Die Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd ist eine kleine Stadt
im Bundes-Land Baden-Württemberg.
Sie liegt in der Nähe von der Stadt Stuttgart.
Das ist die Landes-Hauptstadt von Baden-Württemberg.
Bundes-Land bedeutet:
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

In Schwäbisch Gmünd stehen noch viele schöne alte Häuser.
Das macht die Stadt Schwäbisch Gmünd zu etwas Besonderem.
1 Mal im Jahr feiern die Bürger das Stauferfest.
Das ist ein großes Volksfest.
 

In Schwäbisch Gmünd gibt es viele Goldschmieden.
Dort wird Gold und Silber Schmuck gemacht.
Das ist schon viele 100 Jahre so.
Deshalb heißt Schwäbisch Gmünd auch:
Goldstadt und Silberstadt.
In der Stadt gibt es aber auch viele andere Betriebe.

Gold- und Silberschmuck

In Schwäbisch Gmünd gibt es viele Einrichtungen
für Menschen mit Behinderung.
Das ist deshalb so:
Weil es um Schwäbisch Gmünd herum
viele alte Klöster gibt.

Eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

Dort haben vor langer Zeit:
•    Mönche
•    und Nonnen gelebt.
Das sind Frauen und Männer
die für ihren Glauben an Gott leben.
Klöster sind Häuser von der Kirche.

Mönche und Nonnen vor einem Kloster.

Die Mönche und Nonnen haben sich
um die Menschen gekümmert.
Zum Beispiel:
•    Um kranke Menschen,
•    um alte Menschen
•    und um Menschen mit Behinderung.

Eine Frau versorgt eine kranke Frau, ein Mann im Rollstuhl.

Für Inklusion ist es aber wichtig:
Dass alle Menschen selbst
über ihr Leben bestimmen können.
Dass sie da leben können,
wo sie es wollen.
•    Egal, ob sie eine Behinderung haben.
•    Oder ob sie keine Behinderung haben.
Zum Beispiel: Mitten in der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Deshalb gibt es jetzt in Schwäbisch Gmünd:
•    1 Schule für gehörlose Menschen
•    und ein Wohnheim für blinde Menschen.

Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu.
•    Alle Menschen können überall dabei sein
•    Und sie können überall mit-machen.
•    Kein Mensch wird aus-geschlossen.
Verschiedene Ämter in Schwäbisch Gmünd
haben gemeinsam einen Aktion-Plan für Inklusion geschrieben.

Verschiedene Menschen stehen zusammen, einer sitzt im Rollstuhl.

Ein Aktions-Plan ist ein Plan.
In dem Plan steht:
Was Schwäbisch Gmünd für Inklusion machen will.
Dafür hat die Chefin von der Gruppe: Aktions-Plan
mit einem jungen Mann mit Behinderung zusammen-gearbeitet.

Ein Blatt Papier mit der Überschrift Plan.

Gemeinsam haben sie mit vielen Menschen gesprochen.
Zum Beispiel:
•    Mit Menschen ohne Behinderung,
•    Menschen mit Lern-Schwierigkeiten,
•    Menschen mit seelischen Behinderungen,
•    Menschen mit einer Körper-Behinderung,
•    Menschen mit Seh-Behinderung
•    und Menschen mit einer Hör-Behinderung.

Verschiedene Menschen stehen zusammen, einer sitzt im Rollstuhl.

Die Chefin von der Gruppe: Aktions-Plan
und der junge Mann wollten wissen:
Was alle diese Menschen brauchen,
damit sie gut in Schwäbisch Gmünd leben können.

Eine Frau mit einem Klammbrett stellt fragen.

Dann gab es noch viele Veranstaltungen.
Und es gab eine Internet-Seite zum Thema Inklusion.
Alle diese Informationen haben dabei geholfen:
Dass der Aktions-Plan geschrieben werden konnte.

Ein Computer, auf dem bildschirm sind eine Weltkugel und die Buchstaben www zu sehen.

Seit April 2016 arbeitet der neue Inklusions-Beirat
in Schwäbisch Gmünd.

Mit dem Projekt: Kommune Inklusiv
möchten die Mit-Macher erreichen:
Dass nicht nur im Inklusion-Beirat
Menschen mit und ohne Behinderung zusammen-arbeiten.
Sondern dass es auch viele Orte in der Stadt gibt:
•    Wo alle Menschen dabei sein können.
•    Und alle Menschen mit-machen können.
Damit alle Menschen in Schwäbisch Gmünd
selbst über ihr Leben bestimmen können.
Und sich dafür stark machen:
Dass alle Menschen gleich gut behandelt werden.

Der Inklusion-Beirat ist eine Gruppe.
In der Gruppe arbeiten Menschen mit
und ohne Behinderung zusammen.
Gemeinsam machen sie sich für Inklusion stark.

Fünf Menschen sitzen an einem Tisch mit Papieren.

Der Traum - So soll es in Schwäbisch Gmünd sein
 

Sandra Sanwald ist Inklusions-Beauftragte
in der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Das bedeutet: Sie macht sich für Inklusion stark.
Sie wünscht sich:
Dass es nichts Besonderes mehr ist:
Wenn alle Menschen in Schwäbisch Gmünd zusammen leben.

Mein Traum ist es:
Dass sich noch mehr Menschen mit
und ohne Behinderung treffen.
Und dass sie gleich-berechtigt zum Beispiel:
•    Mit-einander sprechen,
•    mit-einander arbeiten
•    oder mit-einander Sport machen.

Mehrere Menschen sitzen an einem Tisch und begrüssen einen weiteren Menschen.

Der Bewerber: Schwäbisch Gmünd
 

Schwäbisch Gmünd hat sich für das Projekt:
Kommune Inklusiv beworben
Das bedeutet:
Schwäbisch Gmünd der Aktion Mensch geschrieben:
Dass die Stadt bei dem Projekt mit-machen will.
Sandra Sanwald ist Inklusions-Beauftragte
in der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Sie weiß am besten Bescheid:
Wenn es um des Projekt: Kommune Inklusiv
in Schwäbisch Gmünd geht.

Eine Hand, die auf einem Blatt Papier Notizen macht.

In Schwäbisch Gmünd gibt es schon
einen Aktions-Plan für Inklusion.
Denn für Inklusion soll viel getan werden.
Das hat der Gemeinde-Rat
von Schwäbisch Gmünd bestimmt.

Ein Blatt Papier mit der Überschrift Plan.

Der Gemeinde-Rat ist eine Gruppe.
Sie wird von den Bürgern gewählt,
die in der Gemeinde wohnen.
Der Gemeinde-Rat bestimmt zum Beispiel:
•    Ob ein neuer Kinder-Garten gebaut werden soll.
•    Wie neue Straßen heißen sollen.
•    Oder ob ein Schwimm-Bad geschlossen werden soll.

Ein runder Tisch mit vielen Menschen im Anzug.

Außerdem gibt es seit April 2016 einen neuen Inklusions-Beirat.
Er macht sich für Inklusion in Schwäbisch Gmünd stark.
Und jetzt ist die Stadt auch noch bei dem Projekt:
Kommune Inklusiv dabei.
Das Jahr 2016 war für die Stadt ein tolles Jahr.

Fünf Menschen sitzen an einem Tisch mit Papieren.