Inklusion voranzubringen bedeutet, Neues ausprobieren und Barrieren abbauen. Es bedeutet auch dazulernen, Veränderungen begleiten, Menschen stärken und mit Misserfolgen umgehen. Inklusion ist ein Prozess, den du startest und dessen Ende noch offen ist.
Damit dir das gelingt, solltest du dir mit deinem Team einen Plan mit Zwischenzielen und einer Vision machen. Wie ist eure ganz konkrete Vision, wie eure inklusive Stadt oder euer inklusives Dorf aussehen soll? Was ist euer erstes Ziel, um der Vision näher zu kommen? Wie erreicht ihr dieses erste Ziel, wer muss unterstützten und was braucht ihr dafür?
Ein Beispiel: Ihr wollt, dass sich in eurem Dorf alle Menschen willkommen fühlen. Bevor ihr Maßnahmen plant, müsst ihr euch mit diesem Ziel auseinandersetzen. Versteht ihr alle dasselbe, wenn ihr von „alle sollen sich willkommen fühlen“ redet? Haltet gemeinsam fest, was für euch „willkommen fühlen“ ganz konkret bedeutet. Ihr solltet auch mit Vereinen, Initiativen, Unternehmen, Veranstalter*innen, der Verwaltung und den Bewohner*innen sprechen. Was heißt für sie „sich willkommen fühlen“? Was können sie tun? Was brauchen sie dafür? Wer will mitmachen? Was erschwert eine gute Willkommenskultur?
Habt ihr das erste Ziel erreicht, beginnt ihr euer nächstes Ziel festzulegen und daran zu arbeiten. So kommt ihr eurer Vision, wie euer inklusives Dorf in 10 Jahren aussehen soll, immer näher. Und nicht vergessen: Feiert die erreichten Zwischenziele und Erfolge auf dem Weg hin zur Verwirklichung eurer Vision.