Die Stadt Schneverdingen

Schneverdingen ist eine kleine Stadt
im Bundes-Land Niedersachsen.
Die Bürgermeisterin von Schneverdingen heißt: Meike Moog-Steffens.
Bundes-Land bedeutet:
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

Schneverdingen liegt mitten in dem Naturpark Lüneburger Heide.
In den Naturpark kommen jedes Jahr sehr viel Menschen.
Denn immer im Spätsommer blüht dort die Heide.
Jedes Jahr im Monat August
feiern die Menschen in Schneverdingen
das Heideblütenfest.
Dann wird auch die Heidekönigin gewählt.
Das ist schon seit dem Jahr 1922 so.

heidelandschaft bei Schneverdingen

Viele Menschen in Schneverdingen sprechen eine besondere Sprache.
Die Sprache heißt. Plattdeutsch.
Lange Zeit wurde die Sprache nicht mehr benutzt.
Das fanden die Menschen in Schneverdingen sehr schade.
Deshalb machen sie sich jetzt für diese besondere Sprache stark.

Es gibt zum Beispiel Orts-Schilder in 2 Sprachen.
•    In Plattdeutsch
•    und in Hochdeutsch.
Und viele Eltern lernen ihren Kindern Plattdeutsch.
Hochdeutsch heißt die Sprache:
Die viele Menschen in Deutschland sprechen.
Das ist eine Sprache ohne Dialekt.
Dialekt ist eine Sprache:
Die nur in einem bestimmten Gebiet
von einem Land gesprochen wird.

Ortschild Schneverdingen in Hochdeutsch und Plattdeutsch

Für Inklusion muss in Schneverdingen noch viel getan werden.
Bis jetzt gibt es nur ein paar kleine Projekte für Inklusion.
Und es gibt ein paar Gruppen,
die sich dafür stark machen.
Projekt bedeutet:
Mehrere Menschen arbeiten zusammen.
Sie machen sich für eine bestimmte Sache stark.

Fünf Menschen sitzen an einem Tisch mit Papieren.

Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu.
•    Alle Menschen können überall dabei sein
•    Und sie können überall mit-machen.
•    Kein Mensch wird aus-geschlossen.

Verschiedene Menschen stehen zusammen, einer sitzt im Rollstuhl.

Kinder können in Schneverdingen zum Beispiel:
•    In eine kooperative Kinder-Tagesstätte
•    oder in eine kooperative Grundschul-Klasse gehen.
Das bedeutet:
In der Kinder-Tagesstätte gibt es eine extra Kindergruppe
für Kinder mit Behinderung.
Und in der Grundschule gibt es eine extra Grundschul-Klasse für Kinder mit Förder-Bedarf.

Förder-Bedarf bedeutet:
Die Kinder brauchen besondere Hilfen;
damit sie gut lernen können.
 

Kinder mit und ohne Behinderung gehen in eine Schule

Mit dem Projekt: Kommune Inklusiv
soll in Schneverdingen sehr viel für Inklusion getan werden.

Eine Kommune ist eine Gruppe.
Zum Beispiel:
•    Von Menschen
•    oder von Dörfern und kleinen Städten.
Ein anderes Wort dafür ist: Gemeinde.
Und inklusiv bedeutet:
Bei der Gruppe können alle Menschen mit-machen.
In der Gemeinde können alle Menschen überall dabei sein.

Eine Stadt in der Mitte, drum herum viele kleine Gemeinden im Kreis.

Zuerst soll ein Inklusions-Netzwerk aufgebaut werden.
Das bedeutet die Mit-Macher müssen:
•    Mit-einander reden,
•    über ihre Ideen sprechen
     Damit Inklusion wahr werden kann.
•    Sie müssen Pläne für Inklusion machen
•    Und gemeinsam überlegen:
Wo es Probleme geben kann.
Sie müssen sich gemeinsam für das Ziel Inklusion stark machen.

Menschen, Betriebe, Behörden sind mit Linien miteinander verbunden

Netzwerk bedeutet:
In einem Netzwerk arbeiten viele Menschen
und verschiedene Stellen zusammen.
Das Inklusions-Netzwerk soll dabei helfen:
Dass in Schneverdingen alle Menschen über all mit-machen können.
Und dass sie überall dabei sein können.

Fünf kleinere Gruppen von Menschen. Jede kleinere Gruppe ist mit anderen Gruppen verbunden.

Deshalb sollen verschiedene Projekte für Inklusion gemacht werden.
Zum Beispiel:
•    Kultur-Projekte,
     Zum Beispiel:
     Menschen mit und ohne Behinderung
     sollen gemeinsam:
     o    Ins Theater gehen können,
     o    eine Musik-Veranstaltung besuchen können,
     o    oder ins Museum gehen können.
•    Freizeit-Projekte

Ein Mann spielt ein Saxophon und ein Frau Schlagzeug

•    Projekte für Barriere-Freiheit
     Das bedeutet:
     Für Menschen mit Behinderung
     soll es keine Hindernisse mehr geben.

Eine Frau im Rollstuhl verlässt einen Bus

•    und Projekte für inklusives Lernen.
      Das bedeutet:
      Menschen mit und ohne Behinderung
      sollen gemeinsam lernen können.
      Zum Beispiel:
      o    Im Kinder-Garten,
      o    in der Schule
      o    oder in der Universität.
Eine Universität ist eine Schule für erwachsene Menschen.
Dort können sie viele verschiedene Berufe lernen.

Kinder mit und ohne Behinderung gehen in eine Schule

Der Traum – So soll es in Schneverdingen sein
 

Gerhard Suder ist Chef von der Lebenshilfe in der Stadt Soltau.
Er sagt: Mein Traum ist eine Gesellschaft für alle Menschen.
Schneverdingen ist eine kleine Stadt.
Die Menschen kennen sich.
Deshalb gibt es schon ein gutes Netzwerk.
Ich wünsche mir:
•    Dass die Menschen in Schneverdingen dieses Netzwerk benutzen.
•    Dass sie viele neue Sachen zusammen machen.
•    Und dass sie unbekannte Sachen ausprobieren.

Eine Gruppe von Menschen.

Der Bewerber: Schneverdingen
 

In Schneverdingen haben sich 2 Mit-Macher
gemeinsam für das Projekt Kommune-Inklusiv beworben.
•    Die Stadt Schneverdingen
•    und die Lebenshilfe Soltau.
Das bedeutet:
Sie haben der Aktion Mensch geschrieben:
Dass die Stadt bei dem Projekt mit-machen will.

Eine Hand, die auf einem Blatt Papier Notizen macht.

Die Bürgermeisterin von Schneverdingen möchte:
Dass alle Menschen in ihrer Stadt gut leben können.
Einen Aktions-Plan für Inklusion
gibt es in Schneverdingen aber noch nicht.
Ein Aktions-Plan ist ein Plan.
In dem Plan steht:
Was Schneverdingen für Inklusion machen will.

Ein Blatt Papier, auf dem Plan steht. Der Plan ist durchgestrichen.

Die Lebenshilfe Soltau ist ein Verein.
Er wurde im Jahr 1968 von Eltern gemacht.
Bei der Lebenshilfe in Soltau arbeiten 200 Menschen.
Sie unterstützen Menschen mit und ohne Behinderung
bei vielen Sachen.
Zum Beispiel:
•    In der Schule,
•    beim Wohnen,
•    oder bei der Arbeit.

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