Bereichen:

bauliche Barrierefreiheit

Eine Rampe für die Bäckerei vor Ort, ein taktiles Blindenleitsystem im Stadthaus oder ein Aufzugtableau mit zusätzlicher Beschriftung in Brailleschrift für das Einkaufszentrum - die Möglichkeiten sind vielfältig!

technische Barrierefreiheit

Hierzu können ein Farbkonzept in Behördenräumen oder eine Ansage des jeweils erreichten Stockwerks im Aufzug des Ärztehauses zählen.

digitale / mediale Barrierefreiheit

Ein barrierefrei gestalteter Online-Shop oder Dokumente in “Leichter Sprache” für die Gemeinderatssitzung machen wichtige Themen und nützliche Angebote für alle zugänglich und erschließen neue Zielgruppen.

barrierefreie Veranstaltungen

Die Einbindung eines Gebärdensprachdolmetschers für das Stadtfest oder eine Führung für Blinde und sehbehinderte Menschen im Museum ermöglicht mehr Raum für Begegnungen und Teilhabe.

Informationen zum Download

In folgenden Dokumente findest du wichtige Informationen auf einen Blick zusammengefasst:

Infoblatt: Inklusion und Barrierefreiheit einfach erklärt (PDF)

Infoblatt für Projekt-Partner: #1BarriereWeniger auf einen Blick (PDF)

Übersicht für Projekt-Partner: Unsere Förderbestimmungen (PDF)

Weitere Informationen zu den Themen Inklusion und Barrierefreiheit findest du auch auf unserer Webseite unter:

Was ist Inklusion?

Noch Fragen? Dann wende dich an unser Team Förderung unter 0228 2092-5555 oder per E-Mail an:

foerderung@aktion-mensch.de

Erfolgreiche Projekt-Beispiele für mehr Barrierefreiheit

Eine Frau sitzt im Rollstuhl vor einem Geschäft. Vor der Eingangsstufe liegt eine Rampe aus Lego.

Legorampen für Deutschland

Steinchen für Steinchen für mehr Barrierefreiheit – in vielen Städten wird bereits gezeigt wie es geht. Denn in Köln, Hanau und Co. werden aus Legosteinen farbenfrohe Rampen gebaut, die Menschen im Rollstuhl die Teilhabe am öffentlichen Leben erleichtern. 

Zur Aktion und Bau-Anleitung
Mehrere Personen sitzen gemeinsam um einen Laptop herum und schauen auf den Bildschirm.

Netzwerk verständliche Sprache

Verständliche Sprache ist der Schlüssel zu Bildung und Barrierefreiheit im Alltag. Das Netzwerk verständliche Sprache bietet Kurse für Lehrkräfte, Mitarbeitende in Verwaltung und Behörden oder interessierte Bürger*innen an. Die Teilnehmenden lernen, verständliche Texte in ihrem Arbeits-Alltag anzuwenden uns so Verständnis-Hürden abzubauen.
 

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