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Inklusion in allen Lebensbereichen

Inklusion in allen Lebensbereichen bedeutet, dass Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können: zum Beispiel in Schule, Ausbildung und Beruf, beim Wohnen oder in der Freizeit und beim Sport. Alter, Geschlecht und Herkunft sollen dabei keine Rolle spielen. Ebenso wenig, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht. Inklusion bedeutet nicht, dass sich die Menschen an die bestehenden Verhältnisse anpassen müssen. Vielmehr sollen die verschiedenen Lebensbereiche so gestaltet werden, dass möglichst alle Menschen von Anfang an dazugehören und mitmachen können.

Die Bewohner der Wohngemeinschaft RO 70 in Weimar mit ihren Gartenwerkzeugen vor einem neuen rollstuhlgerechten Hochbeet.

Inklusive Bildung

Menschen sollen – unabhängig von ihren körper­lichen, geistigen oder sozialen Voraus­setzungen – gemeinsam lernen und sich weiter­entwickeln können. Dabei geht es nicht nur um Schule und Ausbildungsstelle. Auch andere Lern­orte wie Freizeit­gruppen, Vereine oder digitale Lern­plattformen spielen eine wichtige Rolle. Inklusive Bildung umzusetzen ist eine Aufgabe für die gesamte Ggesellschaft.

Wir zeigen dir: 

  • Was inklusive Bildung ist.
  • Wo überall inklusive Bildung stattfinden kann.
  • Welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind.

Inklusiv Wohnen

Inklusiv Wohnen bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderung leben zusammen in einer Wohnung oder in einem Haus. Anders als in Wohnheimen oder Wohngemeinschaften, in denen ausschließlich Menschen mit Behinderung leben, begegnen sich in inklusiven Wohnprojekten ganz unterschiedliche Menschen. 

Wir zeigen dir:

  • Welche Formen inklusiven Wohnens es gibt.
  • Warum Barrierefreiheit wichtig ist für inklusives Wohnen.
  • Wie du eine barrierefreie Wohnung und eine inklusive Wohngemeinschaft finden kannst.
  • Und wir geben dir Tipps für das selbstbestimmte Wohnen.

Inklusion bei der Arbeit

Inklusion auf dem Arbeits­markt bedeutet, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben, ihre Fähig­keiten einzubringen und beruflich erfolgreich zu sein. Ob sie eine Behinderung haben oder nicht, sollte dabei keine Rolle spielen. 

Inklusion bei der Arbeit ist eine Chance für alle – für Arbeitnehmer*innen ebenso wie für Arbeitgeber*innen. Für Arbeitnehmer*innen geht es dabei um ihr Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmung. Für Arbeitgeber*innen kann sie eine Antwort auf aktuelle Heraus­forderungen wie den Fachkräfte­mangel sein.

Wir geben beiden Seiten Tipps zu Beratungs- und Unterstützungs­angeboten, Antworten auf die häufigsten Fragen und stellen gute Beispiele aus der Praxis vor.

Inklusion im und durch Sport

Inklusion im Sport bedeutet, dass Menschen gemeinsam Sport treiben können. Niemand soll wegen einer Behinderung oder anderer Voraussetzungen ausgeschlossen werden. Damit das möglich wird braucht es barrierefreie Sportstätten, aber auch Offenheit bei allen Beteiligten und manchmal Mut zu Veränderungen.

Wir zeigen dir:

  • Welche guten Gründe es für Inklusion im Sport gibt.
  • Wie inklusiv der Breitensport in Deutschland bereits ist.
  • Warum die Paralympics zum Motor für Inklusion im Sport geworden sind.
  • Und lassen Menschen aus der Praxis – mit und ohne Behinderung – zu Wort kommen.

Inklusive Mobilität

Laut Gesetz sollten Busse, U-Bahnen und Straßen­bahnen seit einigen Jahren in ganz Deutsch­land barriere­frei zugänglich sein. Grund­lage für den barriere­freien Ausbau des ÖPNV ist die UN-Behinderten­rechts­konvention (UN-BRK), die Deutschland bereits im Jahr 2009 ratifiziert hat. Die Wirklichkeit sieht jedoch an vielen Orten anders aus. 

Wir erklären dir:

  • Wie der Stand bei der barrierefreien Mobilität in Deutschland ist.
  • Wo der größte Handlungs­bedarf beim ÖPNV in Hinblick auf Inklusion besteht.
  • Welche genaue rechtliche Grundlage es für Barrierefreiheit im ÖPNV gibt.