Inklusion in Stadt und Land
Damit alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können, brauchen wir Inklusion dort wo wir leben, arbeiten, uns treffen, unsere Freizeit verbringen.

Damit alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können, brauchen wir Inklusion dort wo wir leben, arbeiten, uns treffen, unsere Freizeit verbringen.


Damit alle Menschen überall dabei sein können, muss alles um sie herum inklusiv sein. Das heißt zum Beispiel, dass sie mit dem Rollstuhl einkaufen können, mit dem Rollator ins Kino können, als blinde Menschen im Verein trainieren können. Auch Kindergarten, Schule und Arbeitsplatz sollten so sein, dass Menschen Informationen verstehen, sich willkommen fühlen, dazugehören.
Inklusion vor Ort, also Inklusion im Sozialraum, bedeutet auch: Alle Menschen können gleichermaßen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Die Menschen können einander kennenlernen und Vorurteile abbauen. Sie können gemeinsam an Projekten für eine lebenswerte Zukunft arbeiten und so ihre eigene Lebensqualität und das friedliche Miteinander verbessern.
Inklusion im Sozialraum ist wichtig, damit alle Menschen eine faire Möglichkeit haben, dabei zu sein. Und damit niemand ausgeschlossen wird. So können wir eine gerechtere Gesellschaft erschaffen. Das stärkt auch die Demokratie.
Es gibt zehn gute Gründe, warum Inklusion im Sozialraum sinnvoll und wichtig ist:
Unsere gemeinsame Arbeit für gleichberechtigte Teilhabe in Schneverdingen wirkt auf gesellschaftlicher und auf politischer Ebene.
Meike Moog-Steffens, Bürgermeisterin der Stadt Schneverdingen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Projekt „Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ untersucht, wie Kommunen die UN-BRK umsetzen (wollen).
der untersuchten Kommunen planen die Umsetzung der UN-BRK systematisch. (619 Kommunen wurden untersucht.)
starten mit 32 Prozent am häufigsten die Planung, die UN-BRK in Kommunen umzusetzen. Menschen mit Behinderung starten diesen Prozess in 26 Prozent der Fälle.
der Fälle gibt es eine hauptverantwortliche Person für die planvolle Umsetzung der UN-BRK, in 66 Prozent gibt es ein Steuerungsgremium.
dann ist die kommunale Verwaltung in 88 Prozent der Fälle dabei. Leistungsanbieter sind in 39 Prozent der Fälle dabei, Zusammenschlüsse von Menschen mit Behinderungen nur in 28 Prozent der Fälle.


Die Aktion Mensch stärkt Kommunen in Stadt und auf dem Land dabei, inklusiver zu werden. Beispiele sind die Modellprojekte „Kommune Inklusiv“ und „Inklusion vor Ort“. Fortbildungen, Infomaterial, Kongresse und mehr bietet die Aktion Mensch allen Kommunen, die inklusiver werden möchten. Weitere Informationen zu unserer Initiative für mehr Inklusion im Sozialraum findest du unter:
ist in den Planwerken das wichtigste Querschnittthema.
sind in nur 40 Prozent der Fälle aktiv daran beteiligt, die UN-BRK in Kommunen umzusetzen. In 62 Prozent der planvollen Umsetzung der UN-BRK leisten sie Beratung.

Unsere Studie zeigt, wie Menschen mit Beeinträchtigung den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewerten. Entdecke, wo es noch an Inklusion mangelt.

Wie können Städte, Gemeinden und Dörfer inklusiver werden? Tipps zu Netzwerken, Partizipation, Barrierefreiheit und Projektplanung für mehr Teilhabe vor Ort.

Unsere Studie zu inklusiven Spielplätzen liefert dir Fakten und Handlungsempfehlungen. Schaffe barrierefreie Räume und echte Teilhabe für alle.