Förderprogramm Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen

Fördermöglichkeiten innerhalb dieses Programms

Was die Aktion Mensch fördert:
  • Vorlauf- und Planungsaktivitäten für neue Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetriebe im Zuge einer Neugründung (Aufbau) oder einer Erweiterung (Ausbau)
  • Projekte zur Sicherung und Stabilisierung von bestehenden Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben

Wie viel gibt es:

  • bis zu 90% der Personal-/ Honorar-/ Sachkosten = maximal 20.000 Euro

Laufzeit:
Laufzeit bis 1 Jahr

Finanzierungsmittel:

  • Eigenmittel von mind. 10% der förderfähigen Kosten:
    • Bare Mittel
    • Spenden
    • Individuelle Zuschüsse für Personalkosten
  • Öffentliche Mittel

Förderfähige Kosten:

  • Personalkosten
  • Honorarkosten
  • Sachkosten

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Was die Aktion Mensch fördert:
  • Personal-, Honorar- und Sachkosten für den Auf- oder Ausbau von Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben in den ersten Geschäftsjahren.

Wie viel gibt es:

  • bis zu 90% der förderfähigen Kosten = maximal 300.000 Euro

Laufzeit:
Laufzeit bis 5 Jahre

Finanzierungsmittel:

  • Eigenmittel von mindestens 10% der förderfähigen Kosten:
    • Bare Mittel
    • Spenden
    •  Individuelle Zuschüsse für Personalkosten
  • Öffentliche Mittel

Anforderungen an die Anschubförderung:

  • Personalkosten: Es ist eine Leitungskraft mit mindestens 50 Prozent einer Vollzeitstelle vorzusehen.
  • Zuverdienstbetriebe:
    • Vor dem letzten Förderjahr müssen Sie erklären, dass das geförderte Vorhaben für mindestens drei Jahre nach der Förderzeit weiterlaufen wird, damit das letzte Förderjahr gefördert wird.
    • Erklären Sie, dass das Vorhaben nicht weitergeführt wird, endet die Förderung mit Ablauf des vorletzten Förderjahres.
    • Wird das Vorhaben nach Ablauf der Förderung entgegen der Erklärung nicht weitergeführt, sind Sie zur Rückzahlung von 20 Prozent des ausgezahlten Zuschusses verpflichtet.

Förderfähige Kosten:

  • Personalkosten
  • Honorarkosten
  • Sachkosten

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Was die Aktion Mensch fördert:
  • Investitionen im Zusammenhang mit Neugründungen oder Erweiterungen (Auf- oder Ausbau) von Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben

Wie viel gibt es:

  • maximal 40% der förderfähigen Kosten = maximal 250.000 Euro
  • bei umfassender Barrierefreiheit maximal 50% der förderfähigen Kosten = maximal 300.000 Euro

Finanzierungsmittel:

  • Eigenmittel von mindestens 20% der förderfähigen Kosten:
    • Bare Mittel
    • Spenden
    • Darlehen
  • Öffentliche Mittel

Anforderungen an die Investionsförderung:

  • Barrierefreiheit bei vorhandenen Immobilien, wenn bis zu 40% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Das heißt; wesentliche öffentlich zugängliche Bereiche des Inklusionsunternehmens oder Zuverdienstbetriebs sind nach DIN 18040-1 barrierefrei zugänglich und nutzbar (mindestens Zugangsbereich und Büro- und Arbeitsflächen sowie WC).
  • Barrierefreiheit bei neuen oder grundsanierten Immobilien, wenn bis zu 40% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Das heißt, sämtliche öffentlich zugängliche Bereiche des Inklusionsunternehmens oder Zuverdienstbetriebs sind nach DIN 18040-1 zugänglich und nutzbar.
  • Umfassende Barrierefreiheit, wenn bis zu 50% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Das heißt, sämtliche öffentlich und nicht öffentlich zugängliche Bereiche des Inklusionsunternehmens oder Zuverdienstbetriebs sind nach DIN 18040-1 barrierefrei zugänglich und nutzbar.

Förderfähige Kosten:

  • Kauf, Bau, Umbau und Ausstattung von Immobilien (Eigentum oder Mietobjekt)
  • Nutzfahrzeuge

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Diese Vorhaben oder Aktivitäten werden von der Aktion Mensch nicht gefördert:

  • Vorhaben ohne eindeutige Abgrenzung zur regulären/ bisherigen Arbeit
  • Inklusionsabteilungen, die keine eigene Organisationseinheit mit eigenem Personal und abgrenzbarem Geschäftsbetrieb sind
  • Zuverdienstbetriebe, die keine eigene Organisationseinheit mit eigenem Personal und abgrenzbarem Geschäftsbetrieb sind
  • Tagesstrukturierende Angebote ohne Arbeitsweltbezug (siehe hierfür Förderprogramm Tages- und Tagesförderstätten)
  • Zuverdienstbetriebe, die ausschließlich langzeitarbeitslose Menschen beschäftigen sollen (Leistungsbereich SGB II)
  • Anschubförderung: Vorhaben zum Auf- oder Ausbau von Inklusionsunternehmen oder Zuverdienstbetrieben, die vor Bewilligung des Förderantrags beginnen
  • Eine zweite Förderung einer Immobilie ist nicht möglich. Ausnahmen siehe "Hinweise zur Mehrfachförderung"
  • Mehrere Bauvorhaben in einem Gebäude beziehungsweise auf einem Gelände, die auf mehrere Anträge verteilt sind. Ausnahmen siehe „Abgrenzung von Projekten und Vorhaben“

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