Inklusion in allen Lebensbereichen
Inklusion in allen Lebensbereichen bedeutet, dass Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können: zum Beispiel in Schule, Ausbildung und Beruf, beim Wohnen oder in der Freizeit und beim Sport. Alter, Geschlecht und Herkunft sollen dabei keine Rolle spielen. Ebenso wenig, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht. Inklusion bedeutet nicht, dass sich die Menschen an die bestehenden Verhältnisse anpassen müssen. Vielmehr sollen die verschiedenen Lebensbereiche so gestaltet werden, dass möglichst alle Menschen von Anfang an dazugehören und mitmachen können.

Inklusive Bildung
Menschen sollen – unabhängig von ihren körperlichen, geistigen oder sozialen Voraussetzungen – gemeinsam lernen und sich weiterentwickeln können. Dabei geht es nicht nur um Schule und Ausbildungsstelle. Auch andere Lernorte wie Freizeitgruppen, Vereine oder digitale Lernplattformen spielen eine wichtige Rolle. Inklusive Bildung umzusetzen ist eine Aufgabe für die gesamte Ggesellschaft.
Wir zeigen dir:
- Was inklusive Bildung ist.
- Wo überall inklusive Bildung stattfinden kann.
- Welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind.
Inklusiv Wohnen

Inklusiv Wohnen bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderung leben zusammen in einer Wohnung oder in einem Haus. Anders als in Wohnheimen oder Wohngemeinschaften, in denen ausschließlich Menschen mit Behinderung leben, begegnen sich in inklusiven Wohnprojekten ganz unterschiedliche Menschen.
Wir zeigen dir:
- Welche Formen inklusiven Wohnens es gibt.
- Warum Barrierefreiheit wichtig ist für inklusives Wohnen.
- Wie du eine barrierefreie Wohnung und eine inklusive Wohngemeinschaft finden kannst.
- Und wir geben dir Tipps für das selbstbestimmte Wohnen.
Inklusion bei der Arbeit

Inklusion auf dem Arbeitsmarkt bedeutet, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten einzubringen und beruflich erfolgreich zu sein. Ob sie eine Behinderung haben oder nicht, sollte dabei keine Rolle spielen.
Inklusion bei der Arbeit ist eine Chance für alle – für Arbeitnehmer*innen ebenso wie für Arbeitgeber*innen. Für Arbeitnehmer*innen geht es dabei um ihr Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmung. Für Arbeitgeber*innen kann sie eine Antwort auf aktuelle Herausforderungen wie den Fachkräftemangel sein.
Wir geben beiden Seiten Tipps zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten, Antworten auf die häufigsten Fragen und stellen gute Beispiele aus der Praxis vor.
Inklusion im und durch Sport

Inklusion im Sport bedeutet, dass Menschen gemeinsam Sport treiben können. Niemand soll wegen einer Behinderung oder anderer Voraussetzungen ausgeschlossen werden. Damit das möglich wird braucht es barrierefreie Sportstätten, aber auch Offenheit bei allen Beteiligten und manchmal Mut zu Veränderungen.
Wir zeigen dir:
- Welche guten Gründe es für Inklusion im Sport gibt.
- Wie inklusiv der Breitensport in Deutschland bereits ist.
- Warum die Paralympics zum Motor für Inklusion im Sport geworden sind.
- Und lassen Menschen aus der Praxis – mit und ohne Behinderung – zu Wort kommen.
Inklusive Mobilität

Laut Gesetz sollten Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen seit einigen Jahren in ganz Deutschland barrierefrei zugänglich sein. Grundlage für den barrierefreien Ausbau des ÖPNV ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die Deutschland bereits im Jahr 2009 ratifiziert hat. Die Wirklichkeit sieht jedoch an vielen Orten anders aus.
Wir erklären dir:
- Wie der Stand bei der barrierefreien Mobilität in Deutschland ist.
- Wo der größte Handlungsbedarf beim ÖPNV in Hinblick auf Inklusion besteht.
- Welche genaue rechtliche Grundlage es für Barrierefreiheit im ÖPNV gibt.