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Inklusion in Stadt und Land

Damit alle Menschen gleichberechtigt teil­haben können, brauchen wir Inklusion dort wo wir leben, arbeiten, uns treffen, unsere Freizeit verbringen.

Zwei Frauen laufen eine Straße entlang, eine Frau nutzt einen Blinden-Langstock.

Warum Inklusion wo wir wohnen so wichtig ist

Damit alle Menschen überall dabei sein können, muss alles um sie herum inklusiv sein. Das heißt zum Beispiel, dass sie mit dem Roll­stuhl einkaufen können, mit dem Rollator ins Kino können, als blinde Menschen im Verein trainieren können. Auch Kinder­garten, Schule und Arbeits­platz sollten so sein, dass Menschen Informationen verstehen, sich willkommen fühlen, dazugehören.

Inklusion vor Ort, also Inklusion im Sozialraum, bedeutet auch: Alle Menschen können gleicher­maßen mit­reden, mit­bestimmen und mit­entscheiden. Die Menschen können einander kennen­lernen und Vor­urteile abbauen. Sie können gemeinsam an Projekten für eine lebens­werte Zukunft arbeiten und so ihre eigene Lebens­qualität und das friedliche Miteinander verbessern.

Inklusion im Sozialraum ist wichtig, damit alle Menschen eine faire Möglichkeit haben, dabei zu sein. Und damit niemand ausgeschlossen wird. So können wir eine gerechtere Gesellschaft erschaffen. Das stärkt auch die Demokratie.

Was bedeutet Sozialraum? 

Welche Vorteile hat Inklusion in Stadt und Land?

Es gibt zehn gute Gründe, warum Inklusion im Sozialraum sinnvoll und wichtig ist:

  • Inklusion stärkt den Zusammenhalt
  • Inklusion verbessert die Lebensqualität
  • Inklusion fördert die Demokratie
  • Inklusion umfasst Barrierefreiheit und Barrierefreiheit ist für alle gut
  • Inklusion mildert die Auswirkungen des demografischen Wandels
  • Inklusion bringt kreative Lösungen für Herausforderungen unserer Zeit
  • Inklusion bringt Erfolg und finanzielle Vorteile
  • Inklusion verringert den Fachkräftemangel
  • Inklusive Planung spart Zeit, Geld und Ressourcen
  • Inklusion bedeutet Einhaltung von geltenden Gesetzen

Mehr zu den Gründen für Inklusion erfahren

Unsere gemeinsame Arbeit für gleich­berechtigte Teil­habe in Schneverdingen wirkt auf gesellschaftlicher und auf politischer Ebene.

Meike Moog-Steffens, Bürgermeisterin der Stadt Schneverdingen

Meike Moog-Steffens im Ratssaal

So steht es um die Inklusion im Sozialraum

Das Deutsche Institut für Menschen­rechte hat im Projekt „Behinderten­rechts­konvention in den Kommunen“ untersucht, wie Kommunen die UN-BRK umsetzen (wollen).

Broschüre mit den gesamten Ergebnissen

41 Prozent

der untersuchten Kommunen planen die Umsetzung der UN-BRK systematisch. (619 Kommunen wurden untersucht.)


Politische Fraktionen

starten mit 32 Prozent am häufigsten die Planung, die UN-BRK in Kommunen umzusetzen. Menschen mit Behinderung starten diesen Prozess in 26 Prozent der Fälle.


In 58 Prozent

der Fälle gibt es eine hauptverantwortliche Person für die planvolle Umsetzung der UN-BRK, in 66 Prozent gibt es ein Steuerungsgremium.


Gibt es ein Steuerungsgremium,

dann ist die kommunale Verwaltung in 88 Prozent der Fälle dabei. Leistungsanbieter sind in 39 Prozent der Fälle dabei, Zusammenschlüsse von Menschen mit Behinderungen nur in 28 Prozent der Fälle.


Barrierefreiheit

ist in den Planwerken das wichtigste Querschnittthema.


Menschen mit Behinderung

sind in nur 40 Prozent der Fälle aktiv daran beteiligt, die UN-BRK in Kommunen umzusetzen. In 62 Prozent der planvollen Umsetzung der UN-BRK leisten sie Beratung.

Initiative der Aktion Mensch

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